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So sah Bramfeld früher aus: Kohlanbau statt Wohnblocks und Hauptstraßen

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie stark sich Bramfeld in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Wo heute Straßen, Wohnhäuser und Geschäfte das Bild prägen, bestimmten früher Felder, Landwirtschaft und Gemüseanbau den Alltag.

Das Foto aus dem Kalender der Bramfelder Geschichtswerkstatt zeigt eindrucksvoll den Kohlanbau und die Rhabarberfelder in Bramfeld. Besonders in Hellbrook wurden damals viele Gemüsegärtnereien betrieben, die ihre Waren unter anderem auf dem Großmarkt in Hamburg verkauften. Zu sehen ist hier der Gärtner Hermann Koops bei der Rhabarberernte im Jahr 1937. Das Bild wurde damals von einem Nachbarn aus der Otto-Straße aufgenommen. Die Familie Koops hatte ihr Grundstück an der heutigen Haldesdorfer Straße, unweit der heutigen Fabrik der Firma „Mankiewicz Gebr. & Co.“.

Heute kaum vorstellbar: Große freie Flächen, Handarbeit auf den Feldern und kaum Bebauung prägten damals das Ortsbild. Viele Bramfelder kennen den Stadtteil nur noch als gewachsenen Wohn- und Geschäftsstandort – umso spannender sind solche historischen Aufnahmen, die zeigen, wie ländlich Bramfeld früher einmal war.

Das Foto stammt aus dem Kalender der Bramfelder Geschichtswerkstatt, die immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte unseres Stadtteils veröffentlicht.

Wer ebenfalls noch alte Fotos, Postkarten oder Erinnerungen aus Bramfeld, Steilshoop oder Farmsen-Berne besitzt, kann sich gerne melden. Solche historischen Aufnahmen helfen dabei, die Geschichte unserer Stadtteile lebendig zu halten und für kommende Generationen zu bewahren.