U5: Diese Bauarbeiten stehen nun in Bramfeld an der Heukoppel/Ellernreihe an

Der Abschnitt Ost der U5 ist nun von der Stadt genehmigt worden – die Hochbahn wird demnächst in Bramfeld und Steilshoop bauvorbereitende Arbeiten durchführen.

 

Diese sollen etwa ein bis zwei Jahre anhalten. Straßenbauarbeiten, Kampfmittelsondierungen, Leitungsverlegungen, Baumfällungen und ähnliches ist damit gemeint.

 

Erst danach werden die eigentlichen Tunnel- und Haltestellenbauarbeiten beginnen.

 

Wenn bis dahin die finanzielle Förderung des Bundes gesichert ist. Das ist sie laut mehrerer CDU-Anfragen bisher nicht.

In Bramfeld steht nun Folgendes an (Drs. 22/5668):

 

Die Herstellung des Busüberliegers einschließlich Umgestaltung der Kreuzung Heukoppel/Ellernreihe zu einem Kreisverkehr sind zu einem Projekt zusammengefasst. Erforderlich werden Erd-, Siel- und Straßenbauarbeiten

 

Die Kosten sind gemäß Stand Ausführungsunterlage Bau mit rund 1,7 Mio. Euro veranschlagt.

 

Während der Umsetzung dieser Maßnahme wird der Verkehr in Richtung Norden aufrechterhalten. Die Einmündung Heukoppel (Ost) wird zeitweise vollständig gesperrt.

 

Zu Fuß Gehende, Radfahrende und Anliegerverkehre können die Baustelle stets auf sicheren, teilweise jedoch provisorischen Wegen passieren.

 

Der Baubeginn steht in Abhängigkeit vom vollziehbaren Planfeststellungsbeschluss. Die Kernbauzeit umfasst etwa 9 Monate. Wenn es neue Informationen gibt, lasse ich es Sie wissen.

 

Für alle, die es genauer recherchieren wollen: Drs. 21-2429 des Bezirks Wandsbek: https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1013548

 

Planfeststellungsunterlagen: https://www.hamburg.de/bwi/np-aktuelle-planfeststellungsverfahren/14414334/u5-ost/

 

U5-Infoseite der Hochbahn: https://www.schneller-durch-hamburg.de/

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Kommentare: 3
  • #1

    Klaus Brandt (Samstag, 09 Oktober 2021 19:37)

    ....kurz: der blanke Horror steht den Bramfeldern in dem betreffenden Umfeld bevor, für 10-15 Jahre!!?? Und alles damit ein ein Imageprojekt für sehr viel Geld (Hamburger Anteil sogar noch ungewiss, siehe Elbphilharmonie) durchgezogen wird. Mit einem Bruchteil der Kosten durch intelligenten Busverkehr hätte man die sinkende Anzahl von Passagieren (da die Zahl home-office-Beschäftigter steigen wird) bewältigen können. Es ist halt die Fortsetzung von Schildbürgerstreichen, wie zweifelhafte, teure "Velo-Routen" bauen und gefährliche Radspuren auf Strassen installieren.

  • #2

    N. Dehner (Samstag, 16 Oktober 2021 11:21)

    @Klaus Brandt: sie trauen sich aber was: die heilige Kuh anzugreifen. Die Bürger werden es dank einiger weniger, ehrlicher Aufklärer merken, aber zu spät, so wie z. B. bei der Elbphilharmonie. Dafür hätte man locker die Hamburger Schulen in menschenwürdigen Zustand bringen können und/oder das schlimme Krankenhauswesen rückkaufen müssen.

  • #3

    Marcel S. (Donnerstag, 21 Oktober 2021 15:33)

    Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir einen fussläufigen U-Bahnanschluss bekommen - dank alles für ihr diesbezügliche Engagement