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Zusammenfassung Regionalausschuss 30.04.2026: Olaf Schmidt vom BSV, Ingrid Frost vom Haus der Nachbarschaft mit Sozialpreis geehrt / Tempo-30-Debatte um Karlshöher Weg / U Trabrennbahn verbessern / Gehweg Grundschule Am Gut / U5: Findling

Neben Stolperfallen in Steilshoop, Unfallgefahren in Berne, Verbesserung von Schul- und Spielplatzwegen ging es in der Sitzung auch dieses Jahr wieder um die Ehrung von Personen, die sich in ihren Stadtteilen und darüber hinaus mit ehrenamtlicher Arbeit verdient gemacht haben: Olaf Schmidt aus Bramfeld und Ingrid Frost aus Steilshoop. Mathias Rahn, Nicolai Timpner und Lena Bertram von der CDU-Fraktion fassen die Sitzung des Ausschusses für Sie zusammen:

Verleihung des Umwelt- und Sozialpreises 2025

Der Trampolinsport in Bramfeld hat einen Namen: Olaf Schmidt

Mit einer bewegenden Laudatio, gehalten von Jessica Denhardt, ist Olaf Schmidt für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Trampolinsport des Bramfelder SV geehrt worden. Schmidt prägt den Sport in Bramfeld seit vielen Jahren als Trainer, Organisator und Mentor – und machte den Stadtteil auch international sichtbar.

Die Geschichte des Erfolgs begann bereits 1984, als Schmidts Vater Peter die Trampolinsparte des Vereins gründete. Olaf Schmidt selbst startete im Alter von sechs Jahren mit dem Sport und feierte später große Erfolge: Unter anderem wurde er 1986 Vizeweltmeister im Doppel-Mini-Trampolin und gewann insgesamt 20 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften.

Neben seinen sportlichen Leistungen engagiert sich Schmidt seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Nachwuchsarbeit. Mehr als 100 Kinder und Jugendliche trainieren heute in der Trampolinabteilung des Bramfelder SV. Seit 2010 ist Schmidt zudem ehrenamtlicher Bundestrainer im Doppel-Mini-Trampolin und begleitet Athletinnen und Athleten zu Europa- und Weltmeisterschaften.

Auch Sohn Daniel Schmidt führt die Familientradition fort – als erfolgreicher Sportler und Trainer im Verein. Die Laudatio würdigte Olaf Schmidt als „Gesicht des Trampolinsports in Bramfeld, Hamburg und Deutschland“.

Seit 40 Jahren für die Einwohner in Steilshoop aktiv: Ingrid Frost

Mit einer feierlichen Laudatio, gehalten von Mathias Rahn, ist Ingrid Frost für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in Steilshoop geehrt worden. Die ehemalige Erzieherin und Sozialpädagogin setzt sich seit vielen Jahren für Nachbarschaft, soziale Teilhabe und bessere Lebensbedingungen im Stadtteil ein.

Ihr Engagement begann aus persönlicher Erfahrung: Als Mutter bemerkte sie den schlechten Zustand der Spielplätze in ihrem Wohnring und fehlende Angebote für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern setzte sie sich erfolgreich für die Sanierung des Spielplatzes ein, die 1993 umgesetzt wurde.

Von 1989 bis 2001 war Frost Bewohnervertreterin im Koordinierungsausschuss Steilshoop. Zudem gehörte sie 1992 zu den Mitbegründerinnen des Vereins Haus der Nachbarschaft, den sie bis heute aktiv mitgestaltet. Auch im Stadtteilrat, der Stadtteilkonferenz sowie sozialen Projekten wie STOP Partnergewalt und dem Steilshooper Büdl engagiert sie sich weiterhin.

Besonders hervorgehoben wurde ihr Einsatz während der Pandemie beim Aufbau der neuen Stadtteilkonferenz. Die Laudatio würdigte Ingrid Frost als prägende Persönlichkeit Steilshoops, die Menschen zusammenbringt und das Zusammenleben im Stadtteil nachhaltig stärkt.

v.l.n.r.: Jessica Denhardt (Grüne), Dieter Frost (Ehemann von Ingrid Frost), Ingrid Frost, Olaf Schmidt, Jens Wagner (Vorsitzender des Ausschusses; CDU), Mathias Rahn (CDU)

Eingabe: Fleischerei Bramfelder Dorfplatz: Parkplätze nach Bauphase

Drs. 22-3229: Der Petent bittet um Berücksichtigung dreier Parkplätze vor seiner Fleischerei am Bramfelder Dorfplatz, bevor dort mit der U5-Haltestelle Tatsachen geschaffen werden. Dies möge rechtzeitig eingeplant werden.

Der Ausschuss bittet die Verwaltung, den Wunsch an die entsprechende Planungsabteilung weiterzuleiten.

Eingabe: Parksituation im Erntingweg

Drs. 22-3188: Der Petent bittet um Prüfung einer Bewohnerparkzone im Erntingweg in Bramfeld. Grund dafür sei hoher Parkdruck durch ortsfremden Verkehr/Kundschaft der Marktplatzgalerie und ordnungswidriges Parken auf Gehwegen und sensiblen Bereichen.

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Sehr geehrte Damen und Herren, im Erntingweg besteht seit längerer Zeit ein erheblicher Parkdruck, der maßgeblich durch Kundinnen und Kunden des nahegelegenen Einkaufszentrums sowie angrenzender Einzelhandelsmärkte verursacht wird, die den öffentlichen Straßenraum zum kostenfreien Parken nutzen. Dadurch stehen den Anwohnerinnen und Anwohnern regelmäßig keine wohnortnahen Stellplätze mehr zur Verfügung. Die Folgen sind vermehrtes ordnungswidriges Parken, insbesondere auf Gehwegen und in sensiblen Bereichen. Dies beeinträchtigt nicht nur die Wohnqualität, sondern führt auch zu erheblichen Einschränkungen der Verkehrssicherheit. Fußgängerinnen und Fußgänger – darunter Kinder, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen – müssen wiederholt auf die Fahrbahn ausweichen.

