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Warum leuchten die Baukräne im Moosrosenquartier – und warum gehen sie um 22 Uhr aus?

Im Moosrosenquartier, wo derzeit nach den Bebauungsplänen Bramfeld 71 und 72 intensiv gebaut wird, fällt etwas besonders ins Auge – oder besser gesagt: ins Dunkel. Sobald es dämmert, schalten sich an den Baukränen grüne Lichterschläuche ein, die weithin sichtbar sind. Viele Anwohnerinnen und Anwohner fragen sich seit Wochen: Wozu eigentlich? Und warum endet dieses grüne Leuchten immer exakt um 22 Uhr?

Die Antwort des Senats bringt etwas Licht ins Dunkel.

Die Beleuchtung dient einem ganz praktischen Zweck: Sie ist Teil der Arbeits- und Betriebssicherheit auf der Baustelle. Über eine Kombination aus Dämmerungs- und Zeitschaltungen wird sie automatisch aktiviert. Sobald es dunkel wird, müssen die Kräne und bestimmte Baustellenbereiche aus Sicherheitsgründen beleuchtet sein – auch in Zeiten vor und nach den regulären Arbeitsstunden. Deshalb bleiben die Lichter von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr eingeschaltet.

Doch warum ist dann ab 22 Uhr alles finster? Hier steht ein anderes Ziel im Vordergrund: der Schutz der Anwohner vor unnötiger Lichtverschmutzung. Zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr wird die Beleuchtung abgeschaltet, um die nächtliche Ruhe zu gewährleisten und den Himmel über Bramfeld nicht mehr als nötig zu erhellen.

Mit anderen Worten: Die grünen Lichter haben keinen dekorativen Zweck, sie sind ein sicherheitsrelevantes Instrument – und ihr nächtliches Abschalten ist ausdrücklich gewollt, um die Belastung für die Nachbarschaft zu minimieren.

Für die Anwohner bedeutet das: Die Beleuchtung ist kein Zufall und kein „Showeffekt“, sondern ein kontrollierter, sicherheitsorientierter Ablauf – und zugleich ein Kompromiss zwischen Baustellenbetrieb und Rücksicht auf das Wohnumfeld.