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Jedes Jahr das gleiche Spiel: Radweg an der Bramfelder Chaussee wächst erneut zu – Reinigung erfolgt oft erst nach parlamentarischen Nachfragen

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad auf der Bramfelder Chaussee unterwegs ist, kennt das Problem nur zu gut: Zwischen dem Bauhaus-Markt und der Steilshooper Allee wächst der Radweg Jahr für Jahr erneut mit Gras und Unkraut zu. Die nutzbare Breite wird dadurch immer weiter eingeschränkt, Radfahrer müssen ausweichen und die Verkehrssicherheit leidet.

Besonders ärgerlich ist dabei, dass sich die Situation seit Jahren wiederholt. Die Reinigung erfolgt erst dann, wenn  ich das Thema mit parlamentarischen Anfragen aufgreife. Anschließend wird der Bewuchs beseitigt – bis das Problem einige Monate später wieder von vorne beginnt.

Dabei wurde in der Vergangenheit bereits zugesagt, dass die Unterhaltung der Flächen künftig regelmäßig erfolgen soll. Wer sich den aktuellen Zustand ansieht, muss jedoch feststellen, dass davon wenig zu erkennen ist. Entlang des Radwegs breitet sich erneut Unkraut aus, sodass der Eindruck entsteht, dass notwendige Pflegearbeiten wieder einmal ausgeblieben sind.

Aus diesem Grund habe ich den Senat erneut um Auskunft gebeten. Ich möchte wissen, wann der Radweg zuletzt gereinigt wurde, wann die nächste Pflege vorgesehen ist und wie künftig sichergestellt werden soll, dass die Flächen regelmäßig unterhalten werden – und nicht erst dann, wenn Bürgerinnen und Bürger oder Abgeordnete auf die Missstände aufmerksam machen.

Gerade auf wichtigen Radverkehrsverbindungen darf eine regelmäßige Unterhaltung keine Ausnahme sein, sondern muss selbstverständlich erfolgen. Wer den Radverkehr fördern möchte, muss die vorhandene Infrastruktur auch dauerhaft in einem verkehrssicheren Zustand halten.