Zusätzlich kommt es durch Lieferverkehr zu Ausweichsituationen, da reguläre Parkflächen häufig durch gebietsfremde Fahrzeuge belegt sind. Nach aktueller Auskunft wurde das Gebiet bislang nicht hinsichtlich einer Bewohnerparkregelung geprüft. Aus Sicht der Anwohnerschaft liegt jedoch eine typische Situation mit hohem Parkdruck durch ortsfremden Verkehr vor, bei der Bewohnerparken ein geeignetes Mittel zur Entlastung darstellen kann. Daher wird die Bezirksversammlung gebeten, eine Prüfung zur Einführung einer Bewohnerparkzone im Erntingweg und angrenzenden Straßen anzustoßen, die zuständigen Stellen (insbesondere LBV, Polizei und Bezirksamt) entsprechend einzubinden, sowie ergänzend alternative Maßnahmen zu prüfen, die geeignet sind, Gehwegparken und Fremdparken nachhaltig zu reduzieren. Ziel sollte es sein, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Anwohnerinnen und Anwohnern wieder angemessene Parkmöglichkeiten in Wohnnähe zu gewährleisten.

Allerdings fand sich dafür keine Mehrheit im Ausschuss. Das Problem bestehe schon seit 2010/2011, sogar ohne EKZ und Kaufland schon. Für halbseitiges Parken auf den Gehsteigen müsste man Verbote schaffen – dafür gibt es wiederum keine Grundlage, weil es keine erfassten Unfälle gibt. Auch ein Schild „Anlieger frei“ würde erfahrungsgemäß ignoriert. Ein weiteres Gegenargument: Mit einer Anwohnerparkzone würde ein Gebührenmodell geschaffen, dass den Parkdruck in der engen Straße nicht sicher behebt, dafür die Anwohner jedoch mit einer Gebühr belastet.

Eingabe: Vorschlag für eine Tempo-30-Zone im Karlshöher Weg

Drs. 22-3473: Die Petentin erläuterte ihre Eingabe vor Ort und ist nach der Erläuterung des Gremiums, warum eine Anordnung von Tempo 30 dort nicht möglich ist, leider erbost gegangen. Sie hätte sich zumindest eine Ortsbesichtigung gewünscht. Ihr Vorschlag: Eine Tempo-30-Zone in der Straße Karlshöher Weg und Beim Fahrenland ab Kreuzung Karlshöher Weg/Berner Heerweg. Sie gibt an, dass Autofahrer teils mit überhöhter Geschwindigkeit von der Berner Brücke in den Karlshöher Weg fahren, obwohl dieser durch die Kurve schlecht einsehbar wäre.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Sommer 1997 wohnen wir im Berner Heerweg dicht an besagter Kreuzung und haben schon etliche Unfälle gesehen.
Tragischerweise ist letzten September eine radelnde Bekannte dort tödlich verunglückt!!!
Persönlich wurde ich an der Kreuzung Berner Brücke von einem Taxifahrer angefahren, der kurz stoppte, dann aber Fahrerflucht machte.
Vor 3 Wochen stand ich mit meinem Fahrrad an der Kreuzung Karlshöher Weg und wollte bei grün die Straße überqueren bis ein rechts abbiegender Autofahrer mir wild hupend den Weg abschnitt.
Das Überqueren dieser beiden Kreuzungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist lebensgefährlich ich plädiere für Tempolimit 30 für alle Verkehrsteilnehmer auch für rasende pedelec Fahrer oder Elektroroller fahrende!!!

Mit freundlichen Grüßen

Mehrere Ausschussmitglieder wohnen dort in der Nähe und kennen die Situation. Eine Anordnung von Tempo 30 wäre dort nicht möglich – die Straße ist sehr eng. Tempo 30 ist nur unter strengen Regularien umzusetzen. Wir müssten dort Vorgärten verkleinern für mehr Straßenraum, das bedeutet Enteignung. Zudem sind in Tempo-30-Zonen keine Ampeln möglich. Dem Vorschlag kann daher nicht entsprochen werden.

Eingabe: Kreuzung Berner Heerweg/Karlshöher Weg

Drs. 22-3473: Der Petent spricht sich für Tempo 30 aus – an der Kreuzung gab es im Herbst letzten Jahres einen tödlichen Unfall. Auch der Petent sei schon angefahren worden.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Sommer 1997 wohnen wir im Berner Heerweg dicht an besagter Kreuzung und haben schon etliche Unfälle gesehen.
Tragischerweise ist letzten September eine radelnde Bekannte dort tödlich verunglückt!!!
Persönlich wurde ich an der Kreuzung Berner Brücke von einem Taxifahrer angefahren, der kurz stoppte, dann aber Fahrerflucht machte.
Vor 3 Wochen stand ich mit meinem Fahrrad an der Kreuzung Karlshöher Weg und wollte bei grün die Straße überqueren bis ein rechts abbiegender Autofahrer mir wild hupend den Weg
abschnitt.
Das Überqueren dieser beiden Kreuzungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist lebensgefährlich ich plädiere für Tempolimit 30 für alle Verkehrsteilnehmer auch für rasende pedelec Fahrer oder Elektroroller fahrende!!!
Mit freundlichen Grüßen

Die Vertreterin des Polizeikommissariats 36 kennt den tödlichen Unfall aus dem letzten Jahr. Es ist eine Rotmarkierung im Dezember erfolgt sowie eine progressive Ampelschaltung und eine Röhrenverblendung. Ebenso wurde die Ampelschaltung überprüft und hat richtige Räumzeiten. Die Polizei prüft die Situation nochmals zusammen mit dem LSBG. Bis eine Antwort erfolgt, ist die Eingabe vertagt (möglicherweise also nicht nur bis zur nächsten Sitzung).

CDU-Antrag Reembusch: Verkehrssicherheit erhöhen – Prüfung einer Fahrbahnschwelle zur Geschwindigkeitsreduzierung

Drs. 22-3323: Laut Anwohnern wird in der Straße Reembusch in Bramfeld oft gerast, was aufgrund der Enge der Fahrbahn und Grundstückseinfahrten, die direkt in die Fahrbahn münden (auf einer Seite kein Fußweg vorhanden), ein Sicherheitsrisiko darstellt.

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Aus der Nachbarschaft wird wiederholt berichtet, dass im Reembusch deutlich zu schnell gefahren wird. Gerade in Wohngebieten oder in Bereichen mit Fußverkehr, Querungen oder Einmündungen stellt überhöhte Geschwindigkeit ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner, insbesondere für Kinder, ältere Menschen oder mobilitätseingeschränkte Personen, entstehen dadurch unsichere Situationen im täglichen Straßenverkehr.

Erfahrungen aus anderen Stadtteilen zeigen, dass reine Geschwindigkeitsbegrenzungen – etwa Tempo-30-Regelungen – im Alltag häufig nicht ausreichen, um tatsächlich eine spürbare Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten zu erreichen. Bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung können daher ein wirksames Instrument sein, um die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit zu unterstützen.

