Der nächste Leerstand im Bramfelder Einkaufszentrum: Nun schließt auch die KiK-Filiale ihre Türen. Vor Ort weist bereits ein Aufsteller auf das Aus hin: Der letzte Verkaufstag ist demnach der 14. März 2026. Für viele Stammkundinnen und -kunden kommt diese Nachricht überraschend – und sie fügt sich in eine Entwicklung ein, die vielen Sorgen bereitet. Denn KiK ist nicht der erste Laden, der das EKZ verlässt. Nach dem Wegfall weiterer Geschäfte bedeutet auch diese Schließung einen weiteren Verlust für die Nahversorgung und die Angebotsvielfalt im Stadtteil.
Gerade für Menschen, die auf kurze Wege angewiesen sind, war KiK ein niedrigschwelliges Angebot für Kleidung und Alltagsartikel. Mit jeder weiteren Schließung wird das Zentrum jedoch weniger attraktiv – sowohl für Kundschaft als auch für mögliche neue Mieter. Jeder weitere Verlust schwächt die Funktion des EKZ als wohnortnahe Einkaufs- und Begegnungsstätte für Bramfeld.
Laut des Fachmagazins Lebensmittelzeitung bereinigt der Textil- und Nonfooddiscounter derzeit europaweit sein Filialnetz. Im ersten Quartal dieses Jahres sollen rund 50 Standorte (von 4.300), davon die Hälfte in Deutschland, schließen. Damit sei es jedoch noch nicht getan: Etwa 170 deutsche Filialen wären nicht profitabel oder kurz vor der Verlustzone. Neben Schließungen würde das Unternehmen des Tengelmann-Konzerns aus München auch verkürzte Öffnungszeiten zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit umsetzen.

