Wohnungsbauprogramm 2022 für den Bezirk Wandsbek veröffentlicht – Wo wird gebaut in Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne?

Gebaut werden soll in Bramfeld & Steilshoop nach wie vor an folgenden Punkten: Bramfelder Drift, Buschrosenweg 93 -95, Fabriciusstr. 4-8/Bramfelder Chaussee 5 ff., Hegholt, Ilenkruut (neben Hausnummer 43), Moosrosenweg, Mützendorpsteed, Borchertring 34-38, Fritz-Flinte-Ring 41 und 56 sowie am Georg-Raloff-Ring 11 und 40-44.

 

Neu ist, dass das Wohnungspotenzial im Hegholt von 100 auf 145 Wohnungen und im Moosrosenweg von 1.000 auf 1.125 Wohnungen nach oben korrigiert wurde. Ebenfalls verschiebt sich der geplante Baubeginn im Moosrosenweg von 2021 auf 2022 und im Mützendorpsteed von 2020 auf 2021.

Bereits am Anfang des Jahres habe ich Ihnen das Wohnungsbauprogramm 2021 für den Bezirk Wandsbek vorgestellt.

 

Nun wurde das Folgeprogramm für das Jahr 2022 veröffentlicht.

 

Gemäß dem Vertrag für Hamburg (VfH) legt jeder Bezirk zur Konkretisierung seiner Wohnungsbauziele ein jährlich fortzuschreibendes Wohnungsbauprogramm vor. Wandsbek hat sich das Ziel gesetzt, 1.800 Wohnungen zu genehmigen.

 

Das komplette Programm finden Sie als Download unten angeführt.

 

Gebaut werden soll in Bramfeld & Steilshoop nach wie vor an folgenden Punkten: Bramfelder Drift, Buschrosenweg 93 -95, Fabriciusstr. 4-8/Bramfelder Chaussee 5 ff., Hegholt, Ilenkruut (neben Hausnummer 43), Moosrosenweg, Mützendorpsteed, Borchertring 34-38, Fritz-Flinte-Ring 41 und 56 sowie am Georg-Raloff-Ring 11 und 40-44.

 

Neu ist, dass das Wohnungspotenzial im Hegholt von 100 auf 145 Wohnungen und im Moosrosenweg von 1000 auf 1125 Wohnungen nach oben korrigiert wurde. Ebenfalls verschiebt sich der geplante Baubeginn im Moosrosenweg von 2021 auf 2022 und im Mützendorpsteed von 2020 auf 2021.

 

In Farmsen-Berne wird Potenzial an folgenden Standorten gesehen: Am Dornberg, Am Luisenhof, August-Krogmann-Str. 100/Neusurenland 134, Berner Allee 3, Berner Heerweg 108, Berner Heerweg neben Hausnummer 162, BFW-Areal, August-Krogmann-Str./Marie-Bautz-Weg, Lienaustraße, Neusurenland– Berner Heerweg, Neusurenland 80-82 und am Vom-Berge-Weg.

 

Ich finde, in unseren Stadtteilen wurde bereits mehr als genug nachverdichtet. Der CDU-Ortsverband Bramfeld/Steilshoop hat sich bereits in der Vergangenheit dagegen ausgesprochen und wird dies auch in Zukunft tun. Wenn Nachverdichtungen durchgeführt werden, dann an den großen Magistralen, wo sie durch eine Erweiterung bspw. den Schall nach hinten eindämmen.

 

Viele Grünflächen wie der Bramfelder Dorfgraben wurden bereits vernichtet. Sträflich unterlassen wurde gleichsam der entsprechende Ausbau der sozialen Infrastruktur wie Kindergärten, Schulen aber auch Grün- und Sportanlagen. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation wurde nicht parallel zur Wohnbebauung mitentwickelt.

 

Auch wenn der Nachfragedruck auf dem Hamburger Wohnungsmarkt riesig ist – wir müssen auch unsere Lebensqualität aufrechterhalten. Auch andere, nicht so sehr verdichtete Stadtteile sollten daher vorrangig ihren Beitrag leisten.