Eine bewährte Maßnahme stellt dabei der Einsatz von Fahrbahn- bzw. Temposchwellen dar. Diese baulichen Elemente zwingen Fahrzeugführer dazu, ihre Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, und tragen damit nachweislich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Gleichzeitig können sie – im Gegensatz zu aufwendigeren Straßenumbauten – häufig mit vergleichsweise geringem baulichem Aufwand umgesetzt werden.

Wie das beigefügte Beispiel zeigt, werden solche Temposchwellen bereits an vielen Stellen eingesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere in sensiblen Bereichen den Verkehr zu beruhigen. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob auch an der genannten Örtlichkeit eine solche Maßnahme geeignet wäre, um die Situation für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für den Fußverkehr sicherer zu gestalten.

Der Regionalausschuss Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne möge beschließen:

  1. Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob in der Straße Reembusch eine oder mehrere Fahrbahn- bzw. Temposchwellen zur Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten installiert werden können.
  2. Dabei soll insbesondere geprüft werden,

a) ob eine solche Maßnahme aus verkehrlicher Sicht geeignet ist, die Verkehrssicherheit zu erhöhen,

b) ob Belange von Feuerwehr, Rettungsdienst und Busverkehr berücksichtigt werden müssen und

c) welche Kosten und Umsetzungszeiträume für eine solche Maßnahme zu erwarten wären.

  1. Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

In der letzten Sitzung wurde der Antrag vertagt, damit die Polizei die Lage vor Ort überprüfen kann. Das ist nun geschehen. Das PK36 hat vom 27.03.2026 bis 01.04.2026 ein Verkehrsstatistikgerät beidseitig vor Ort aufgestellt. Die durchschnittliche Geschwindigkeit war 29 km/h. Einer (Krad) fuhr dort mit 85 km/h. Der Mittelwert der schnellsten Fahrer war 37 km/h. Die Polizei war einen Tag dort selbst präsent vor Ort und führte Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Die Polizei plant ein zweites Gerät temporär für eine oder zwei Wochen, das den Autofahrern die Geschwindigkeit anzeigt. Geschwindigkeitsschwellen aufzustellen, ist in der Stadt Hamburg seit längerer Zeit nicht mehr vorgesehen. Auch andere Maßnahmen sind aufgrund der Prüfung der Polizei nicht angezeigt. Der Antrag ist somit erledigt durch Verwaltungshandeln und zurückgezogen.

CDU-Antrag: Wetterschutz an der Bushaltestelle Haldesdorfer Straße (Werner-Otto-Straße) sicherstellen – Lösungen für wartende Fahrgäste und künftige Schülerinnen und Schüler schaffen

Drs. 22-3324: Die Bushaltestelle verfügt über kein Wartehäuschen. Die möchte die CDU-Fraktion ändern. In der letzten Sitzung wurde der Antrag vertagt, auch dieses Mal wieder. Hintergrund: Die Situation wird durch die Verwaltung und HOCHBAHN weiterhin geprüft, dies dauert etwas länger.

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Während an vielen Standorten in Hamburg in den vergangenen Jahren moderne, barrierefreie und wettergeschützte Fahrgastunterstände errichtet wurden, stellt die Bushaltestelle Haldesdorfer Straße (Werner-Otto-Straße) weiterhin einen auffälligen Negativfall dar. Trotz wiederholter Hinweise aus der Nachbarschaft besteht dort bis heute kein Wetterschutz für wartende Fahrgäste.

Die Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass sich in unmittelbarer Nähe ein neuer Schulstandort in Planung befindet. Mit der Inbetriebnahme der Schule ist absehbar, dass die Haltestelle künftig verstärkt von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften genutzt werden wird. Gerade an einem schulnahen Standort ist ein sicherer, übersichtlicher und vor allem witterungsgeschützter Wartebereich zwingend erforderlich. Es kann nicht sein, dass Schülerinnen und Schüler künftig bei Regen, Wind oder Schnee ohne jeden Schutz auf den Bus warten müssen.

Der Senat führt in seinen Antworten auf verschiedene Anfragen aus (Drs. 23/2865, 23/2285 und 23/2165), dass die Errichtung eines festen Fahrgastunterstandes aufgrund unterirdischer Leitungen – unter anderem einer Hochdruckgasleitung – nicht möglich sei. Gleichzeitig wird argumentiert, mobile Unterstände seien lediglich für kurzfristige Einsätze vorgesehen.

Diese Argumentation überzeugt nicht. Wenn es keine Alternativen gibt, muss man in diesen Fällen von den Vorgaben abweichen können. Vor dem Hintergrund der geplanten Schule und der bereits heute bestehenden Nutzung der Haltestelle ist es nicht hinnehmbar, dauerhaft auf jede Form von Wetterschutz zu verzichten.

Wenn ein klassischer Fahrgastunterstand an der bisherigen Position tatsächlich nicht realisierbar sein sollte, müssen pragmatische Alternativen geprüft werden. Dazu gehören beispielsweise eine Verlegung der Haltestelle, die Versetzung eines vorhandenen Unterstandes aus dem Umfeld oder die Aufstellung eines mobilen Fahrgastunterstandes als Übergangslösung. Entscheidend ist, dass spätestens mit Aufnahme des Schulbetriebs ein angemessener Wetterschutz vorhanden ist.

Der Regionalausschuss Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne möge beschließen:

1. Das Bezirksamt wird gebeten, gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden zu prüfen, wie spätestens mit Aufnahme des Schulbetriebs im Umfeld der Haltestelle Haldesdorfer Straße (Werner-Otto-Straße, stadtauswärts) ein Wetterschutz für wartende Fahrgäste sichergestellt werden kann.
2. Dabei sollen insbesondere folgende Optionen geprüft werden:
a) die Verlegung der Haltestelle an einen Standort, an dem ein Fahrgastunterstand errichtet werden kann,
b) die Aufstellung eines mobilen Fahrgastunterstandes oder einer vergleichbaren Übergangslösung ohne tiefgreifende Fundamentarbeiten.
3. Ziel muss es sein, dass spätestens mit der Inbetriebnahme der Schule ein witterungsgeschützter Wartebereich für Schülerinnen und Schüler sowie andere Fahrgäste vorhanden ist.
4. Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis der Prüfung sowie über die geplanten Maßnahmen zu berichten.

