Skip to content Skip to footer

Wann soll die Brücke über den Bramfelder See und der Zugang zum Friedhof ertüchtigt werden?

Der noch ausstehende Teil der Herstellung des neuen Zugangs zum Ohlsdorfer Friedhof, eines etwa 30 Meter langen Weges auf dem Friedhof, soll noch bis Mitte Februar 2023 fertiggestellt werden.

Für die Brücke über den Bramfelder See steht noch die Zustimmung der Fachbehörde aus. Wenn dem Brückenbau zugestimmt wird, sind zunächst einige reguläre Vorarbeiten erforderlich, wie z.B. die Untersuchung des Fundamentbereiches auf evtl. vorhandene Kampfmittel sowie eine umfassende Baugrunduntersuchung, weil die Brücke aufgrund der Nähe des Standortes zum Gewässer eine Pfahlgründung erhalten wird. Wenn alles positiv und nach Plan verläuft und auch die vorgesehene Brückenkonstruktion durch den Prüfstatiker so freigegeben wird, kann der Brückenbau beginnen. Eine genaue Zeitschiene können wir aus den genannten Gründen aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen.

Eigentlich war der Baubeginn der Brücke über den Bramfelder See für Ende November 2022 geplant und die Fertigstellung, nicht zuletzt in Abhängigkeit von der Witterung, im Frühjahr 2023 geplant. Es sieht nach weiteren Verzögerung aus!

Aufgrund der aktuellen allgemeinen Kostensteigerungen im Materialien- und Baubereich wird mit Baukosten von rund 100.000 € gerechnet. (22/9411) Der Bau hatte sich verzögert, da noch eine Genehmigung der Umweltbehörde erforderlich war. Diese hat nun zugestimmt. Auch können noch die Bundesmittel (RISE) für die Finanzierung genutzt werden.

Endlich wird die Brücke ertüchtigt. Die Bürgerinnen und Bürger haben lange genug gewartet.

Hintergrund:

Die lang ersehnte neue Brücke über den Bramfelder See sollte im Frühjahr 2022 gebaut werden. Das verkündete das Bezirksamt Wandsbek auf einer Stadtteilbeiratssitzung in Steilshoop. Von dem ursprünglich angedachten Röhrenprinzip sollte abgesehen und stattdessen eine ansehnliche Holzbrücke, fundiert auf Stahlträgern, gebaut werden. Sie soll 2,5 Meter breit und 10 Meter lang werden.

Mit BV-Drucksache 21-5265 teilt das Bezirksamt Wandsbek mit, dass die Brücke in einem nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz geschützten Biotop errichtet werden soll, wodurch vorab eine naturschutzfachliche Eingriffs- und Ausgleichuntersuchung sowie die Zustimmung der zuständigen Fachbehörde BUKEA erforderlich ist. Die Ausschreibung der Baumaßnahme ist in Vorbereitung und soll nach erfolgter Freigabe kurzfristig erfolgen. Da die RISE-Mittel nur noch für dieses Jahr zur Verfügung stehen, ist eine schnelle Antwort wünschenswert. Auch können keine großen Kompromisse mehr gemacht werden, da durch eine mögliche zeitliche Verzögerung die Gefahr besteht, die RISE-Mittel zu verlieren.

Der letzte Stand ist, dass ein Bau noch nicht möglich sei, da die BUKEA noch prüfe (22/8456). Grundsätzlichen bestehen jedoch keine Bedenken der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft gegen den Bau der Brücke. Durch den Bau der Brücke ist jedoch ein gesetzlich geschütztes Biotop (Sumpfwald) betroffen. Eine erhebliche Beeinträchtigung desselben ist aus der Sicht der BUKEA zu vermeiden, indem beispielsweise möglichst viele Gehölze erhalten werden. Aus diesem Grund wurde eine Variantenprüfung gefordert. Sobald die Ergebnisse dieser Prüfung und das Baumgutachten vorliegen, kann eine Entscheidung der zuständigen Behörden ergehen.