Am 15. Januar 2026 tagte der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne. Für die CDU hat Nicolai Timpner die Sitzung dokumentiert. Auf der Tagesordnung standen sowohl Eingaben aus der Bevölkerung als auch mehrere Anträge der CDU-Fraktion – mit spürbaren Fortschritten, aber auch klaren Blockaden.
Eingaben aus der Bevölkerung
Mehr Sauberkeit im Grootmoor
Im Bereich der Eingaben lagen zwei Anliegen vor. Eine bereits im Dezember behandelte Eingabe zu fehlenden Mülleimern in der Grünanlage Grootmoor zeigte schnelle Wirkung: Die Verwaltung hatte die Stadtreinigung um Stellungnahme gebeten – diese nutzte die Gelegenheit zum Handeln. An zwei der drei benannten Standorte wurden neue Papierkörbe aufgestellt, am dritten Standort wird der Bedarf weiterhin beobachtet. Ein positives Beispiel dafür, wie Hinweise aus der Bevölkerung unmittelbar Verbesserungen bewirken können.
Fußverkehrsführung in Steilshoop
Die zweite Eingabe betrifft die baustellenbedingte, mangelhafte Fußverkehrsführung in Steilshoop, die den Stadtteil seit Monaten belastet. Auf Antrag der CDU wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob und in welcher Form Bodenmarkierungen zur besseren Orientierung beitragen können. Dabei sollen ausdrücklich auch unkonventionelle Lösungen wie sogenannte „Bodentattoos“ in Betracht gezogen werden. Ziel ist es, die Situation für die Steilshooperinnen und Steilshooper spürbar zu verbessern.
Anträge der CDU-Fraktion
1. Verbindung Bahnhof Farmsen – EKZ
Ein Antrag, der den Ausschuss bereits seit einigen Monaten begleitet, zielt auf die Verbesserung der Verbindung vom Bahnhof Farmsen zum EKZ ab. Insbesondere bei Regen bildet sich dort regelmäßig eine große Pfütze. Die Verwaltung hat inzwischen Kontakt zum Eigentümer des EKZ aufgenommen, der für die Fläche zuständig ist. Künftig sollen die Leitungen regelmäßig gespült werden, um den Wasserabfluss sicherzustellen. Perspektivisch ist zudem ein barrierefreier Umbau des Weges geplant.
2. Papierkorb im Steilshooper Gropiusring
Der zweite Antrag befasste sich mit der Aufstellung eines Papierkorbs im Steilshooper Gropiusring. Hintergrund ist eine neue Nutzung, die eine höhere Personenfrequenz und damit mehr Müll erwarten lässt. Der Antrag wurde präzisiert, um Missverständnisse zu vermeiden, und anschließend einstimmig beschlossen.
3. Gesundheitsversorgung in Steilshoop – Runder Tisch abgelehnt
Der dritte Antrag entstand vor dem Hintergrund der katastrophalen Gesundheitssituation in Steilshoop. Nachdem die Wandsbeker Koalition in einer Pressemitteilung den CDU-Vorschlag eines kommunalen Gesundheitszentrums aufgegriffen und selbst einen gemeinsamen Austausch angekündigt hatte, beantragte die CDU erneut die Einrichtung eines Runden Tisches. Dieser Vorschlag stieß jedoch auf Ablehnung der Koalition.

