Steilshoop erlebt derzeit eine massive Zuspitzung der Sicherheitslage – und viele Anwohnerinnen und Anwohner wenden sich hilfesuchend an mich. Die Nachrichten, die mich in den letzten Tagen erreicht haben, sind eindeutig: Die Menschen haben Angst. Sie fühlen sich im Stich gelassen. Und sie können nicht mehr.
Was früher Einzelfälle waren, ist inzwischen Alltag: Nächtliche Explosionen, illegale Böller und gefährliche Kugelbomben. Familien schrecken mitten in der Nacht hoch, Kinder wachen weinend auf. Die Polizei wird informiert, doch die Täter bleiben meist unerkannt.
Ein Anwohner schildert: „Es wurden wieder Kugelbomben gezündet, ähnlich wie die, die letztes Silvester große Schäden verursacht haben. Die Nachbarn wurden alle wach, besonders die Kinder. Ich hoffe, die Polizei findet endlich das illegale Lager.“
Andere berichten von Zuständen, die einer rechtsfreien Zone ähneln: ein verfallenes EKZ, immer mehr Vandalismus, Lärm, Gewalt – und ein wachsendes Gefühl, dass die Stadtführung Steilshoop längst abgeschrieben hat.
Ein Bürger bringt es auf den Punkt: „Die Stadt kümmert sich überhaupt nicht um Problemstadtteile wie Steilshoop. Es ist frustrierend.“
Die Forderung aus der Bevölkerung ist klar: mehr Präsenz, härteres Durchgreifen, konsequente Ermittlungen und endlich politische Priorität für Steilshoop. Die Anwohnerinnen und Anwohner berichten, dass selbst Einsatzkräfte davon sprechen, dass Großrazzien dringend nötig wären – politisch jedoch nicht gewollt sind.
Steilshoop braucht jetzt ein deutliches Signal. Nicht irgendwann, nicht nach weiteren Gutachten, sondern sofort. Die Menschen hier verdienen Sicherheit. Sie verdienen Respekt. Und sie verdienen eine Stadt, die sie nicht alleine lässt.

