CDU-Ortsverband gegen weitere Großbauprojekte!

Der CDU-Ortsvorstand Bramfeld/Steilshoop spricht sich gegen weitere neue Großbauvorhaben im Rahmen der Nachverdichtung in Bramfeld und Steilshoop aus – mehr als 1.600 Wohnungen in den nächsten Jahren sind erstmal ausreichend!

 

Unsere Stadtteile Bramfeld und Steilshoop werden immer weiter verdichtet. So sollen im Moosrosenquartier in Bramfeld bis zu 1.200, am Mützendorpsteedt weitere 64 und in Steilshoop-Nord nochmals 400 Wohnungen entstehen. Mehr als 3.000 zusätzliche Bewohner/innen sind die Folge. Nun plant die Saga weitere Verdichtungsmaßnahmen im Hegholt.

 

Aus Sicht des CDU-Ortsvorstandes wurde bei uns genug gebaut.

 

Der Vorstand hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass die CDU Bramfeld/Steilshoop sich gegen weitere Verdichtung in Bramfeld und Steilshoop ausspricht, die sich nicht an den Magistralen (Hauptstraßen) befindet.

 

Viele Grünflächen wie der Bramfelder Dorfgraben wurden bereits vernichtet. Sträflich unterlassen wurde gleichsam der entsprechende Ausbau der sozialen Infrastruktur wie Kindergärten, Schulen aber auch Grün- und Sportanlagen. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation wurde nicht parallel zur Wohnbebauung mitentwickelt.

 

Die CDU Bramfeld/Steilshoop wird grundsätzlich nur noch Bauanträgen von neuen Großbauvorhaben im Rahmen der Nachverdichtung zustimmen, die sich an den Hauptstraßen befinden und durch eine Erweiterung bspw. den Schall nach hinten eindämmen. Für Wohnbebauung, die neue Flächen versiegelt, sind grundsätzlich erst einmal andere Stadtteile und Bezirke auszuwählen.

 

Der Fachsprecher für den Bauausschuss vom CDU-Ortsverband Bramfeld/Steilshoop Philipp Hentschel: „Wir wollen die teils nur noch kleinen grünen Flecken und Stadtbäume erhalten, statt eine übermäßige Nachverdichtung auf Kosten der Bramfelder zu akzeptieren. Die Lebensqualität wird durch einen Wohnungsbau ohne eine notwendige Weiterentwicklung der sozialen und verkehrlichen Infrastruktur sinken. In Bramfeld und Steilshoop sind viele städtebaulichen Maßnahmen nötig. Neue Wohnhäuser gehören nicht dazu.“

 

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