 

Eine detaillierte Aufschlüsselung für die Bauvorhaben in Bramfeld und Steilshoop finden sie hier:

 

Bramfelder Drift:

Derzeitige Nutzung: Wohnen und gewerbliche Nutzung (inkl. Einzelhandel), 1 Kita

Fläche: 2,2 ha

Wohnungspotenzial: 125

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: 2023 ff.

Baustufenplan Bramfeld (1955), Wohnen, zweigeschossig, offene Bauweise (W 2 o), Bebauungsplanverfahren in Vorbereitung

 

Buschrosenweg 93-95:

Derzeitige Nutzung: Stellplatzanlage

Fläche: 0,1 ha

Wohnungspotenzial: 32

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: 2020 ff.

Bebauungsplan Bramfeld 2 (1963), TGa und Spielplatz im Wohngebiet (W), Baubeginn für Spätsommer 2020 angezeigt

 

Fabriciusstr. 4-8 / Bramfelder Chaussee 5 ff.:

Derzeitige Nutzung: Kfz Handel, Garagenhof, Wohngebäude

Fläche: 2,4 ha

Wohnungspotenzial: offen

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: 2023 ff

Bebauungsplan Bramfeld 3 (1962) Wohnen und Stellplatzanlage, Wohngebiet (W) III g, Bebauungsplanverfahren erforderlich.

 

Hegholt:

Derzeitige Nutzung: Wohnsiedlung, Freiflächen, Stellplatzanlagen, Baumbestand

Fläche: keine Angabe

Wohnungspotenzial: 145

Eigentümerverhältnisse: FHH, bzw. städtisches Unternehmen und privat

Baubeginn möglich: 2021 ff.

z.T. SAGA-Flächen, Nachverdichtungspotenzial ermittelt durch Gutachten zur Weiterentwicklung der Siedlungen der 50er und 60er Jahre, Baumbestand zu beachten, Auf einer Teilfläche Bauvorbescheid für 51 WE erteilt.

 

Ilenkruut (neben Hausnummer 43):

Derzeitige Nutzung: Freifläche

Fläche: 0.2 ha

Wohnungspotenzial: 20

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: sofort

bisher kein Mobilisierungsinteresse

 

Moosrosenweg:

Derzeitige Nutzung: Gewerbe, Stellplatzanlage, Schulungszentrum, Betriebsgelände, Baumbestand

Fläche: 6 ha

Wohnungspotenzial: 1125

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: 2021 ff.

Laufende Bebauungsplanverfahren Bramfeld 71 + 72, parallele FNP- und LaPro-Änderungen

 

Mützendorpsteed:

Derzeitige Nutzung: Grabeland, Grünfläche

Fläche: 1 ha

Wohnungspotenzial: 67

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: 2021 ff.

Laufendes Bebauungsplanverfahren Bramfeld 70 (vor Feststellung, Vorweggenehmigungsreife); Bauantrag eingereicht

 

Borchertring 34-38:

Derzeitige Nutzung: Primarschule (PS) „Schule am See“ (Nutzungsaufgabe August 2019)

Fläche: 2,4

Wohnungspotenzial: 190

Eigentümerverhältnisse: FHH

Baubeginn möglich: 2024 ff

Rahmenplanung Steilshoop-Nord, städtebaulich freiraumplanerischer Wettbewerb erfolgt. Bebauungsplanverfahren Steilshoop 11 läuft.

 

Fritz-Flinte-Ring (nördl. HNr. 41):

Derzeitige Nutzung: Sportplatz, Schulgelände (Abriss in Vorbereitung), Stellplatzanlage

Fläche: insg. ca. 2,4 (zusammen mit Nr. 56)

Wohnungspotenzial: 140

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: 2024 ff.

 

Fritz-Flinte-Ring (nördl. HNr. 56):

Derzeitige Nutzung: Sportflächen, „Fußballgrandplatz“

Fläche: 2,4 ha (zusammen mit Nr. 41)

Wohnungspotenzial: 140

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: 2024 ff.

Rahmenplanung Steilshoop-Nord, städtebaulich freiraumplanerischer Wettbewerb erfolgt. Bebauungsplanverfahren erforderlich.

