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Grünfläche zwischen Sperberkamp und Farmsener Weg: Wie geht es mit der Wiese weiter?

Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben in den vergangenen Monaten gefragt, was mit der Grünfläche zwischen Sperberkamp und Farmsener Weg passieren soll. Hintergrund sind die umfangreichen Rodungsarbeiten, die dort im Jahr 2022 durchgeführt wurden.

Damals mussten zahlreiche Bäume entfernt werden. Grund dafür waren unter anderem Schäden durch die sogenannte Erlenkomplexkrankheit sowie zunehmende Belastungen durch Stürme und Hitzeperioden. Anschließend wurde angekündigt, die Fläche in den folgenden Jahren ökologisch aufzuwerten.

Ursprünglich waren mehrere Maßnahmen geplant

Geplant war unter anderem:

  • die Anlage eines Streuobstbestandes,

  • eine Blühwiese,

  • kleine Feuchtsenken zur ökologischen Aufwertung,

  • sowie eine Wegeverbindung und eine Rückhaltemulde.

Damit sollte die Fläche sowohl ökologisch aufgewertet als auch für die Anwohner besser nutzbar gemacht werden.

Politik hat Konzept abgelehnt

Nach Auskunft des Bezirksamtes ist es dazu jedoch nicht gekommen. Die Gremien der Bezirksversammlung Wandsbek haben das vom Bezirksamt vorgelegte Konzept abgelehnt. Diesem Beschluss ist die Verwaltung gefolgt.

Fläche entwickelt sich nun natürlich

Statt der ursprünglich geplanten Maßnahmen entwickelt sich die Fläche derzeit durch natürliche Sukzession. Das bedeutet, dass sich Pflanzen und Vegetation ohne gezielte Eingriffe selbstständig entwickeln.

Weitere Maßnahmen sind aktuell nicht vorgesehen.

Damit bleibt die Fläche vorerst eine naturbelassene Wiese, deren Entwicklung sich in den kommenden Jahren weitgehend selbst überlassen wird.

Klar ist: Die Wiese wird sich derzeit zunächst natürlich entwickeln. Gleichzeitig bin ich aber der Meinung, dass wir die Chance nutzen sollten, gemeinsam mit den Menschen vor Ort über sinnvolle Ideen für die Zukunft der Fläche zu sprechen.

Wer Vorschläge hat – beispielsweise für eine naturnahe Nutzung, mehr Aufenthaltsqualität oder andere Ideen – kann sich gerne bei mir melden. Solche Flächen sind eine Chance für das Quartier, und gute Ideen aus der Nachbarschaft sind dabei immer willkommen.

Quelle: Bürgerschaftsdrucksache 23-03273