Rasende Radfahrer am Appelhoffweiher – Rot-Grün sieht kein Erfordernis für Maßnahmen

Anwohnerinnen und Anwohner haben sich darüber beschwert, dass sowohl am Appelhoffweiher als auch zwischen dem Spielplatz und der Schule gerast wird. Es kam bereits mehrfach zu gefährlichen Situationen. Die Polizei sieht hier keine Möglichkeit zu handeln und empfahl dem Beirat das Aufstellen von Respekt-Schildern. Aus diesem Grund hat der Beirat den zuständigen Regionalausschuss gebeten, das Aufstellen dieser Schilder zu prüfen. Damit sollen die Radfahrerinnen und Radfahrer animiert werden, langsamer zu fahren.

 

In der Sitzung vom 30.09.2021 wurde über die Anbringung von Respekt-Schildern am Appelhoffweiher und am Spielplatz beraten, damit das Bewusstsein für den gegenseitigen Respekt zwischen Spaziergängern und Radfahrern gestärkt wird. Derlei Schilder wurden bereits im Alstertal erfolgreich erprobt. Der Antrag wurde jedoch leider von Rot-Grün abgelehnt, mit der Begründung, dass dies nichts bringen würde. Einfach unglaublich. Warum sollte eine Maßnahme, die im Alstertal funktioniert, nicht auch bei uns funktionieren?

 

Somit müssen wir weiter mit der Problematik leben, dass am Appelhoffweiher gerast wird.

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Kommentare: 1
  • #1

    R. Kaisen (Samstag, 16 Oktober 2021 11:06)

    eine ähnliche Antwort bekam ich auf meinen Hinweis auf ungezügelten Radverkehr, bei dem Fahrer Null-Ahnung haben von Regeln und Fahrradtechnik. Offenbar muss es erst mehrere Opfer geben, bevor man zu einer monatelangen Diskussion übergeht. Eine "Fahrradstadt" gibt es halt nicht zum Nulltarif und schon gar nicht ohne Opfer, die selbstverständlich nur von Autofahrern verursacht werden....