Skip to content Skip to footer

Großbaustelle rund um die U-Farmsen: Umbau startet im Februar 2026 und dauert bis 2027

Rund um die U-Bahnhaltestelle Farmsen stehen den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Verkehrsteilnehmenden längere Einschränkungen bevor. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) plant gemeinsam mit den Hamburger Energienetzen und HAMBURG WASSER eine umfassende Umgestaltung des Straßenraums zwischen dem Berner Heerweg und dem Am Luisenhof. Ziel ist es, das Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden an einem der verkehrsreichsten Knotenpunkte in Farmsen zu verbessern

Baubeginn im Februar 2026 – Fertigstellung erst 2027

Die Bauarbeiten beginnen am 14. Februar 2026 und sollen nach aktueller Planung Ende Februar 2027 abgeschlossen sein. Gestartet wird westlich der U-Farmsen im Bereich Am Luisenhof. Die erste Bauphase betrifft die Nordseite des Luisenhofs sowie die August-Krogmann-Straße bis zur Eisenbahnbrücke und soll voraussichtlich bis April 2026 dauern. Anschließend folgen weitere Abschnitte bis hin zum Berner Heerweg. Direkte Anliegerinnen und Anlieger sollen jeweils gesondert informiert werden

Leitungsarbeiten als Vorbereitung für den Straßenumbau

Bereits vor dem eigentlichen Straßenumbau werden umfangreiche Leitungsarbeiten durchgeführt. Die Hamburger Energienetze erneuern Nieder- und Mittelspannungskabel sowie Teile des Gasnetzes. Parallel dazu modernisiert HAMBURG WASSER Trinkwasserleitungen und Hausanschlüsse in mehreren Abschnitten. Betroffen sind unter anderem die August-Krogmann-Straße (Hausnummern 2–12) sowie der Kreuzungsbereich August-Krogmann-Straße / Berner Heerweg. Trotz der Arbeiten soll die Wasserversorgung jederzeit sichergestellt bleiben

Spürbare Verkehrseinschränkungen erwartet

Während der gesamten Bauzeit ist mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen. Dazu gehören veränderte Fußgängerführungen, eine reduzierte Zahl an Parkmöglichkeiten sowie zeitweise stärkere Einschränkungen im Bereich der August-Krogmann-Straße. In einzelnen Bauphasen können auch Haltestellenverlegungen notwendig werden. Die Verantwortlichen betonen, dass alle Hauseingänge erreichbar bleiben und die Versorgung mit Strom und Wasser gesichert ist

Geduld der Anwohner gefragt

Die Maßnahme ist Teil eines koordinierten Infrastrukturprogramms, bei dem Straßenbau und Leitungserneuerung gebündelt umgesetzt werden sollen, um spätere erneute Aufgrabungen zu vermeiden. Für die Anwohnerschaft bedeutet dies jedoch über viele Monate hinweg Baustellenalltag. Umso wichtiger wird eine transparente und frühzeitige Information über die einzelnen Bauphasen sein.

Klar ist: Rund um die U-Farmsen wird sich das Stadtbild verändern – kurzfristig mit Einschränkungen, langfristig mit der Hoffnung auf eine bessere und sicherere Verkehrssituation für alle.