Was als kurzfristige Übergangslösung gedacht war, ist in Farmsen längst zum Dauerzustand geworden: Seit 2023 wird die Eissporthalle mit einer mobilen Ölheizung betrieben – ohne tragfähige Perspektive für eine nachhaltige Nachfolgelösung.
Übergangslösung im Dauerbetrieb
Die Zahlen sprechen für sich: Monat für Monat entstehen Kosten von rund 3.095 Euro für die Miete der Anlage sowie zusätzlich etwa 6.416 Euro für den Brennstoff. Das sind fast 10.000 Euro im Monat – für eine provisorische Ölheizung. Und das seit über drei Jahren.
Jahrelange Untätigkeit
Besonders kritisch: Das Problem ist seit 2023 bekannt. Trotzdem wurde über einen langen Zeitraum hinweg offenbar keine konkrete Lösung vorangetrieben.
Keine Umsetzung.
Kein Zeitplan.
Keine sichtbaren Fortschritte.
Die entscheidende Frage drängt sich auf:
Warum wurden nicht längst Angebote für eine nachhaltige Lösung eingeholt?
Bewegung erst nach politischem Druck
Erst nachdem die CDU das Thema erneut aufgegriffen und öffentlich nachgehakt hat, kommt Bewegung in die Sache. Plötzlich ist von einer möglichen Wärmepumpenlösung die Rede, Angebote werden eingeholt, Gespräche geführt.
Der zeitliche Zusammenhang ist auffällig:
Jahrelang passiert wenig – und erst nach politischem Druck wird gehandelt.
Anspruch und Realität
Gleichzeitig wird auf Landesebene ein anderes Bild vermittelt. Katharina Fegebank steht öffentlich für eine konsequente Wärmewende. Fossile Heizungen gelten als überholt, Klimaschutz als alternativlos.
Doch die Realität in Farmsen zeigt:
Eine öffentliche Sportanlage wird über Jahre hinweg mit Öl betrieben – ohne dass rechtzeitig gehandelt wird.
Hier wird deutlich, wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist.
Seit 2023 läuft eine provisorische Ölheizung im Dauerbetrieb.
Erst nach politischem Druck wird überhaupt ernsthaft über Alternativen gesprochen.
Wenn selbst bei bekannten Problemen über Jahre nichts passiert, stellt sich die Frage, wie ernst es der Senat mit der Wärmewende tatsächlich meint.
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