Im Zuge der Bauarbeiten für die U5-Haltestelle am Bramfelder Dorfplatz mussten mehrere große Eichen gefällt werden. Die Baumstämme wurden damals nicht entsorgt, sondern bewusst gesichert. Ziel war es, das Holz später gestalterisch in die Neugestaltung des Dorfplatzes einzubinden, beispielsweise als Sitzgelegenheiten oder andere Elemente der Platzgestaltung.
Nach Auskunft des Senats wurden die gefällten Eichen in acht Stammstücke mit jeweils rund zwei Metern Länge zerlegt und anschließend zur Revierförsterei Duvenstedt transportiert. Dort werden sie seitdem für eine spätere Verwendung zwischengelagert.
Stämme warten weiterhin auf ihre Nutzung
Der aktuelle Stand zeigt jedoch: Eine konkrete Entscheidung über die Verwendung der Baumstämme gibt es bislang noch nicht. Die Stämme befinden sich weiterhin bei der zuvor mit dem Bezirksamt abgestimmten Försterei und warten dort auf ihre weitere Verwertung.
Die Planungen zur Nutzung sind noch nicht abgeschlossen.
Nutzung soll Teil eines Gestaltungswettbewerbs werden
Bereits früher hatte der Senat erklärt, dass die zukünftige Gestaltung des Bramfelder Dorfplatzes im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs erfolgen soll. Dabei sollen auch Bürgerinnen und Bürger, das Bezirksamt sowie die Bezirkspolitik einbezogen werden.
Im Rahmen dieses Wettbewerbs soll auch entschieden werden, ob und wie die Stammstücke der gefällten Eichen in die Platzgestaltung integriert werden. Denkbar sind unter anderem Sitzgelegenheiten oder andere gestalterische Elemente.
Ersatzpflanzungen vorgesehen
Parallel dazu sind im Gesamtprojekt U5 Bramfeld – City Nord umfangreiche Baumersatzpflanzungen vorgesehen. Insgesamt sollen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens 280 neue Bäume gepflanzt werden.
Allein für die gefällten Bäume auf der Mittelinsel des Bramfelder Dorfplatzes wurde ein Ersatzbedarf von 54 Bäumen ermittelt. Eine genaue Zuordnung der zukünftigen Standorte ist derzeit jedoch noch nicht möglich.
Damit bleibt vorerst offen, wann und in welcher Form die alten Eichen vom Bramfelder Dorfplatz wieder sichtbar Teil des Stadtteils werden.
Quelle: Bürgerschaftsdrucksache 23-03273

