High-Tech putzt – Reinigungsroboter zur Reinigung von Hamburger Grünflächen einsetzen

Erste Müllsaugroboter wurden bereits erfolgreich getestet. Sie sind für kleine Abfallarten konzipiert – hochgiftige Zigarettenstummel, Kronkorken, kleine Plastikteile, Folien und gefährliche Glasscherben werden mittels Künstlicher Intelligenz selbst im hohen Gras erkannt und aufgesaugt. Die KI sorgt auch dafür, dass Insekten und andere erwünschte Dinge nicht entfernt werden. Der Roboter arbeitet selbstständig ohne Aufsicht und verfügt über ein Alarmsystem. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion setzt sich dafür ein, dass diese auch in Hamburg testweise eingesetzt werden können - so könnten die Grünflächen besser gereinigt werden.

Ein Start-Up aus Garching bei München hat einen Müllsaugroboter entwickelt, der derzeit in München, Berlin und Frankfurt am Main (laut „Bild“) getestet wird. Laut des Magazins „Brand Eins“ (Ausgabe 03/21), hat sich der „Staubsauger-Roboter“ schon im Englischen Garten in München bewährt.

 

Dieser Roboter ist für kleine Abfallarten konzipiert – hochgiftige Zigarettenstummel, Kronkorken, kleine Plastikteile, Folien und gefährliche Glasscherben werden mittels Künstlicher Intelligenz selbst im hohen Gras erkannt und aufgesaugt. Die KI sorgt auch dafür, dass Insekten und andere erwünschte Dinge nicht entfernt werden. Der Roboter arbeitet selbstständig ohne Aufsicht und verfügt über ein Alarmsystem.

 

Es ist anzunehmen, dass sich der Preis von angeschafften Robotern schnell amortisiert, da Beschäftigte der Parkpflege nun anderweitig eingesetzt werden können. Menschliche Arbeitskraft ist bei diesem sehr kleinen Müll ineffektiv. Zudem verspricht der Roboter eine hohe Erkennungsdichte, die dem menschlichen Auge so nicht möglich ist.

 

Das Start-Up schreibt auf der Firmenwebsite: „Ihre öffentlichen Grünflächen könnten zu unserem Testgelände werden. Dies wird uns helfen, einen besseren Roboter zu bauen, und Sie können das Produkt nutzen, das Sie brauchen.“

 

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat daher einen Antrag eingebracht, in dem der Senat aufgefordert wird, Kontakt zum oben erwähnten Start-Up oder anderen Robotikunternehmen aufzunehmen und in Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung Hamburg zu prüfen, ob die Saugroboter in Hamburg testweise eingesetzt werden können.

 

Hamburg könnte eine der Vorreiterstädte sein, die die Digitalisierung des öffentlichen Raumes unterstützt und seinen Bürgern und Bürgerinnen kosteneffektiv gründlich gereinigte, scherben- und kippenfreie Parkflächen zur Verfügung stellt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Martin F. (Donnerstag, 28 Oktober 2021 17:51)

    Marktreif in frühestens 15 Jahren.
    Wenn ich "Müllsaugroboter" google, kommt übrigens erstens ein Antrag in der Bürerschaft , danach der Verweis auf diese Seite, als drittes de.nsaoutdoor.com und abschließend ru-facebook vor cz-facebook....
    Das ist nicht wirklich vertrauenserweckend oder was meinen Sie ?

  • #2

    N. Dahmen (Donnerstag, 04 November 2021 16:19)

    hohe Strafen für Umweltfrevler und entsprechend viel mehr Ordnungskräfte wäre der intelligentere und kosteneffizientere Ansatz. "Kleiner" Nebenefffekt: man würde sich als Bürger wieder halbwegs sicher fühlen.