Bei der Stadtteilkonferenz Bramfeld am 14. April 2026 im Harry-Schaub-Saal des Brakula war für die CDU Jens Wagner vor Ort. Er hat die Veranstaltung begleitet und die Inhalte dokumentiert. Die Konferenz machte erneut deutlich, wie wichtig lokale Beteiligungsformate für den Austausch zwischen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Politik sind. Ziel war es, Informationen bereitzustellen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Schwerpunkte für die Arbeit im Stadtteil zu setzen.
Sicherheit stärken: Schutz vor Telefonbetrug
Ein zentrales Thema war der zunehmende Telefonbetrug durch sogenannte Schockanrufe. Anhand konkreter Beispiele wurde aufgezeigt, wie Täter vorgehen und warum diese Masche trotz Aufklärung weiterhin erfolgreich ist. Klar wurde: Prävention, Information und gegenseitige Aufmerksamkeit sind entscheidend. Empfohlen wurden unter anderem konsequentes Auflegen bei verdächtigen Anrufen, der Verzicht auf persönliche Auskünfte sowie im Zweifel die sofortige Kontaktaufnahme mit der Polizei. Auch vorbeugende Absprachen innerhalb von Familien können helfen, Betrügereien frühzeitig zu erkennen und Schaden zu verhindern.
Das Format kam bei den Teilnehmern gut an und wird mit weiteren Themenschwerpunkten vom zuständigen Stadtteilpolizisten in den nächsten Konferenzen fortgeführt.
Ehrenamt, Technik und Inklusion
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich dem ehrenamtlichen Engagement im technischen Bereich. Vorgestellt wurde die Arbeit des Deutschen Amateur Radio Clubs, der sich mit Amateurfunk beschäftigt. Deutlich wurde dabei nicht nur die große Bandbreite von technischen Interessen – von historischer Kommunikationstechnik bis zu modernen digitalen Anwendungen –, sondern auch der Anspruch, Inklusion praktisch zu leben: unabhängig von Herkunft, Alter oder körperlichen Voraussetzungen. Ehrenamtliche Strukturen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag zu Bildung, Katastrophenvorsorge und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Bildungsgerechtigkeit und soziale Teilhabe fördern
Anschließend wurde das Projekt „Neu Start Arbeit Plus“ vorgestellt, das sich an Menschen richtet, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben oder Grundbildungsangebote nachholen möchten. Gerade im Kontext von Arbeitsmarktintegration und Grundsicherung wurde deutlich, wie zentral ausreichende Grundbildung für gesellschaftliche Teilhabe ist. Millionen Menschen in Deutschland sind hiervon betroffen. Ziel entsprechender Angebote ist es, individuelle Hürden abzubauen, sprachliche und schriftliche Kompetenzen zu stärken und so langfristige Perspektiven in Arbeit und Alltag zu eröffnen.
Nachhaltig wirtschaften im Stadtteil
Auch nachhaltige Wirtschafts- und Konsumformen waren Thema der Konferenz. Eine lokale Genossenschaft stellte ihr Konzept des unverpackten Einkaufens vor und zeigte, wie Umweltbewusstsein, regionale Wertschöpfung und gemeinschaftliches Wirtschaften Hand in Hand gehen können.
Offener Austausch über Bramfelds Zukunft
Den Abschluss bildete eine offene Diskussionsrunde zu aktuellen Herausforderungen und Anliegen im Stadtteil unter Verschiedenes. Fragen danach, welche Themen künftig stärker aufgegriffen werden sollen und wofür sich die Stadtteilkonferenz politisch einsetzen soll, werden in der nächsten Stadtteilkonferenz als eigener Tagesordnungspunkt weiter diskutiert. Der engagierte Austausch zeigte: Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Zuhören und vom gemeinsamen Ringen um gute Lösungen vor Ort.
Die Stadtteilkonferenz Bramfeld bleibt damit ein wichtiges Forum. Als CDU unterstützen wir diesen Dialog ausdrücklich und setzen uns dafür ein, dass die eingebrachten Themen – etwa in Bezug auf Sicherheit, Sauberkeit und Verkehr – auch auf politischer Ebene weiterverfolgt werden.

