Verschärfung der Parkplatzsituation in der Fabriciusstraße

Durch aktuelle Planungen der Radwegeerneuerung droht eine erhebliche Verschärfung der Parkplatzsituation in der Fabriciusstraße!

 

Zu der Problematik, ob Parkplätze erforderlich sind oder nicht, gibt es unterschiedliche Meinungen. Die einen meinen, dass die Autos herausgedrängt werden müssen. Die anderen meinen, dass beispielsweise aufgrund der schlechten Ost-West-Verbindung keine Alternative zum Individualverkehr mittels KFZ besteht.

 

Fakt ist, dass die KFZ-Halter im Bereich der Fabriciusstraße bereits jetzt keinen Parkplatz mehr finden. Wenn ich morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, sehe ich immer wieder Autos, die in zweiter Reihe parken, weil keine anderen Plätze mehr frei sind. Die Situation ist aus den beigefügten Bildern gut zu entnehmen.

 

Dieses Jahr sollen in der Fabriciusstraße die Radwege erneuert und auf die Straße verlegt werden. Nach dem Stand der derzeitigen Planungen fallen dabei rund die Hälfte (unglaubliche 85 Parkplätze!!!) der jetzt vorhandenen Parkplätze weg. Die Parkplatzsuche der Anwohner wird dadurch weiter erschwert werden. Durch die massive Kritik der CDU konnte erreicht werden, dass das Bezirksamt die Planungen nunmehr überarbeitet.

 

Ich bin auf die neuen Planungen gespannt, aber eins ist klar: Das Bezirksamt wird Parkplätze opfern. Die Frage ist nur wie viele.

Auch stellt sich die Frage, wo die Anwohn

er zukünftig parken sollen? Da die zweite Reihe schon jetzt meistens zu geparkt ist, müssen Anwohner auf andere, weiter entfernte Parkflächen ausweichen. Alternativen wie der 1,4 km entfernte Schwarze Weg weisen dabei erhebliche Probleme auf. Beispielsweise wurde mir berichtet, dass Autos, die im Schwarzen Weg geparkt haben, die Nummernschilder geklaut worden sind. In einem Gewerbegebiet kann man ungestört klauen und beschädigen.

 

 

Was meint ihr?

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Kommentare: 6
  • #1

    Maren Beckmann (Samstag, 17 März 2018 08:13)

    Hallo Sandro,
    Wie du richtig schreibst, sind auch mir am Hermann-Buck-Weg / Schwarzer Weg die Nummernschilder geklaut worden. Was auch ärgerlich ist, am Hermann-Buck-Weg haben sie die Mittellinie zur Steilshooper Straße stark verschränkt. Damit haben Sie weitere drei Parkplätze für mich unnötigerweise abgeschafft. Ich habe bereits mit dem Bezirksamt und der Polizei gesprochen. Die Begründung ist, dass 3-achsige LKW besser in das Industriegebiet einbiegen können. Ich wohne seit 25 Jahren dort. Es in der Vergangenheit zu keinerlei Unfälle durch ein biegende LKWs gekommen.
    Mein erstes Strafmandat habe ich bereits von der Polizei erhalten weil ich in dem Bereich die 3m zur durchgezogenen Mittellinie nicht eingehalten habe.
    Kannst du dich eventuell dafür einsetzen dass die Mittellinie wieder begradigt wird?
    Beim einfahren/ausfahren in/aus dem Industriegebiet sind alle Fahrzeuge/LKW in Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Denn sie müssen die Vorfahrt der Steilshooper Straße beachten. Außerdem, sind wir doch ehrlich, ist dieses Industriegebiet alles andere als viel befahren durch LKWs..
    Gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht.

    Falls ich dir noch Fotos von der Kreuzung schicken soll, melde dich gerne bei mir.

  • #2

    BJH (Samstag, 17 März 2018 08:57)

    Kern ist doch schlicht die Ignoranz der Tatsache, dass Bürger einen PKW besitzen wollen. Hier sollen sie bevormundet werden, eben durch solche Schikane. Dass unser Land vom Auto lebt, scheint nicht verstanden zu werden. Ich lasse mich nicht bevormunden und wähle die regierenden Parteien auch nicht. Mit etwas Geschick könnte man oft durch Schrägparken etc. eine Lösung für alle finden, nur will man das gar nicht.

  • #3

    Ivonne S. (Samstag, 17 März 2018 11:55)

    Ich wohne in der Fabriciusstr und bin gerade gestern wieder 20 Minuten die Straße hoch und runter gefahren um nachts mein Auto abzustellen! Das hat mich nach einem anstrengenden Tag sehr geärgert. Auch sämtliche Nebenstraßen sind voll! Ich laufe jetzt schon manchmal über 1km nach Hause. Wenn dann noch Parkplätze reduziert werden würde das die Situation von uns Anwohnern drastisch verschlimmern! Mir fehlen die Worte!!! Bitte lässt uns die Möglichkeiten zum Parken und schafft lieber mehr Parkraum!!! Alternativ könnte der 177 Bus auch Nachts fahren dann würde ich mein Auto mal stehen lassen, allerdings muss trotzdem ein Platz zum Parken zu finden sein.

  • #4

    Sandro Kappe (Samstag, 17 März 2018 13:35)

    @Ivonne S.
    Ich bin bei Ihnen. Ich will keine Parkplätze vernichten.
    Es gibt genügend Bewohner, die auf die Parkplätze angewiesen sind. Aber das vergisst die Koalition häufig.

  • #5

    Ivonne S. (Sonntag, 18 März 2018 02:40)

    Ja ein Glück gibt es Menschen wie Sie, die sich für die Anliegen der Anwohner einsetzen. Vielen Dank an dieser Stelle an Sie!

  • #6

    Michael B. (Montag, 26 März 2018 16:02)

    Ich lese hier, wie wie so oft, von Bevormundung und Schikane. Genau diese Behauptungen greife ich nun mal als Radfahrer auf: Es ist praktisch nicht möglich verkehrsicher und ohne ständigen Fahrbahnwechsel die Fabriciusstraße zu durchqueren. Die alten, sogenannten, Radwege sind faktisch nicht befahrbar und in desolatem Zustand. Reine Schikane! Die Rücksichtslosigkeit oder auch Gedankenlosigkeit der Fußgänger und das parken auf Radwegen erschwert das Radfahren zusätzlich. Meine Kinder kommen auf dem Weg zur Schule dadurch regelmäßig in gefährliche Situationen und müssen sich auch noch beschimpfen und beleidigen lassen.
    Daher freue ich mich sehr darüber, dass dass nun endlich vernünftige und durchgängige Radwege geschaffen werden. Radfahrer sind Teil des Straßenverkehrs wie alle anderen auch. Daher sollten sie auch in der Verkehrsplanung ernst genommen werden, was nun endlich auch geschieht. Das sich einige Autofahrer nun eingeschränkt fühlen ist leider nicht vermeidbar.
    Vermeidbar ist es allerdings, sich unnötig große Fahrzeuge anzuschaffen...