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Kriegerdenkmal Bramfeld: Nach jahrelangen Verzögerungen soll der Umbau nun wirklich starten

Seit Jahren wird den Bramfelderinnen und Bramfeldern angekündigt, dass es „nun bald losgehen soll“ mit der Umgestaltung des Vorplatzes am Kriegerdenkmal. Doch trotz abgeschlossener Entwurfs- und Genehmigungsplanung, trotz gesicherter Finanzierung aus dem Quartiersfonds, dem Sanierungsfonds Hamburg sowie Sondermitteln der Bezirksversammlung blieb der Baubeginn immer wieder aus. Ursprünglich war der Start für 2022, später für 2023 vorgesehen – passiert ist bislang nichts.

Der Senat begründete die wiederholten Verschiebungen vor allem mit Personalengpässen im zuständigen Fachamt. Für viele vor Ort war das nur schwer nachvollziehbar, schließlich lagen Planung und Finanzierung bereits seit 2019 vor. Entsprechend groß ist das öffentliche Interesse an der Frage, ob der nun genannte Zeitplan tatsächlich belastbar ist – oder ob sich die Geschichte erneut wiederholt.

Nach aktuellem Stand soll es nun aber tatsächlich konkret werden: Die Angebotseinholung für die Bauleistungen beginnt Anfang Januar 2026. Im Frühjahr 2026 sollen dann die Arbeiten zur Herstellung des Gegendenkmals in der Grünanlage starten. Für die Umsetzung wird derzeit mit einer Bauzeit von vier bis fünf Monaten gerechnet.

Entscheidend wird nun sein, dass es bei dieser Ankündigung nicht erneut bei Worten bleibt, sondern der Baubeginn tatsächlich erfolgt.

Gemäß den Angaben des Senats mit Drs. 22/10342 werden während der gesamten Bauzeit der unmittelbare Baustellenbereich an der Nordspitze und einseitig der Rundweg um den Alten Teich, der als Baustellenzufahrt dienen wird, gesperrt sein.

Hintergrund: Das Kriegerdenkmal am Alten Teich soll mit einer Kommentierung versehen werden. In der Anfrage mit Drs. 22/4098 wurde der Senat gebeten, die geplanten Kosten in Höhe von 440.000 Euro bereitzustellen. Diese sollen sich wie folgt zusammensetzen: 160.000 Euro aus dem investiven Quartiersfonds, 20.000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln der Bezirksversammlung Wandsbek und 260.000 Euro aus Mitteln des Sanierungsfonds.

Der Senat teilte in Drs. 22/5925 mit, dass die Entwurfs- und Genehmigungsplanungen für die Umgestaltung abgeschlossen seien. Die Planungskosten beliefen sich auf 45.000 Euro, während die Baukosten, einschließlich Objektplanung und Bauleitung, 440.000 Euro betrugen. Es wird erwartet, dass 20.000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln und 160.000 Euro aus dem investiven Quartiersfonds sowie 260.000 Euro aus dem Sanierungsfonds nach entsprechender Beschlussfassung verwendet werden. Die Planungskosten wurden bereits aus Mitteln des bezirklichen Quartiersfonds 2019 übernommen.

Weitere Details zu den Planungen finden sich hier.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Zeitplan für die Umgestaltung des Vorplatzes des Kriegerdenkmals weiterentwickelt und ob die neuen Termine eingehalten werden können.

Quelle: Drucksache 23/2356