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Gehwegabsenkung am Bramfelder Weg: Ausschuss berät über Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrssicherheit in Farmsen-Berne

Im Ausschuss für Mobilität wird am 21. Mai 2026 eine Beschlussvorlage zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich des Bramfelder Weg beraten. Konkret geht es um eine bauliche Anpassung im Kreuzungsbereich zur Straße Swebenbrunnen im Stadtteil Farmsen-Berne.

Nach Angaben der zuständigen Fachbehörde ist vorgesehen, den Bordstein im Bramfelder Weg gegenüber der Einmündung Swebenbrunnen abzusenken. Ziel der Maßnahme ist es, das Queren der Fahrbahn für den Radverkehr in diesem kurvigen Abschnitt zu erleichtern und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Initiative geht auf eine entsprechende Empfehlung der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zurück, die eine präzisere und sicherere Führung des Radverkehrs an dieser Stelle anregt.

Der betreffende Straßenabschnitt ist als Tempo-50-Strecke ausgewiesen. Die Fahrbahnbreite beträgt rund 7,30 Meter. Der Radverkehr wird derzeit im Mischverkehr geführt; eine Radwegebenutzungspflicht besteht nicht. Zusätzlich ist der Gehweg für den Radverkehr freigegeben, entsprechend der Beschilderung (Zeichen 239 mit Zusatzzeichen 1022-10). Damit bewegen sich Radfahrende bislang in einem Umfeld, das sowohl Geh- als auch Fahrverkehr zulässt, jedoch keine eigenständige Radverkehrsinfrastruktur bietet.

Der Bramfelder Weg ist zudem Bestandteil eines übergeordneten innerstädtischen Verkehrsnetzes. Die U-Bahn-Station Farmsen ist fußläufig in etwa zehn Minuten erreichbar, außerdem verkehrt die Buslinie 171 durch die Straße.

Im Zuge der geplanten Gehwegabsenkung sind nach aktuellem Planungsstand keine Eingriffe in den ruhenden Verkehr vorgesehen; es entfallen keine Parkstände. Die Maßnahme soll punktuell an einer geeigneten Stelle im unmittelbaren Bereich der Einmündung umgesetzt werden und betrifft ausschließlich die Bordführung.

Mit der Vorlage wird der Ausschuss für Mobilität um Zustimmung zur Umsetzung der baulichen Anpassung gebeten. Ziel ist es, durch eine vergleichsweise kleine infrastrukturelle Maßnahme die Verkehrssicherheit insbesondere für den Radverkehr in einem konfliktträchtigen Kurvenbereich zu verbessern.

Quelle: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1025303

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