Viele Bürgerinnen und Bürger wundern sich: Warum steht das alte, schimmelbelastete Spielhaus Am Luisenhof immer noch – obwohl die Schließung lange zurückliegt und der Neubau politisch beschlossen wurde? Tatsächlich hätte der Abriss nach ursprünglicher Erwartung längst erfolgen müssen. Doch das Projekt ist über Monate ins Stocken geraten.
Eine Verzögerung, die keiner versteht
Der zentrale Punkt: Der Abriss verzögert sich um mehr als ein Jahr, und damit verschiebt sich der komplette Neubau. Trotz der bekannten Schimmelproblematik, der Schließung der Einrichtung und der Dringlichkeit für Kinder und Familien passierte lange kaum etwas sichtbar.
Erst am 29. November 2024 wurde mit der Drucksache 22/16677 die Finanzierung endgültig freigegeben – viel später als notwendig. Ohne finanzielle Freigabe konnte kein Gutachten beauftragt werden, kein Rückbau vorbereitet und kein neuer Bau geplant werden. Genau diese fehlenden Beschlüsse haben den Prozess erheblich ausgebremst.
Warum der Abriss so spät kommt
Aktuell wird erst das Schadstoff- und Rückbaugutachten erstellt – ein Schritt, der normalerweise lange abgeschlossen wäre. Das Ergebnis:
- Statt längst erfolgt zu sein, findet der Abriss erst Ende des 1. Quartals 2026 statt.
- Viele im Stadtteil empfinden das als unverständlich – schließlich ist das Gebäude seit langer Zeit unbenutzbar und gesundheitlich belastet.
Durch die Verzögerung rückt der Neubau in weite Ferne
Die verspäteten Vorarbeiten schieben den kompletten Zeitplan nach hinten:
- Baubeginn: erst Ende des 4. Quartals 2026
- Fertigstellung: 3. Quartal 2027
Damit wird das neue, barrierefreie Modulhaus für den Verein Open Hus Molly e.V. erst Jahre später fertig als ursprünglich erwartet.
Die Verzögerungen sind erheblich und für viele unverständlich. Die Hoffnung bleibt, dass der nun vorliegende Zeitplan endlich eingehalten wird und der Neubau ohne weitere Hürden umgesetzt werden kann.

