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Schule am Gut: Fußgängerüberweg bleibt an bisherigem Standort – Polizei lehnt Verlegung nach erneuter Prüfung ab

Immer wieder wurde an der Schule am Gut die Situation rund um den Fußgängerüberweg diskutiert. Hintergrund ist insbesondere die Sorge, dass Schülerinnen und Schüler durch die derzeitige Wegeführung dazu verleitet werden, über den Lehrerparkplatz abzukürzen. Daher stand die Überlegung im Raum, den bestehenden Fußgängerüberweg etwa 80 Meter weiter in Richtung Haupteingang zu verlegen. Dort wäre aus Sicht vieler Beteiligter auch die Anbindung an die Bushaltestellen sinnvoller gewesen.

Nach einem ausführlichen Austausch mit der Polizei wurde die Situation nun erneut bewertet – einschließlich eines Blicks in historische Unterlagen. Dabei stellte sich heraus: Der bestehende Fußgängerüberweg wurde bereits 1972 eingerichtet. Besonders interessant ist, dass es schon 1982 einen ähnlichen Vorschlag gab, den Übergang näher an den Haupteingang zu verlegen. Damals sprach sich die damalige Schulleitung jedoch dagegen aus. Begründet wurde dies unter anderem mit einem dort verlaufenden Wanderweg.

Auch heute sieht die Polizei Gründe, den bestehenden Übergang an der aktuellen Stelle zu belassen. Demnach werde der Übergang weiterhin von einer angrenzenden Kita genutzt. Zudem seien die Platzverhältnisse am gewünschten neuen Standort problematisch. Für einen sicheren Übergang wären zusätzliche Absperrungen notwendig, damit Kinder nicht direkt auf die Straße laufen. Dafür fehle dort aus Sicht der Polizei der erforderliche Raum.

Das entscheidende Argument: Es liegt keine erhöhte Unfalllage vor. Deshalb besteht aus rechtlicher Sicht keine besondere Gefahrenlage, die eine kurzfristige Umsetzung notwendig machen würde. Die Polizei kann dem Bezirksamt daher lediglich Empfehlungen aussprechen und geht selbst davon aus, dass eine Verlegung angesichts knapper Mittel derzeit eher nicht umgesetzt wird.

Als möglichen Ansatz verweist die Polizei auf Erfahrungen anderer Schulen. So habe es an der Schule Fahrenkrön eine ähnliche Problematik mit Abkürzungen über Lehrerparkplätze gegeben. Dort habe die Schulleitung durch klare Regeln und Gespräche mit Eltern und Kindern erreicht, dass die Situation deutlich verbessert werden konnte.

Auch wenn die gewünschte Lösung damit vorerst nicht umgesetzt wird, bleibt positiv festzuhalten: Die Polizei hat die Situation sehr ausführlich geprüft, historische Akten ausgewertet und die heutige Lage erneut bewertet.