 

Georg-Raloff-Ring 11:

Derzeitige Nutzung: Kindertagesstätte, Freifläche, Baumbestand

Fläche: 0,6

Wohnungspotenzial: 48

Eigentümerverhältnisse: privat (ev.- luth. Kirchengemeinde)

Baubeginn möglich: 2021 ff.

Bauvorbescheid erteilt

 

Georg-Raloff-Ring 40-44:

Derzeitige Nutzung: Stellplatzfläche

Fläche: 0,2 ha

Wohnungspotenzial: 60

Eigentümerverhältnisse: Privat

Baubeginn möglich: seit 2020 Genehmigung erteilt. Im Bau

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Kommentare: 9
  • #1

    A. Meyfeld (Samstag, 09 Oktober 2021 16:23)

    betr. der "erweiterten" Baukapazitäten: mit uns kann man es ja machen, ohne Berücksichtigung der Folgen! Gibt es denn keinen der sonst so umtriebigen, um jede Laus bemühten "Aktivisten" hier eine Protestaktion zu organisieren? In Blankenese, Volksdorf usw. funktioniert das.....

  • #2

    Michael H. (Sonntag, 10 Oktober 2021 11:51)

    Trübe Aussichten für unser ehemals beschauliches Bramfeld:

    Massiv sinkende Lebensqualität durch Massenzuwanderung, entsprechender Bau zahlloser Massenunterkünfte, Vernichtung der letzten Grünflächen, vollflächig gepflasterte Monokultur/ architektonische Trostlosigkeit, U5 Irrsinn, Verschwinden schöner kleiner sinnhafter Läden/ Ersatz durch Kebab, Halalshops, Tatoostudios, Wettbüros + den üblichen Mist...

    Dass alles zusammen mit Rückbau in ökosozialistische Mangelwirtschaft/ "Mobilitätswende" + anderen abstrusen freiheitsfremden Phantastereien. Die Leute wollen es augenscheinlich nicht anders...!!!

    Wir nicht + sind nach 48 Jahren in Bramfeld seit 1 Jahr ganz weg... Es war aber eine schöne Zeit... Wir wünschen den Bramfeldern mit dem "Wohnungsbau" bzw. Komplettumbau des Stadtteils trotzdem alles Gute...!

  • #3

    Anwohner (Mittwoch, 13 Oktober 2021 12:23)

    1. Dem Programm für Stabilität und Erneuerung bzw. dem Wahlprogramm von CDU/CSU ist auf Seite 123 zu entnehmen:
    “Unser Ziel ist, dass bis 2025 mehr als 1,5 Millionen neue Wohnungen entstehen.“
    Das entspricht fast zweimal die Stadt Hamburg. Bei diesem Ziel wird es auch in Wandsbek noch zu vielen Neubauten kommen.

    2. In der Bauphase und der späteren Nutung wird es zu erheblichen CO2-Ausstoß kommen. Wie will man da das Klima retten? Wo sollen künftige Starkregenfälle versickern, wenn alles versiegeltt wird?

    3. Mit Wohnungen ist es nicht getan. Es muss auch von der Stadt eine Infrastruktur für die neuen Bewohner hergestellt und bezahlt werden..Wo will Hamburg das Geld dafür hernehmen, wenn der NDR berichtet, dass es demnächst zu massiven Einsparungen kommen wird? Die CDU hat eine Anfrage an den Senat zu möglichen Kürzungen in der Öffentlichen Sicherheit gestellt. Werden künftig weniger Polizisten für mehr Einwohner eingesetzt? https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Einsparungen-im-Haushalt-der-Hamburger-Innenbehoerde-befuerchtet,innenbehoerde102.html

  • #4

    Sandro Kappe (Mittwoch, 13 Oktober 2021 13:19)

    Lieber Anwohner,

    erstmal finde ich es traurig, dass Sie nicht Ihren richtigen Namen angeben wollen. Offensichtlich haben Sie etwas zu verbergen oder wollen nur stänkern.

