Die Metrobuslinie 20 soll künftig bis in den nordöstlichen Borchertring verlängert werden. Damit sollen insbesondere die geplanten neuen Wohnungen im Bereich Steilshoop 11 besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden. Voraussetzung dafür ist eine neue Buswendeanlage im nordöstlichen Borchertring.
Wie diese konkret aussehen wird und welche Auswirkungen sie auf den Stadtteil hat, ist allerdings weiterhin offen.
Hintergrund der Planung ist ein Verkehrsgutachten aus dem Jahr 2025. Dieses hat für das geplante Neubaugebiet ein Defizit bei der ÖPNV-Erschließung festgestellt. Im laufenden Bebauungsplanverfahren Steilshoop 11 werden deshalb Flächen berücksichtigt, die künftig für eine bessere Busanbindung benötigt werden.
Noch keine Angaben zu Parkplätzen und Bäumen
Bereits zuvor hatte ich beim Senat nachgefragt, wie viele öffentliche Parkplätze für die neue Buswendeanlage wegfallen könnten und ob Bäume gefällt werden müssen. Auch die erneute Nachfrage bringt hier noch keine Klarheit.
Der Grund: Eine konkrete Straßenplanung gibt es bislang nicht. Deshalb kann der Senat weiterhin nicht sagen, wie viele Parkplätze betroffen sein werden, ob und wie viele Bäume gefällt werden müssen und welche Ersatzpflanzungen vorgesehen sind. Auch einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht.
Fest steht bislang lediglich: Ohne die geplante Buswendeanlage kann die vorgesehene Verlängerung der Buslinie nicht umgesetzt werden. Bei der weiteren Planung muss außerdem der fortschreitende Bau der U5 berücksichtigt werden.
Damit ist die Richtung zwar vorgegeben – viele für die Anwohner entscheidende Details sind aber weiterhin ungeklärt. Gerade die Auswirkungen auf Parkplätze und Bäume im Borchertring müssen im weiteren Verfahren genau betrachtet und transparent dargestellt werden.
Quelle: Schriftliche Kleine Anfrage, Drs. 23/4950
Ich informierte Sie bereits im Juli und August 2026:
Steilshoop: Neue Details zur geplanten Buswendeanlage im Borchertring