 

CDU-Antrag: U5-Baustelle Bramfeld: Eiszeit-Findling im Stadtteil belassen und in die Haltestelle integrieren

Drs. 22-3347: Das Bezirksamt wird gebeten, gemeinsam mit der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH sowie dem Geologischen Landesamt zu prüfen, ob der auf der U5-Baustelle in Bramfeld geborgene Findling dauerhaft im Stadtteil verbleiben und in die Gestaltung der neuen Haltestelle integriert werden kann. Die zweite Bürgermeisterin Frau Fegebank und der Bezirksamtsleiter Herr Ritzenhoff hatten sich in den Medien bereits positiv dazu geäußert. Herr Schütte erläutert im Ausschuss, dass der Aufwand, diesen Findling abzutransportieren, sowieso viel zu hoch wäre, daher bräuchte sich niemand sorgen machen, dass er verschwünde. Der Antrag ist durch Verwaltungshandeln erledigt und das Vorhaben eingeplant.

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Am 20. März 2026 wurde bei den Bauarbeiten für die neue U5-Haltestelle in Bramfeld ein außergewöhnlicher Fund gemacht: Ein rund 22 Tonnen schwerer Findling aus der Saale-Eiszeit wurde in etwa sieben Metern Tiefe entdeckt. Der mehrere hunderttausend Jahre alte Granitblock stellt ein bedeutendes geologisches Zeugnis dar und ist zugleich ein seltenes Stück Naturgeschichte im urbanen Raum.

Solche Funde sind nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern bieten auch die Chance, Geschichte für die Bevölkerung sichtbar und erlebbar zu machen. Gerade im Zuge großer Infrastrukturprojekte besteht häufig die Herausforderung, Identität und Bezug zum Stadtteil zu erhalten. Der gefundene Findling eröffnet hier eine besondere Möglichkeit.

Bereits jetzt wird darüber beraten, wo der Findling künftig seinen Platz finden soll. Aus Sicht vieler Anwohnerinnen und Anwohner wäre es wünschenswert, den Findling im Stadtteil zu belassen und möglichst im Umfeld der neuen Haltestelle zu integrieren. Denkbar wäre beispielsweise eine Platzierung im Eingangsbereich oder im Bereich des Bahnsteigs.

Eine solche Lösung würde nicht nur einen gestalterischen Mehrwert schaffen, sondern auch die Geschichte des Ortes sichtbar machen und einen identitätsstiftenden Beitrag für Bramfeld leisten.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob und wie der Findling dauerhaft im Bereich der neuen U5-Haltestelle in Bramfeld integriert werden kann.

Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne möge beschließen:

Das Bezirksamt wird gebeten, gemeinsam mit der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH sowie dem Geologischen Landesamt zu prüfen, ob der auf der U5-Baustelle in Bramfeld geborgene Findling dauerhaft im Stadtteil verbleiben und in die Gestaltung der neuen Haltestelle integriert werden kann.

Dabei soll insbesondere geprüft werden,
a) welche konkreten Standorte im Bereich der Haltestelle (z. B. Eingangsbereich oder Bahnsteig) für eine Integration geeignet wären,
b) welche technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen bei einer dauerhaften Platzierung zu berücksichtigen sind,
c) welche Kosten mit Transport, Aufbereitung und Integration verbunden wären und
d) in welchem Zeitrahmen eine Umsetzung erfolgen könnte.
Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

 

CDU-Antrag: Beim Lehmbrook und Ebeersreye am Tegelweg vom Durchgangsverkehr beruhigen

Drs. 22-3517: Die CDU fordert Maßnahmen zur besseren Verkehrsberuhigung im Bereich „Beim Lehmbrook“ in Farmsen-Berne. Hintergrund ist, dass viele ortsfremde Autofahrerinnen und Autofahrer die Regeln des verkehrsberuhigten Bereichs nicht beachten, etwa zu schnell fahren oder falsch parken. Durch zusätzliche Hinweisschilder, mögliche „Anlieger frei“-Regelungen und ein eingeschränktes Halteverbot an der Ausfahrt zum Tegelweg soll die Verkehrssituation sicherer und übersichtlicher werden. Das Bezirksamt soll nun gemeinsam mit den Fachbehörden prüfen, welche Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden können.

PK36: Die Zustände haben sich nicht verändert. Ist das Gebiet von PK38. Das schnellste hier waren 19 km/h und die Durchschnittsgeschwindigkeit waren 10 km/h. Daher sprechen wir nicht von einer akuten Gefährdung. Eine weitere Messung durchzuführen, hält die Polizei für unnötig. Der Antrag wurde abgelehnt und ist erledigt. Eine Nachfrage wird im Nachgang vom PK38 beantwortet.

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Die Straße „Beim Lehmbrook“ geht vom „Tegelweg“ gegenüber der Wohnanlage Trabrennbahn Farmsen und der Deutschen Rentenversicherung Nord ab und bildet mit der „Ebeersreye“ einen Ring, um wieder auf den „Tegelweg“ zurückzuführen. In diesem Kreis kommt es – evtl. schlicht durch Unwissenheit – zu häufigen Problemen die gelöst werden müssen. Von Anwohnern und Anwohnerinnen angesprochene Autofahrerinnen oder Autofahrer wissen häufig einfach nicht, wie langsam in einem verkehrsberuhigten Bereich gefahren werden soll oder dass sie ihr Fahrzeug nur auf den dafür vorgesehenen Stellen parken dürfen.

Viele Fahrzeuge werden in diesem Bereich von Menschen abgestellt, die die Deutsche Rentenversicherung oder Bewohner der Trabersiedlung besuchen wollen. Es sind also oft Ortsfremde, die nicht regelmäßig hier fahren oder parken. Deshalb müssten in diesem Bereich erklärende Verkehrszeichen aufgestellt werden, mit Hinweisen zur Geschwindigkeit und zur ausschließlichen Nutzung der ausgewiesenen Parkflächen. Anwohnende könnten sich vorstellen, dass auch ein „Anlieger frei“-Zeichen bei „Durchfahrt verboten“ zu der gewollten Verkehrsberuhigung führen könnte, von der sonst kaum etwas zu spüren ist.

Um die Ausfahrt aus „Beim Lehmbrook“ auf den „Tegelweg“ zu erleichtern, könnte auf Seite der Rentenversicherung in diesem Bereich eine eingeschränkte Halteverbotszone eingerichtet werden. Eine Lücke zwischen den dort parkenden Autos würde vielleicht auch den Verkehr auf dem „Tegelweg“ etwas sicherer machen können.

Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne möge beschließen:
1. Das Bezirksamt wird gebeten, gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden zu prüfen, wie ortsfremden Autofahrenden die in diesem verkehrsberuhigten Bereich geltenden Regeln zusätzlich zu den allgemeinen Verkehrszeichen 325.1 und .2 mitgeteilt werden können und dies wenn möglich kurzfristig umzusetzen.
2. Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis der Prüfung sowie über die geplanten Maßnahmen zu berichten.

