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Zunehmende Nutria-Sichtungen in Farmsen-Berne: Anwohner berichten von wachsender Population

Im Bereich Trabrennbahn/Max-Herz-Ring berichten zahlreiche Anwohner von einer deutlich zunehmenden Zahl an Nutrias. In den vergangenen Tagen wurden mir hierzu mehrere Videos und Bilder aus der Nachbarschaft übermittelt, die die Situation vor Ort anschaulich dokumentieren.

Den Schilderungen zufolge treten die Tiere inzwischen regelmäßig und in Gruppen auf. Dabei fällt auf, dass die Nutrias offenbar weniger scheu sind als noch vor einiger Zeit und sich vermehrt auch in unmittelbarer Nähe von Wegen und Wohnbereichen aufhalten.

Einige Anwohner berichten zudem von unangenehmen Begegnungen mit den Tieren, insbesondere im Zusammenhang mit Spaziergängen mit Hunden. Diese Hinweise lassen darauf schließen, dass es vereinzelt zu Konfliktsituationen kommen kann. Eigene Beobachtungen hierzu liegen jedoch nicht vor.

Das Thema invasive Tierarten, zu denen auch Nutrias zählen, ist bereits seit Längerem bekannt und wurde in der Vergangenheit wiederholt diskutiert. Aus Sicht vieler Anwohner hat sich die Situation vor Ort bislang jedoch nicht spürbar verbessert.

Die aktuellen Rückmeldungen zeigen, dass sich die Population im Bereich Farmsen-Berne offenbar weiter entwickelt hat. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die zuständigen Stellen die Lage aktuell bewerten und ob beziehungsweise welche Maßnahmen vorgesehen sind, um möglichen Konflikten vorzubeugen und das Zusammenleben von Mensch und Tier in den betroffenen Bereichen zu ordnen.