Skip to content Skip to footer

Müll-Chaos in Steilshoop stoppen: CDU fordert Kameras, Sperrmülltage und härtere Strafen

Illegale Müllablagerungen gehören für viele Menschen in Steilshoop leider zum Alltag. Immer wieder werden Sperrmüll, Elektrogeräte und Hausrat einfach neben Wertstoffcontainern, auf Grünflächen oder vor Wohnhäusern abgestellt. Die Folgen tragen am Ende die Anwohnerinnen und Anwohner – durch ein schlechteres Wohnumfeld, steigende Nebenkosten und ein sinkendes Sicherheitsgefühl. Deshalb fordert die CDU jetzt ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen die Vermüllung in Steilshoop.

Müll kostet die Mieter viel Geld

Die illegalen Ablagerungen sind längst nicht nur ein optisches Problem. Die regelmäßige Beseitigung verursacht erhebliche Kosten, die häufig über die Betriebskostenabrechnungen auf die Mieter umgelegt werden. Betroffene berichten teilweise von Kostensteigerungen von mehr als 50 Prozent innerhalb eines Jahres. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen ist das eine zusätzliche Belastung.

Hinzu kommen Risiken durch Rattenbefall, Brandgefahren und eine zunehmende Verwahrlosung des öffentlichen Raums.

Wer seinen Müll illegal entsorgt, darf nicht länger ungeschoren davonkommen

Ein großes Problem besteht darin, dass illegale Müllentsorgung oft nur selten entdeckt oder geahndet wird. Während die ordnungsgemäße Entsorgung Zeit und Aufwand kostet, erscheint das Risiko für Müllsünder gering.

Die CDU will deshalb die Kontrollen deutlich verstärken und prüfen lassen, ob an bekannten Müll-Hotspots eine videogestützte Überwachung eingesetzt werden kann. Vorbilder gibt es bereits in anderen Städten. Ziel ist es, Verursacher konsequenter zu identifizieren und gleichzeitig eine abschreckende Wirkung zu erzielen.

Kostenlose Sperrmülltage direkt im Quartier

Kontrolle allein reicht jedoch nicht aus. Deshalb setzt die CDU auch auf bessere und niedrigschwellige Entsorgungsangebote.

Konkret sollen regelmäßige kostenlose Sperrmüll-Kieztage nach Berliner Vorbild eingeführt werden. Die Menschen sollen ihren Sperrmüll wohnortnah und unkompliziert entsorgen können. Ergänzend sollen mobile Sammelstellen und flexible Angebote geprüft werden, damit auch ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen diese nutzen können.

Sauberes Steilshoop braucht ein Gesamtkonzept

Darüber hinaus fordert die CDU:

  • mehr Kontrollen und konsequentere Bußgelder,
  • eine Verbesserung der Entsorgungsinfrastruktur,
  • zusätzliche und besser erreichbare Entsorgungsangebote,
  • die Prüfung eines bezirklichen Ordnungsdienstes mit Schwerpunkt Sauberkeit,
  • ein regelmäßiges Monitoring zur Erfolgskontrolle der Maßnahmen.
Steilshoop hat Besseres verdient

Die Menschen in Steilshoop haben Anspruch auf ein sauberes und lebenswertes Wohnumfeld. Wer seinen Müll ordnungsgemäß entsorgt, darf nicht länger für das Fehlverhalten anderer bezahlen müssen. Deshalb braucht es jetzt eine Kombination aus besseren Angeboten, wirksamen Kontrollen und konsequenter Ahndung von Verstößen.

Die CDU macht dafür konkrete Vorschläge – damit Steilshoop sauberer, sicherer und lebenswerter wird.