 

CDU-Antrag: Vorplatz am U-Bahnhof Trabrennbahn entsiegeln, begrünen und beschatten

Drs. 22-3518: Die CDU setzt sich für eine ökologische Aufwertung des Vorplatzes am U-Bahnhof Trabrennbahn ein. Der derzeit stark versiegelte Platz sorgt bei Hitze für Überwärmung und verhindert das Versickern von Regenwasser. Das Bezirksamt soll deshalb prüfen, welche Förderprogramme, Sponsoren oder anderen Finanzierungsmöglichkeiten für eine Entsiegelung und Begrünung genutzt werden können.

Die Koalition ist sich mit der CDU einig, dass eine Aufwertung sinnvoll ist, jedoch nicht darüber, was derzeit in Prüfung ist, welche Förderprogramme derzeit abgelaufen oder noch nutzbar sind und welche Maßnahmen aktuell in Planung sind. Der Antrag ist daher vertagt.

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Praktisch der gesamte Vorplatz des U-Bahnhofs Trabrennbahn ist versiegelt. Dies führt bei Sonne zu Überhitzung und bei Regen kann das Wasser nicht versickern. Dies schadet sowohl der Umwelt als auch insbesondere den Menschen. Lange Zeit konnten diese Fehler der Vergangenheit nicht behoben werden, weil schlicht das Geld dafür fehlte. Auch gibt es heute neue Erkenntnisse, wie man solchen Missständen wirksam begegnen kann.

Nun gibt es inzwischen neben den Bestrebungen der Bezirke, solche Plätze zu entsiegeln, zu begrünen und damit wieder lebendiger zu machen, auch viele Möglichkeiten der Förderung, Programme von Sponsoren und Fördertöpfe der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). Diese Programme verfolgen sinnvolle Ziele auf unterschiedlichen Wegen. Deshalb sollte es offen bleiben, wie das Ziel erreicht wird, den Vorplatz des U-Bahnhofs Trabrennbahn ökologisch aufzuwerten.

Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne möge beschließen:

1. Das Bezirksamt wird gebeten, zu prüfen, welche „Sponsoren“/Programme sich zur Entsiegelung und Bepflanzung des Vorplatzes des U-Bahnhofs Trabrennbahn anbieten (evtl. auch bei anderen Stellen als der BUKEA, zum Beispiel bei privaten oder institutionellen Initiativen, evtl. EU-Mittel) und sich bei den entsprechenden Stellen um Mittel zu bewerben.

2. Das Bezirksamt wird weiterhin gebeten, die Maßnahme des ermittelten „Sponsors“ wohlwollend zu begleiten, damit die Umsetzung möglichst zeitnah erfolgen kann.

3. Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis der Prüfung sowie über die geplanten Maßnahmen zu berichten.

 

CDU-Antrag: Niewischgraben – Prüfung des Zustandes

Drs. 22-3519: Der Niewischgraben liegt seit Jahren teilweise trocken und ist versandet. Seiner Entwässerungsfunktion kann er daher nicht nachkommen. Ursache: Ein mit Brombeeren überwuchertes Nachbargrundstück. Die Eigentümerin wurde schon vor längerer Zeit beauftragt, die Brombeeren zurückzuschneiden. Dies ist nicht geschehen, die CDU erinnert daran, dies erneut einzufordern. Der Antrag ist vertagt, der Sachverhalt der Verwaltung zur Prüfung mitgegeben (in Person von Herrn Nico Fischer).

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Der Niewischgraben verläuft parallel südöstlich zur Haldesdorfer Straße.
Er beginnt hinter dem Rückhaltebecken der Osterbek und fließt südwestlich in die Osterbek.

Er entwässert die angrenzenden Grundstücke u.a. bei Aldi, Lidl. Ab dem Grundstück der Hausnummer 60 ist der Graben stark versandet und teilweise nicht mehr vorhanden. Durch die bestehende Versandung werden die anliegenden Grundstücke nicht entwässert und durchfeuchtet.

Mit Beschluss der Bezirksversammlung vom 12. Dezember 2019 (Drs. 21-0642) wurde die Verwaltung bereits mit der Prüfung des Zustandes beauftragt. Das Bezirksamt hat mit Drs. 21-0642.1 Stellung bezogen, wonach im Nachgang an einen Ortstermin ein mit Brombeeren überwuchertes Pachtgrundstück ausgemacht worden sei. Die Verwalterin würde nach Vollzug der ausgesprochenen Kündigung des Pachtvertrages im Herbst 2020, einhergehend mit dem Ende der Brutzeit, einen Gartenbaubetrieb mit der Herrichtung des Geländes und des Niewischgrabens beauftragen und über die Fertigstellung informieren.

Dies ist nach unserer Kenntnis bislang noch nicht erfolgt.

Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne möge daher beschließen:

1. Die zuständigen Behörden mit der Prüfung des Zustandes zu beauftragen, die Kosten zu ermitteln sowie die Mängel zu beseitigen
2. anschließend den Regionalausschuss zu informieren.

CDU-Antrag: Steilshoop sicherer machen – Stolperfallen auf Gehwegen konsequent beseitigen

Drs. 22-3520: Steilshoop ist durchzogen von Stolperfallen. Viele Stolperfallen in Steilshoop-Nord hat die CDU für den Antrag dokumentiert und dem Antrag beigefügt. Es gibt einige Fälle von Stürzen durch Stolperfallen, die Verletzungen verursacht haben und die sogar Schadensersatzforderungen nach sich ziehen. Der Antrag wurde von der Ampel-Koalition abgelehnt. Es wurde auf den Melde-Michel verwiesen. Vor einigen Jahren gab es laut Angaben eines SPD-Vertreters ein Möglichkeitsfenster, zahlreiche Stolperfallen zu beseitigen, die sich aufgrund flachwurzelnder Bäume immer wieder auftun. Dafür hätten Bäume gefällt und durch tiefwurzelnde Bäume ersetzt werden müssen. Dagegen gab es Bürgerprotest bei praktisch jedem einzelnen Baum, daher scheiterte die Iniative. Ergänzt wurde: Dann würden andere Stadtteile benachteiligt, die ebenso viele Stolperfallen aufweisen, deren Bürger dann ebenso umfassende Sanierungen fordern würden. Zudem seien Stolperfallen erst ab 5 cm Tiefe schadensersatzpflichtig. Die CDU bleibt am Thema weiterhin dran.

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Im Stadtteil Steilshoop befinden sich auf zahlreichen Gehwegen und fußläufigen Verbindungen Stolperfallen, die eine erhebliche Gefahr für Fußgängerinnen und Fußgänger darstellen.

