Was plant die SAGA mit dem Schandfleck der ehemaligen Kneipe “Roseneck” in der Fabriciusstraße?

Mit Drucksache 22/6064 teilt der Senat mit, dass die dortige Gewerbeeinheit vermietet ist. Ein Abriss und Neubau ist vor dem Hintergrund dortiger baurechtlicher Anforderungen und Einschränkungen im Wohngebiet im Übrigen aktuell nicht umsetzbar.

 

Somit wird der Schandfleck wohl nicht so schnell verschwinden.

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Kommentare: 5
  • #1

    Michael H. (Montag, 22 November 2021 12:05)

    Kurzurteil ehemaliger Olewischtwiet- Anwohner: Der sog. "Schandfleck" passt doch bestens zum Ambiente übriger Fabriciusstraße- Geschäfte.

    Früher: Apotheke, Fleischer, Post, Schreibwarengeschäfte, Tapeten, HASPA, Kneipen, Fahrschule, Bäcker usw. Dass war alles einmal!!!

    Heute: Tätowiershop, Wettbüro, "Halalshop", syphiger Leerstand, Kebab, ein gefallener EDEKA ohne die beliebte Frischetheke mit Bittstellern vorm Geschäft + nicht zu vergessen: Die passenden trostlosen Massenunterkünfte Ecke Owiesenstraße/ Fabriciusstraße. Aber keine Sorge: Die Roseneck- Ruine wird auch schon noch verschwinden + entsteht wieder "Wohnraum". Hurra!!!

  • #2

    Simon (Montag, 22 November 2021 20:06)

    Die Bedürfnisse ändern sich eben. Die meisten Leuten gehen heutzutage eben nicht mehr in ein Schreibwaren- oder Tapetengeschäft. Außerdem: Bäckerei und eine Kneipe gibt es immer noch. Ich lebe auch schon eine ganze Weile in Branfeld und eines fällt mir positiv auf: Ein großer Teil der runtergekommenen Gebäude ist endlich weg. Sah hier ja fast wie am Hegholt aus, so schmuddelig. Und es ist endlich sauberer. Wenn Sie der Gegend (oder Ihrer jetzigen Wohngegend) was gutes tun wollen: Nutzen Sie ebenfalls die App der Stadtreinigung, damit diese unsäglichen Grafittibeschmutzung entfernt werden.

  • #3

    K. Maibaum (Mittwoch, 24 November 2021 18:08)

    @Michael H.: dem kann man nur zustimmen. Ich höre sehr oft von Bramfeldern Klagen über den Verfall der Fabriciusstrasse, den einschlägig bekannten Abschnitten der Bramfelder Chaussee und auch aus dem Hegholt (Bereich Hamb. Küche usw.). Diese Zustände "schön zu reden" trifft den Zeitgeist, wo man allen Ernstes glaubt das Neubau, "schöne" Fassade oder Besitzerwechsel sich positiv auswirken. Neben der nötigen Vielfalt leidet sowohl die Nahversorgung (bitternötig bei Lieferengpässen!!), wie auch die Quartiersidentität.

  • #4

    Michael H. (Freitag, 26 November 2021 10:41)

    @ K. Maibaum: Wir lesen diesen Block, weil wir immerhin knapp 50 Jahre gerne in Bramfeld wohnten + uns natürlich interessiert, was aus dem Stadtteil weiter wird = Nichts Gutes! Daran ist kein Zweifel mehr möglich.

    Mit Abriss des ehemaligen Karstadt/ Hertie Komplexes, mutiert Bramfeld in trostlose gepflasterte Monokultur + Überbevölkerung. "Es passt halt nichts mehr zusammen". Am Ende waren auch ca. 70% unser ehemaligen Nachbarn weg...

  • #5

    Melanie (Freitag, 26 November 2021 19:23)

    man geht einfach davon aus, das wenn man nicht massiv auftritt, wie beispielsweise die lebens- und bildungsfernen Mitläufer von "FFF-kidies" oder Fahrradaktivisten die Menschen einverstanden sind mit jedem Staatsunfug.