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Handys aus, Lernen an – CDU fordert klare Regeln für digitale Endgeräte im Schulalltag

Die Digitalisierung ist längst im Alltag unserer Kinder angekommen – ob in der Freizeit, zu Hause oder in der Schule. Doch während Tablets und Smartphones einerseits Chancen für den modernen Unterricht bieten, sind sie andererseits ein permanenter Quell der Ablenkung und stellen eine wachsende Herausforderung für Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler dar. Die CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert nun: Klare Regeln statt digitalem Wildwuchs im Klassenzimmer!

In einem aktuellen Antrag drängen wir darauf, die private Nutzung mobiler Endgeräte an Hamburgs Schulen gesetzlich zu regeln – und nicht länger dem Zufall oder der jeweiligen Einzelschule zu überlassen. Denn derzeit herrscht ein unübersichtlicher Flickenteppich an Vorgaben. Während einzelne Schulen wie das Christianeum in Othmarschen bereits mit einer „Handyabgabe vor Unterrichtsbeginn“ konsequent handeln, fehlt es auf Landesebene an einer einheitlichen, rechtsverbindlichen Regelung.

Unser Ziel ist klar:
📵 In Grundschulen sollen private Smartphones, Smartwatches und Co. grundsätzlich verboten werden. Kinder brauchen einen geschützten Lernraum, frei von digitaler Dauerberieselung und den negativen Begleiterscheinungen sozialer Medien.
📦 In der Sekundarstufe I setzen wir auf „Handygaragen“, also abschließbare Aufbewahrungssysteme, die es Schulen ermöglichen, individuelle Regelungen zu treffen – flexibel, aber klar.
📱 In der Oberstufe soll Medienkompetenz durch kontrollierte Eigenverantwortung gefördert werden – unter klaren Rahmenbedingungen.

Diese Maßnahmen sollen nicht nur für Ruhe und Konzentration im Schulalltag sorgen, sondern auch eine klare Botschaft an Eltern und Gesellschaft senden: Die Schule übernimmt Verantwortung – und erwartet dies auch vom Umfeld der Kinder.

Darüber hinaus fordern wir den Senat auf, ein umfassendes Konzept zur Förderung der Medienkompetenz ab dem Grundschulalter zu entwickeln. Denn: Ein Verbot alleine reicht nicht. Unsere Kinder müssen lernen, wie man digitale Geräte sinnvoll nutzt – nicht nur, wann man sie besser ausschaltet.

Die CDU steht für einen bewussten, pädagogisch verantwortungsvollen Umgang mit Digitalisierung an Schulen. Unser Antrag ist ein Schritt hin zu mehr Klarheit, Konzentration und Chancengleichheit im Schulalltag. Jetzt ist der Senat gefragt, die nötigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen und Hamburgs Schulen fit für die Zukunft zu machen – digital, aber mit Maß.