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Gute Nachrichten für Bramfeld: Bauer Kruse bleibt – unsere Grünflächen auch

Bramfeld hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert. Wo in den 1960er-Jahren noch viele freie Flächen, Wiesen und landwirtschaftlich genutzte Bereiche waren, ist heute vieles verdichtet worden. Immer mehr Wohnungsbau, immer höhere Gebäude, immer weniger Grünflächen – diese Entwicklung beschäftigt viele Menschen in unserem Stadtteil.

Gerade deshalb ist es etwas ganz Besonderes, dass wir mitten in Bramfeld noch so einen Ort haben: den Reiterhof Kruse. Für viele Kinder, Familien und Anwohner gehört der Hof einfach zu Bramfeld dazu. Umso größer war in den vergangenen Jahren die Sorge vieler Menschen: Wird die Fläche irgendwann verkauft? Kommt dort irgendwann doch eine weitere große Bebauung? Verschwindet wieder ein Stück Grün aus unserem Stadtteil?

Diese Sorgen kann ich nehmen.

Ich habe mich heute mit den Verantwortlichen des Reiterhofs ausgetauscht – und die Botschaft ist eine wirklich tolle Nachricht für Bramfeld: Der Hof macht weiter. Bauer Kruse steht zu Bramfeld. Die Grünflächen sollen erhalten bleiben. Eine Bebauung ist nicht vorgesehen.

Und was dort tagtäglich geleistet wird, ist wirklich beeindruckend. Mehr als 100 Pferde sind direkt vor Ort. Selbst ein kleines Kalb ist aktuell auf dem Hof untergebracht, das von einem anderen Bauernhof übernommen wurde. Gleichzeitig gibt es weiterhin Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien.

Gerade in einem immer dichter werdenden Stadtteil sind solche Orte unglaublich wichtig. Sie geben Kindern die Möglichkeit, Tiere kennenzulernen, Natur zu erleben und draußen aktiv zu sein. Sie erhalten ein Stück des alten Bramfelds – mitten in unserer Stadt.

Ich finde: Das ist eine richtig schöne Nachricht für unseren Stadtteil.