Der historische Wasserturm in Farmsen soll künftig Leben füllen – unter anderem mit einer neuen Kindertagesstätte. Ein Projekt mit großer Bedeutung. Doch während viele Familien auf Entlastung hoffen, zeigt die aktuelle Antwort des Senats vor allem eines: Konkrete Fortschritte lassen weiter auf sich warten.
Zwar ist vorgesehen, in der ehemaligen Wäschereihalle eine Kita durch den Träger Fördern und Wohnen einzurichten. Doch ein verbindlicher Zeitplan? Fehlanzeige. Auch zur geplanten Kapazität – also wie viele neue Betreuungsplätze tatsächlich entstehen sollen – gibt es weiterhin keine belastbaren Angaben.
Stattdessen befindet sich das Projekt nach wie vor in einem sehr frühen Stadium. Der Senat plant aktuell lediglich, im zweiten Quartal 2026 eine Bauvoranfrage einzureichen, um überhaupt erst Planungssicherheit für die Umnutzung zu erhalten. Erst danach könne ein konkreter Zeitplan erstellt werden.
Für die betroffenen Familien bedeutet das: weiter warten. Denn selbst wenn die Bauvoranfrage wie geplant eingereicht wird, ist völlig offen, wann tatsächlich gebaut wird – und vor allem, wann die dringend benötigten Kita-Plätze zur Verfügung stehen.
Damit bleibt ein wichtiges Projekt für die soziale Infrastruktur im Stadtteil vorerst eine Perspektive – aber noch lange keine konkrete Lösung.
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