Straßenbaumersatzpflanzungen 2021/2022 – Wo werden in Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop Bäume nachgepflanzt?

Wie das Bezirksamt Wandsbek mitteilt, werden in der kommenden Pflanzperiode, Herbst 2021 bis Frühjahr 2022, 600 Straßenbäume im gesamten Bezirk neu gepflanzt. In Bramfeld werden lediglich zwei neue Straßenbäume wachsen und in Farmsen-Berne 17. Für Steilshoop ist keine Neupflanzung vorgesehen. Traurig, dass unsere Stadtteile so wenig bedacht werden. Eigentlich hatte das Bezirksamt ein externes Gutachten beauftragt, welches Standorte u.a. in Bramfeld ermitteln sollte. Auf Nachfrage meiner Kollegin Christin Christ hat das Bezirksamt zuletzt mitgeteilt, dass dies noch nicht fertig sei. Es wird Zeit, dass neue Standort bei uns ertüchtigt werden. Wir brauchen die Bäume vor Ort - schließlich wurden bei uns auch viele Bäume gefällt. Wo genau, entnehmen sie der angehängten Datei.

 

Das Bezirksamt teilt weiterhin mit, dass die Nachpflanzung an Standorten erfolgt, an denen Straßenbäume in der letzten Fällperiode als auch in den vorherigen Jahren gefällt werden mussten.

 

Der Straßenbaumstandort stellt mit den extrem engen Wuchsbedingungen, hohe Verdichtungen im Umfeld und oft geringen Baumscheibengrößen ein Extremstandort dar. Durch den Klimawandel hat sich die Situation zusätzlich verschärft. Ziel ist es, eine Lösung für die sich immer stärker veränderten Bedingungen für die Bäume zu finden und trotz allem zu ermöglichen, dass ein Straßenbaum an diesen extremen Standorten mittel bis langfristig überleben kann. Es sind Baumarten auszuwählen, die auch in den nächsten Jahren, bei sich ggf. noch stärker negativ veränderten Lebensbedingungen, eine Chance haben zu bestehen und das Grünvolumen stetig auszubauen.

 

Grundsätzlich ist das Bezirksamt bemüht, einen hohen Anteil an einheimischen Baumarten bei der Pflanzung von Straßenbäumen zu verwenden. Die Pflanzung von ausschließlich „heimischen“ Bäumen ist nicht immer möglich bzw. sinnvoll.

 

Der Klimawandel macht es erforderlich, neue zukunftsfähige Baumarten zu erproben. Insbesondere in innerstädtischen Bereichen sind deshalb auch nicht heimische Bäume vorgesehen. Von den 600 Bäumen sind 63,8 % einheimische und 12 % europäische Baumarten vorgesehen.

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