Dieses Thema wird in der Steilshooper Bevölkerung immer wieder als häufiges Problem angesprochen. Insbesondere ältere Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Personen berichten regelmäßig von Unsicherheiten und Gefährdungen durch unebene Wegoberflächen, hochstehende Gehwegplatten, beschädigte Pflasterungen sowie aufgeworfene oder abgesenkte Wegebeläge.

Gerade für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühlen sowie Familien mit Kinderwagen stellen diese Mängel ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und beeinträchtigen die Barrierefreiheit im Stadtteil. Ebenso wird das Rad- und (E-)Rollerfahren an einigen Stellen, insbesondere in dunklen Tageszeiten, als unsicher wahrgenommen.

Eine Auswahl entsprechender Gefahrenstellen wurde am 17.04.2026 in Steilshoop-Nord dokumentiert. Es handelt sich dabei nur um die Mittelachse und den nördlichen Weg, u.a. entlang den beiden Schulen. Zahlreiche Stolperfallen in Steilshoop-Nord und -Süd sind ebenfalls zu beachten. Die Auswahl kann hier eingesehen werden: https://kurzlinks.de/stolperfalle

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit ist eine zeitnahe Beseitigung der gröbsten Mängel erforderlich. Bei zahlreichen Stolperfallen sind Baumwurzeln die Ursache. Es bietet sich das langfristige Verwenden von Rasengittern/Bodengittern an.

Der Regionalausschuss möge beschließen:

Das Bezirksamt Wandsbek wird gebeten,

1. die exemplarisch dokumentierten und bisher nicht dokumentierten Stolperfallen auf den Gehwegen in Steilshoop zeitnah zu überprüfen,

2. die festgestellten Gefahrenstellen kurzfristig und fachgerecht zu beseitigen,

3. einen Plan zu erstellen, um Stolperfallen durch Baumwurzeln langfristig zu begegnen, bspw. über Bodengitter,

4. dem Regionalausschuss über den Stand der Prüfung, die vorgesehenen Maßnahmen sowie den zeitlichen Umsetzungsrahmen zu berichten.

CDU-Antrag: Zuwegung/Beleuchtung für DRK-Aktivspielplatz Villa Kunterbunt in Steilshoop installieren

Drs. 22-3521: Der DRK-Bauspielplatz Villa Kunterbunt hat eine neue Zuwegung, da der Hauptweg zu ihm durch Bauarbeiten gesperrt ist. Das führt zu Besucherverlust und -frust. Es wird um Hilfe gebeten, einen Weg anzulegen sowie insektenfreundliche (Solar-)Beleuchtung zu installieren. Im Jugendhilfeausschuss wurde mehrmals darüber geredet, man wünsche sich jedoch einen politischen Beschluss. Dieser ist hier nicht zustandegekommen, wenngleich die Koalition Zustimmung signalisiert. Der Antrag wurde in den Jugendhilfeausschuss überwiesen.

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Dem betreuten Spielplatz des DRK „Villa Kunterbunt“ oder „Baui“ genannt, mit Betreuung/sozialpädagogischem Angebot (u. a. auch kostengünstige Ausflüge) für Kinder von 6 bis 14 Jahren, ist kürzlich der Besucherstrom abgerissen. Der Spielplatz liegt westlich vom Schulgelände des Campus, östlich von den Kleingärten, mit der Adresse Fritz-Flinte-Ring 41d. Bisher konnte er über einen Weg, geradeaus vom Fritz-Flinte-Ring kommend, besucht werden (derselbe Weg, der auch zum mittlerweile abgerissenen alten Tierhaus der Alraune führte), siehe Kartenausschnitt im Anhang. Dieser Weg ist aufgrund von Bauarbeiten nun ca. 2 Jahre abgesperrt und spontane Besuche vieler Kinder und Familien bleiben laut Angaben des Betreibers aus.

Vom Bramfelder See/den Kleingärten kommend, ist der Aktivspielplatz weiterhin aufzufinden. Nun wurde der Zaun auch an anderer Stelle geöffnet, knapp neben dem Campus-Schulgelände. Allerdings gibt es für beide Zuwegungen das Problem der nicht vorhandenen Beleuchtung und des bei Regen oder Schnee matschigen Untergrundes. Letzteres ist für Eltern mit Kinderwägen, insbesondere beim neuen Weg, ein Problem.

Im Jugendhilfeausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek signalisierten alle Beteiligten, dass eine sichere und beleuchtete Zuwegung nötig und gewünscht ist. Die Schule, das Haus der Jugend und der DRK-Aktivspielplatz würden so auch räumlich besser miteinander vernetzt werden, was sich die Beteiligten auch wünschen. Der Spielplatz ist wochentags von 14 – 19 Uhr geöffnet, in den Ferienzeiten von 12 – 18 Uhr – eine Beleuchtung des Weges in den Abendstunden ist sicherheitsrelevant.

Zwei Möglichkeiten mögen in Betracht gezogen werden:

1. Das Anlegen eines besser befestigten Weges (der neue Weg), zumindest mit Schotter und Solarbeleuchtung, die nach Ende der Öffnungszeit flora- und faunafreundlich wieder abgestellt werden kann (mitunter automatisiert). Mitarbeiter des Bauspielplatzes können hier mitwirken, da Kenntnisse und Erfahrungen vorhanden sind. Mitunter müsste nur die Finanzierung sichergestellt werden.

2. Das Ermöglichen des Anlegens eines Weges zum neuen Eingang über das Schulgelände. Dafür ist ein Tor zu öffnen und der Außenzaun des Schulgeländes mit einem weiteren Tor zu versehen. Eine Beleuchtung ist hier ebenfalls zu installieren.
Infos Spielplatz: https://www.drk-kiju.de/einrichtungen/villa-kunterbunt/willkommen.html

Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne beschließt:
1. Die Verwaltung wird gebeten, in Absprache mit der Schulbehörde, der Schule am See und der DRK Hamburg gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Kinder- und Jugendhilfe mbH, eine Zuwegung über das Schulgelände zum Aktivspielplatz zu planen und zu errichten.
2. Dabei ist Augenmerk auf die Beleuchtung zu legen.
3. Falls eine Zuwegung über das Schulgelände nicht möglich gemacht werden kann, ist eine sichere Wegführung über die Grünfläche, mit Beleuchtung, zu installieren.
4. Dem Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne ist zu berichten.

