Jens Wagner war für die CDU bei der 161. Stadtteilkonferenz Bramfeld vor Ort und hat für Sie die wichtigsten Themen zusammengefasst. Von der Zukunft der Bramfelder Kirchen über Sicherheit im Stadtteil bis hin zu neuen Bauprojekten rund um die U5 – hier erfahren Sie, was Bramfeld bewegt.
Die Konferenz begann mit einem Impuls zur Zukunft der Bramfelder Kirchen. Pastorin Britt Schwethelm informierte über die Zusammenführung der Thomas-, Oster- und Simeonskirchengemeinden zu einer gemeinsamen Gemeinde. Erste positive Entwicklungen zeigen sich durch Synergien und eine effizientere Nutzung der Ressourcen. Gottesdienste finden überwiegend in der Osterkirche statt, besondere Veranstaltungen wie die Martinsfeier in der Simeonskirche und die „Wohnzimmerkirche“ am Freitag ergänzen das Angebot. Weitere Informationen unter: www.kirche-bramfeld.de
Sicherheit im Stadtteil – Prävention durch die Polizei
Die Vertreter des Polizeikommissariats 36 stellte Maßnahmen gegen Diebstahl und Einbruch vor. Besonders hervorgehoben wurden Aktionstage gegen Taschendiebstahl in der Marktplatzgalerie. Täter agieren oft im Team und nutzen Ablenkung – etwa bei stark frequentierten Orten wie Bäckereien. Hinweise zur Prävention: NFC-Funktion am Handy deaktivieren, Karten in Schutzhüllen aufbewahren. Auch Schockanrufe sind weiterhin ein Thema – wichtig: Die Polizei ruft niemals mit solchen Forderungen an.
Bebauungsplan „Bramfeld 75“ – Entwicklung rund um die U5-Endhaltestelle
Im Rahmen der Stadtteilkonferenz stellte Jens Wagner das geplante Bebauungsgebiet „Bramfeld 75“ vor. Das rund zwei Hektar große Areal liegt zentral in Bramfeld, angrenzend an die Stadtteilschule sowie die Straßen Mützendorpsteed und Bramfelder Dorfplatz. Ziel der Planung ist eine nachhaltige und qualitätsvolle städtebauliche Entwicklung mit einer ausgewogenen Mischung aus Wohn- und Gewerbenutzung.
Vorgesehen ist eine moderne Blockrandbebauung mit bis zu fünf Geschossen. Während in den Erdgeschossen attraktive Gewerbeflächen entstehen sollen, ist in den oberen Etagen dringend benötigter Wohnraum geplant. Die Erschließung erfolgt über die umliegenden Hauptstraßen, was eine gute Anbindung gewährleistet.
Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit wurde am 16. Juni 2025 eingeleitet. Aktuell wird ein Bebauungsplan-Entwurf in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden erarbeitet. Nach Fertigstellung wird dieser öffentlich ausgelegt, sodass alle eingegangenen Stellungnahmen gemeinsam mit den Fachbehörden und dem Planungsausschuss beraten werden können.
Wir werden den weiteren Verlauf des Planverfahrens aufmerksam und kritisch begleiten – insbesondere im Hinblick auf mögliche Ausgleichsmaßnahmen im Zuge einer zunehmenden Verdichtung. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den weiteren Prozess einzubringen.
Weitere Themen der Konferenz:
- Moosrosenquartier: Vorstellung eines großen Neubauprojekts. Das Moosrosenquartier ist mit 540 Wohnungen das größte Wohnprojekt, das die SAGA als Einzelauftrag umsetzen wird. Es wird eine Mischung von 200 geförderten Wohnungen und 340 frei verfügbaren Wohnungen geben. Die Miete wird voraussichtlich zwischen 7,25 Euro und 15 Euro je Quadratmeter liegen.
- Klimaschutz im Gespräch: Diskussion über lokale Klimaschutzmaßnahmen und nächste Schritte.
Ausblick:
Die nächste Stadtteilkonferenz findet am 11. Februar 2026 statt.

