Bei der Reinigung öffentlicher Spielplätze steht Wandsbek hamburgweit besonders schlecht da. Durchschnittlich werden die Spielplätze im Bezirk nur 1,7-mal pro Woche gereinigt. Zum Vergleich: In Hamburg-Mitte sind es 3,4 Reinigungen, in Harburg 2,5 und in Hamburg-Nord 2,2 pro Woche.
Gerade aus Steilshoop erreichen mich immer wieder Hinweise auf Müll und verschmutzte Spielplätze. Deshalb wollte ich vom Senat wissen, nach welchen Kriterien die Reinigung gesteuert wird – und vor allem, was Bürgerinnen und Bürger tun können, damit ein höherer Reinigungsbedarf überhaupt wahrgenommen wird.
Die Antwort ist durchaus wichtig: Laut Senat werden die Reinigungsleistungen laufend und bedarfsgerecht gesteuert. Konkrete Verschmutzungen können insbesondere über die SRH-App oder die Hotline „Saubere Stadt“ gemeldet werden.
Das bedeutet für uns: Wir müssen Verschmutzungen konsequent melden! Wenn ein Spielplatz vermüllt ist, bitte nicht nur ärgern oder ein Foto in einer Facebook-Gruppe posten, sondern zusätzlich eine Meldung an die Stadtreinigung schicken. Nur so landet das Problem auch offiziell bei der zuständigen Stelle.
Mein Ziel bleibt klar: Die Spielplätze in Steilshoop, Bramfeld und Farmsen-Berne müssen sauber sein. Dass Wandsbek bei der durchschnittlichen Reinigungshäufigkeit hamburgweit am Ende steht, kann nicht unser Anspruch sein.
Quelle: Schriftliche Kleine Anfrage Drs. 23/5242 vom 11. September 2026, Frage 7