Koalitions-Antrag: Aufwertung des Bramfelder Marktplatzes für Kinder und Jugendliche

Drs. 22-3522: Der Antrag sieht vor, verschiedene Hüpfspiele und eine Slalomstrecke auf den asphaltierten Bereich des Bramfelder Marktplatzes aufmalen zu lassen. Die CDU-Fraktion bat darum, zu ergänzen, die Besucher des Hauses der Jugend miteinzubeziehen. Dem wurde entsprochen. Dem Antrag wurde zugestimmt.

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Der Bramfelder Marktplatz ist zur Befahrbarkeit für die Marktbetreibenden größtenteils versiegelt. Dennoch tobt dort an den Feierabenden und Wochenenden vor allem bei gutem Wetter das Leben: Kinder und Jugendliche spielen auf dem Platz Basketball, skaten oder üben Fahrrad- oder Inlinerfahren, Eltern stehen daneben und unterhalten sich oder spielen mit den Kindern mit.

Eine Möglichkeit den Bramfelder Marktplatz noch attraktiver für alle zu gestalten, sind aufgemalte Hüpfspiele und Slalomstrecken, wie man sie zum Teil auf den Schulhöfen findet.

Aufgemalte Hüpfspiele auf einem versiegelten Platz sind gut, weil sie Kindern und Jugendlichen eine einfache und sichere Möglichkeit bieten, sich draußen zu bewegen und spielerisch aktiv zu sein. Sie fördern Bewegung, Gleichgewicht, Koordination und Konzentration, ohne dass zusätzliches Material nötig ist.

Außerdem machen sie öffentliche Flächen kindgerechter und regen zu spontanem, gemeinschaftlichem Spielen an – Kinder kommen miteinander in Kontakt, entwickeln Fantasie und lernen spielerisch Regeln und Absprachen.

Durch eine aufgemalte Slalomstrecke können Kinder und Jugendliche noch besser Inliner/Skaten/Fahrrad fahren lernen.

Ein weiterer Vorteil ist die Gestaltung des Umfelds: Bunte Spiele beleben graue Betonflächen, schaffen eine einladende, fröhliche Atmosphäre und können so auch das soziale Miteinander in der Nachbarschaft stärken.

Gerade auch durch die unmittelbare Nähe zum Haus der Jugend Bramfeld ist eine Aufwertung des asphaltierten Platzes von Bedeutung und wird viele Menschen erfreuen. Das Haus der Jugend begrüßt daher die Maßnahme.

Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne möge beschließen:

1. Das Bezirksamt wird gebeten, verschiedene Hüpfspiele und eine Slalomstrecke auf den asphaltierten Bereich des Bramfelder Marktplatzes aufmalen zu lassen.

2. Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis zu berichten.

Koalitions-Antrag: Sichere und gute Schulwege schaffen – Verbreiterung des Fußweges vor der Grundschule Am Gut

Drs. 22-3523: Der Gehweg vor der Grundschule am Gut in der Thomas-Mann-Straße ist zu schmal – dort tummeln sich oft viele Kinder zu Fuß und auf dem Rad. Hier sind bauliche Maßnahmen angezeigt, um Nutzungskonflikte zu verringern. Der Antrag sieht vor, geeignete Maßnahmen zu prüfen. Bis dahin werden jedoch noch einige Jahre ins Land gehen, denn eine Einzelmaßnahme wäre zu aufwendig bzw. ließe sich nicht in Arbeitsprogramme in den nächsten Jahren leiten. Daher ist die Lösung des Problems mit der geplanten Grundsanierung der Karlshöhe zu kombinieren. Diese Grundsanierung wird jedoch erst in Angriff genommen, wenn die U5-Baustellen in Bramfeld fertiggestellt sind – Mitte der 30er-Jahre. Der Antrag wurde angenommen.

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Sichere und aktiv zurückgelegte Schul- und Freizeitwege sind für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Baustein für ein gesundes Aufwachsen und für ihre soziale Entwicklung. Die Stadt Hamburg hat sich daher auf den Weg gemacht, die Sicherheit und die Attraktivität von Schulwegen in Hamburg zu verbessern (vgl. Drucksache 22/17751 der Bürgerschaft). Mit der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ zielt die Stadt Hamburg darauf ab, Eltern und Schülerinnen und Schüler zu motivieren, den Schulweg nicht mit dem Auto zurückzulegen.

Dennoch entspricht die Infrastruktur vor vielen Grundschulen nicht diesem Ziel. Die Grundschule am Gut in Bramfeld (Thomas-Mann-Straße) liegt zwar vor einer breiten Straße mit Parkplätzen auf beiden Straßenseiten. Ein Radweg fehlt jedoch, der Gehweg ist trotz hohem Fußgängeraufkommen sehr schmal und wird noch dazu von Verkehrsschildern, Mülleimern und Absperrungen verschmälert. Der Gehweg wird hier nicht nur von Fußgängerinnen und Fußgängern benutzt, sondern auch von Kindern auf dem Fahrrad, die ebenfalls noch auf dem Gehweg fahren sollen. Dadurch ist der Platz auf den Gehwegen vor der Grundschule am Gut nicht ausreichend für die vielen Eltern, die ihre Kinder mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule bringen und für die Schülerinnen und Schüler, die selbstständig zur Schule gehen oder fahren.

Ein Bringen, Halten und Verabschieden der Kinder durch die Eltern ist derzeit nur mit dem Auto möglich, denn diese können am Straßenrand halten. Dies widerspricht dem Ziel, Eltern und Kinder zu motivieren, zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule zu kommen. Zudem bedeuten die daraus resultierenden sogenannten „Elterntaxis“ auch eine größere Gefährdung der Schulkinder im Vergleich zum Rad- und Fußverkehr. Ziel ist daher, im Zusammenhang mit der Grundsanierung der unmittelbar anliegenden Straße Karlshöhe, die baulichen Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr vor der Grundschule zu verbessern und mehr Sicherheit für Schulkinder zu schaffen.

Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne möge beschließen:

1. Die zuständige Behörde wird gebeten zu prüfen, wie im Rahmen der geplanten Grundsanierung der Karlshöhe die Situation vor dem Schultor der Grundschule Am Gut in der Thomas-Mann-Straße für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden kann. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob der Gehweg an das hohe Fußgängeraufkommen angepasst, Nutzungskonflikte zwischen Fuß- und Radverkehr reduziert und die Schulwegsituation insgesamt funktional und sicherer gestaltet werden kann.
2. Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

Mitteilung: U5-Baumaßnahmen der Hamburger Hochbahn AG in Steilshoop- Beschluss der Bezirksversammlung vom 05.02.2026 (Drs. 22-2975)

Drs. 22-3256: Hier geht es um das Boden-Wegeleitsystem, für das sich der Sanierungsbeirat sowie die Betroffenen der U5-Baustelle sowie der baldigen EKZ- und Ärztehausbaustelle ausgesprochen haben. Es gab sogar einen Ortstermin mit Besichtigung und Vorschlägen, wo Hinweisschilder/Bodenmarkierungen hin könnten. Der Antrag wurde vom Regionalausschuss und der Bezirksversammlung beschlossen. Die Antwort dieser Mitteilung ist negativ. Im letzten Sanierungsbeirat war von Frau Laur vom Bezirksamt Wandsbek sowie vom Seniorenbeirat allerdings zu hören, dass die Contraargumente nochmals geprüft werden und ein Bodenleitsystem doch kommen könnte.

