Steilshoop hat einen neuen Fußballverein: Mit dem FC Inter Steilshoop e.V. hat sich ein Verein gegründet, der bereits mit seinem Namen deutlich machen möchte, wo er zu Hause sein will: in Steilshoop.
Neben dem 1. FC Hellbrook wäre der FC Inter Steilshoop damit ein weiterer Fußballverein mit direktem Bezug zum Stadtteil. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf dem Aufbau einer eigenen Jugendabteilung liegen. Kindern und Jugendlichen soll ein sportlicher, sozialer und sicherer Ort für ihre Entwicklung geboten werden.
Dafür hat der Verein bereits ein Jugendkonzept erarbeitet. Vorgesehen ist, schrittweise Mannschaften von den Bambini bis zur A-Jugend aufzubauen. In den jüngeren Jahrgängen soll zunächst die Freude am Fußball im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig sollen Werte wie Fairplay, Respekt, Teamgeist und Zuverlässigkeit vermittelt werden.
Getragen werden soll die Jugendarbeit vor allem durch Ehrenamtliche. Aus dem Verein heißt es: „Wir sind hier viele Ehrenamtliche, die dieses Konzept für die Jugend aus Überzeugung mittragen und der Jugend aus Steilshoop einen festen Anker bieten wollen.“
Entscheidend für den weiteren Aufbau sind nun entsprechende Trainingsmöglichkeiten. Der Verein möchte möglichst auf dem Sportplatz in Steilshoop trainieren. Aus seiner Sicht spricht insbesondere die zentrale Lage dafür: Grund- und weiterführende Schulen, der Campus Steilshoop und das Haus der Jugend befinden sich in der Umgebung. Für Kinder und Eltern wären damit kurze Wege möglich.
Benötigt werden neben verlässlichen Trainingszeiten auch Umkleide- und Sanitärmöglichkeiten sowie eine Grundausstattung für die Jugendmannschaften. Dass die Platzkapazitäten begrenzt sind, ist dem Verein bewusst. Deshalb möchte er mit dem Bezirksamt und den weiteren Beteiligten über mögliche Lösungen ins Gespräch kommen.
Der FC Inter Steilshoop steht noch ganz am Anfang. Das Jugendkonzept soll mit dem weiteren Aufbau des Vereins konkretisiert werden. Das Ziel ist jedoch bereits klar formuliert: Der neue Verein möchte sich dauerhaft in Steilshoop etablieren und insbesondere Kindern und Jugendlichen ein zusätzliches sportliches Angebot im Stadtteil machen.