    Das Wohnungsbau erforderlich ist, bezweifelt wohl niemand. Fraglich ist, ob es immer wieder Grünflächen sein müssen! Wir als CDU wollen die Hauptstraßen nutzen. Hier ist in Hamburg noch ein Potenzial von mehr als 100.000 Wohneinheiten.

    Mit den besten Grüßen
    Sandro Kappe

  • #5

    Michael H. (Mittwoch, 13 Oktober 2021 15:33)

    ...ich hätte gerne von einem unserer "handelnden Politikern" gewusst, wie lange die krude These: "Wir brauchen mehr Wohnungsbau", noch haltbar sein soll: In nur 30 Jahren hat sich z.B. die Bevölkerungszahl Afrikas VERDOPPELT!!!

    Dieses Beispiel ist nicht erschöpfend.

    Mit dem Thema Zuzug/ Wohnungsbau in Massen- Metropolen (z.B. Hamburg), hat sich bereits vor längerer Zeit das US NIC (National Intelligence Council) beschäftigt. Die verheerenden + schlüssigen Prognosen hierzu, sollten JEDEN Politiker LÄNGST wachgerüttelt haben...!!!

    Sie werden es aber weiter nicht tun. Wie alles Andere genausowenig...

    Was Hamburg + die rotgrünen Phantastereien betrifft: Ein Blick nach Noch- Schlimmer- Berlin reicht aus zu begreifen, was auch Hamburg in den nächsten Jahren bevorsteht = Unser allerherzlichstes Beileid...!

    MfG. Michael Heise (Parteilos)

  • #6

    Anwohner (Donnerstag, 14 Oktober 2021 22:28)

    Warum wurde mit Steuergeldern mindestens bis 2015, z.B. im Speckgürtel von Berlin, der Abriss von Wohnungen gefördert, wenn doch angeblich Wohnungen gebraucht werden?
    Zitat MOZ:
    „Kommunen sorgen sich um Fördermittel für den Abriss
    Immer mehr Brandenburger Kommunen denken darüber nach, zum Abriss vorgesehene Wohnblöcke für Flüchtlinge freizuhalten. Nicht nur der Städte- und Gemeindebund begrüßt diesen Kurswechsel - sofern die Abriss-Fördermittel dabei nicht dauerhaft verloren gehen.“
    Quelle: https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/kommunen-sorgen-sich-um-foerdermittel-fuer-den-abriss-48464832.html

  • #7

    A. Meyfeld (Samstag, 16 Oktober 2021 11:16)

    ich bin nicht der Meinung, das Hamburg und schlechte Beispiele, wie Berlin noch mehr Wohnraum benötigen. Eine überfällig Zuzugsbegrenzung ist hier angesagt, um katastrophale Zustände zu verhindern. Reichen die Horrorszenarien aus anderen Bundesländern nicht und muss es erst wehtun?? Einheitsmeinungen sind hier nicht hilfreich.

  • #8

    Janine Rastede (Samstag, 16 Oktober 2021 12:55)

    Herr Kappe: "erstmal finde ich es traurig, dass Sie nicht Ihren richtigen Namen angeben wollen. Offensichtlich haben Sie etwas zu verbergen oder wollen nur stänkern."

    Sehr geehrter Herr Kappe, ich kann sehr gut verstehen, dass angesichts eines in den Kommentaren unter den Artikeln tendenziell aggressiven Tons, xenophoben Gedankenguts und dem ständig wiederholten Aufruf, man müsse nun mal Widerstand leisten manche Menschen nicht bereit sind, hier ihren Namen zu nennen. Ich vermute sogar, dass viele gar nicht erst hier kommentieren, weil ein sachlicher Meinungsaustausch auf diesen Seiten nicht möglich ist.

  • #9

    A.Meyer (Samstag, 16 Oktober 2021 13:46)

    ich würde einfach fordern: meine Meinung ist die einzig korrekte und was sollen systemstörende Diskussionen, die die Bildungsfernen weiter verunsichern, und immer schön einfache Schubladen öffnen und nicht mit Vorurteilen sparen. Ich fürchte, das die Aktionen wie die der mutigen Menschen 1989 ausbleiben wird.