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Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die Bezirksversammlung spricht sich gegenüber der Verwaltung und der HOCHBAHN dafür aus, neben einem Wegeleitsystem, das aus einer Beschilderung besteht, auch ein, mindestens partielles, Bodenleitsystem (Wegemarkierung auf dem Boden) zu prüfen und wenn möglich, umzusetzen. Ebenso ist zu prüfen, ob eine Bodenmarkierung mittels Bodentattoos (Hochdruckreiniger mit Schablone) möglich ist.

Stellungnahme der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM):

Der Vorschlag für ein Bodenleitsystem sowie Bodenmarkierungen wurde seinerzeit vom Bezirk-samt Wandsbek als nicht praktikabel abgelehnt. Durch die Hamburger Hochbahn AG wurden in der Vorbereitung der genannten U5-Baumaßnahmen dennoch verschiedene Optionen geprüft. Bodenleitsysteme wurden dabei als Mittel der Wegeführung gegenüber anderen Maßnahmen (wie etwa einer Beschilderung im Straßenraum) als weniger effektiv bewertet. Neben der Tatsache, dass nicht jeder Untergrund für eine solche Markierung geeignet ist, sind diese insbesondere für ältere Menschen häufig deutlich schwerer zu erkennen als bspw. Schilder. Entsprechende Texte und Pfeile auf dem Boden müssen zudem frei von Niederschlag, Verunreinigungen oder anderen Abdeckungen sein. Aus Sicht der HOCHBAHN stellen Bodenbeschriftungen sowie ein Bodenleitsystem daher keine passende Lösung für das Haltestellenumfeld in Steilshoop dar.

Mitteilung: Papierkörbe an Sitzbänken vor dem Gebäude Gropiusring 18 in Steilshoop installieren – Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-2930.2)

Drs. 22-3381: Die CDU-Fraktion beantragte im Regionalausschuss ein Aufstellen eines Papierkorbs an den Sitzbänken vor der neuen türkischen Moschee. Der beschlossene Antrag wurde umgesetzt.

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Folgender Beschluss wurde gefasst:

1. Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob an dem Standort der Sitzbänke vor dem Gebäude am Gropiusring 18 mindestens ein neuer Papierkorb erneut, da in der Vergangenheit bereits vorhanden gewesen, aufgestellt werden kann und diesen bei positiver Prüfung zu installieren.
2. Dem Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne ist über das Ergebnis zu berichten.

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) nimmt unter Beteiligung der Stadtreinigung Hamburg (SRH) wie folgt Stellung:

Als öffentliches Unternehmen ist die SRH bei der Verwendung der seitens der Bürgerschaft zur Verfügung gestellten Haushaltsermächtigungen immer auch dem Wirtschaftlichkeitsprinzip nach der Landeshaushaltsordnung verpflichtet. Dies gilt auch beim Betrieb zusätzlicher Abfallbehältnisse im öffentlichen Raum.

Der Aufwand für Anschaffung und Betrieb von Papierkörben ist in Relation zu dem dadurch erzielten Nutzen zu setzen. Die Erfahrung der SRH zeigt, dass die Anpassung der Müllentsorgungskapazität nicht automatisch auch das Littering minimiert oder zu einer Verbesserung der Sauberkeitssituation vor Ort führt. Sollte sich nach Aufstellung und Betrieb zusätzlicher Papierkörbe zeigen, dass im Umfeld keine positive Veränderung eintritt, das Behältervolumen kaum genutzt wird oder durch Fehlnutzungen die Betreibbarkeit nicht sinnvoll möglich sein, hat die SRH letztlich darauf zu reagieren und Behältnisse erneut umstellen oder wieder einziehen.
Im Ergebnis war der vormals am Gropiusring 18 aufgestellte Behälter aufgrund der andauernden Zweckentfremdung als Müllbehälter durch einen Gewerbetreibenden einzuziehen.

Dieses vorausgeschickt hat die SRH der Prüfempfehlung entsprochen und wird vor Ort wieder einen Papierkorb aufstellen. Sollte sich die Zweckentfremdung bei dem neuen Behälter wiederholen oder es zu einer anderweitigen regelmäßigen Fehlnutzung kommen, behält die SRH sich vor, den Papierkorb wieder zu entfernen.

Mitteilung: Sperrung Fuchswiese/Bramfeld – Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3161)

Drs. 22-3402: Die Wegeführung an der Fuchswiese ist wieder frei – zahlreiche Anwohner haben sich beschwert, die CDU-Fraktion die Initiative übernommen. Es wurde ein Ortstermin festgelegt, der jedoch nicht mehr zustande kommen musste.

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Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die Hamburger Hochbahn AG wird gebeten, einen Vor-Ort-Termin zu ermöglichen und zu organisieren.

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) nimmt wie folgt Stellung:

Die Arbeiten in der Heukoppel sind für die Errichtung eines Notausgangs für die U5 zwingend notwendig. Die damit einhergehende Sperrung des Fußwegs entlang der Fuchswiese erfolgt auf Grundlage der geltenden Sicherheitsbestimmungen und steht im Einklang mit dem gültigen Planfeststellungsbeschluss. Eine Öffnung des Baustellengeländes für Dritte ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Die laufenden Gespräche zwischen der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH als Vorhabenträgerin und der SAGA als Grundstückseigentümerin über die Bereitstellung einer alternativen Wegführung über das SAGA-Gelände während der Bauzeit konnten inzwischen zu einem erfolgreichen Ab-schluss gebracht werden. Im März 2026 wurden Arbeiten zur Ertüchtigung des Weges (bspw. Ausstattung mit Beleuchtung) abzweigend von der Straße Fahrenkrön zwischen den Gebäuden Heukoppel 41-43 und Fahrenkrön 3a-3b durchgeführt. Seitdem ist diese alternative Wegführung für die Öffentlichkeit nutzbar.

Eine Begehung vor Ort ist daher aus Sicht der BVM verzichtbar.