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Umbau des Kriegerdenkmals in Bramfeld verzögert sich – Artenschutz sorgt für Unsicherheit

Der geplante Umbau des Kriegerdenkmals am Alten Teich in Bramfeld könnte sich erneut verzögern. Obwohl die Finanzierung bereits seit 2021 gesichert ist und die Bauarbeiten Mitte April starten sollten, steht nun der Artenschutz im Fokus.

Auslöser ist ein Hinweis aus der Bevölkerung, wonach in unmittelbarer Nähe des Denkmals Vögel – vermutlich Gänse – brüten könnten. Daher wird die Situation kurzfristig durch einen Gutachter geprüft. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssten die Bauarbeiten möglicherweise bis Mitte Juli ausgesetzt oder angepasst werden, um die Brutzeit nicht zu stören.

Dabei warten viele Anwohner und Initiativen bereits seit Jahren auf die Umgestaltung. Schon seit 2018 gibt es konkrete Pläne, das Denkmal aus der NS-Zeit kritisch zu überarbeiten und zu einem Mahnmal weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die ursprüngliche heroische Wirkung deutlich zu relativieren und einen zeitgemäßen Ort des Gedenkens zu schaffen.

Die Planungen sehen unter anderem eine erhöhte Plattform mit Sitzmöglichkeiten sowie ein Stelenfeld aus verkohlten Holzstämmen vor, das an die Schrecken des Krieges erinnern soll. Künftig soll der Ort nicht nur zum stillen Gedenken dienen, sondern auch Raum für Austausch und Veranstaltungen bieten.

Gleichzeitig gibt es auch kritische Stimmen zum Konzept: Einige hätten sich eine deutlich einfachere Lösung gewünscht – etwa eine ergänzende Informationstafel zur historischen Einordnung – statt eines umfassenden baulichen Umbaus.

👉 Mehr dazu im Originalartikel:
https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article411709454/hamburger-denkmal-umbau-in-bramfeld-droht-verzoegerung-wegen-voegeln.html