200 Mio Euro mehr und viel später als geplant - der Stadt entgleiten die Digitalisierungsprojekte

Man hofft auf einen Druckfehler, wenn man liest, dass die Erneuerung der Leitstellen von Feuerwehr und Polizei statt der bereits geplanten beachtlichen 40 Millionen Euro nun 145 Millionen Euro teuer sein soll. Da die zuständigen Behörden bereits die Haushaltsplanung 2023/2024 entsprechend anpassen, ist leider davon auszugehen, dass dies bittere Realität ist. Insgesamt summieren sich die Kostenabweichungen auf weit über 200 Millionen Euro.

 

So sieht kein solides Wirtschaften aus. Was könnte man mit 200 Mio alles Gutes bewirken? Zum Beispiel 133.333 neue Straßenbäume pflanzen!

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Gute Nachricht: Fahrgastunterstände in der Fabriciusstraße wurden endlich ertüchtigt

Seit November standen die Anwohnerinnen und Anwohner, welche die Bushaltestelle „Buschrosenweg“ nutzen, buchstäblich im Regen. Nach langem Warten wurden die Fahrgastunterstände in der Fabriciusstraße nun endlich ertüchtigt.

 

Das dies so lange gedauert hat, ist ein Unding! Seit Monaten habe ich den Senat immer wieder gebeten, die Ertüchtigung schneller vorzunehmen und die Leute nicht im Regen stehen zu lassen.

 

Mehr dazu lesen Sie hier.

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Ausgleichsmaßnahmen nach der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in Hamburg – Werden sie adäquat umgesetzt?

Bei allen größeren Bauvorhaben gilt es, die Eingriffsregelung aus dem Naturschutzgesetz zu beachten. Sie hilft, so zu planen, dass sich die Qualität von Natur und Landschaft nicht verschlechtert, damit auch späteren Generationen noch Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume bleiben. Die jeweiligen Naturressourcen als unsere Lebensgrundlagen können so zumindest an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Es gilt bei der Eingriffsregelung das Verursacherprinzip. Entweder muss also die Stadt oder der jeweilige Investor eine Naturausgleichsmaßnahme ergreifen, wenn in den Naturhaushalt eingegriffen wird.

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Es bleibt ein Schildbürgerstreich: Bramfelder Dorfpassage – Barrierefreier Durchgang: Es verzögert sich weiter

Seit 2010 wird an der Idee einer Bramfelder Dorfpassage vom Dorf- zum Marktplatz gearbeitet.

 

Die Planung der Fußgängerzone ist im Oktober 2017 schlussverschickt worden und mehr als vier Jahre später ist immer noch kein barrierefreier Zugang fertiggestellt.

 

Im Dezember 2017 wurde vom Bezirksamt der Ankauf der Grundstücke eingeleitet (BV-Drs. 20- 6992). Die vorhandenen Geschäfte sowie die Arztpraxen leiden erheblich unter diesem Missstand. Mobilitätseingeschränkte Bürger müssen einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen.

 

Mit Drucksache 22-5704 teilt der Senat mit, dass die Arbeiten erst im vierten Quartal fertig sein sollen. Im Juli plante man noch mit einer Eröffnung im Oktober. Ursächlich seien verzögerte Leitungsarbeiten.

 

Einfach unglaublich wie schlecht geplant und umgesetzt wird. Leiden müssen darunter wir als Anwohner.

 

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Notfall-Praxis wird zum Bundeswehrkrankenhaus verlegt – Bezirksversammlung fordert die Einrichtung einer barrierefreien Bushaltestelle

Wie ich vor kurzem berichtet habe, wurde die Notfallpraxis Farmsen geschlossen und in das BW-Krankenhaus verlegt. Die Bezirksversammlung Wandsbek hat daher beschlossen, die Hamburger Hochbahn zu bitten, eine barrierefreie Bushaltestelle am Bundeswehrkrankenhaus (Lesserstraße 180) einrichten zu lassen.

 

Nur so wird gewährleistet, dass auch Menschen die Notfallpraxis aufsuchen können, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Hoffen wir, dass die Hochbahn diesen Beschluss zeitnah umsetzt.

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Am 05.10. laden wir zum Gespräch – Informationsabend zu den aktuellen Themen aus Bramfeld und Steilshoop

Was steht in Bramfeld und Steilshoop an? Was ist in Planung? Wo soll es hingehen? Was meinen Sie, was Bramfeld und Steilshoop bewegt?

 

Kommen Sie zum Informationsabend des CDU-Ortsverbandes Bramfeld/Steilshoop, am 05.10.21, um 19 Uhr, im Brakula (Bramfelder Kulturladen) in der Bramfelder Chaussee 265.

 

Wichtig: Die Veranstaltung im großen Saal des Brakula findet unter 2G-Voraussetzungen statt und es wird um eine vorherige Anmeldung gebeten.

 

Die Kontaktdaten finden Sie weiter unten.

 

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CDU Wandsbek fordert Wiedereröffnung der Wandsbeker Finanzamts-Servicestellen

Das Kundenzentrum Bramfeld/Herthastraße
Das Kundenzentrum Bramfeld/Herthastraße

Die Außenstellen der Finanzämter in Bergedorf, Bramfeld, Blankenese und Wandsbek sollen vorerst weiterhin für das Publikum geschlossen bleiben. Das teilte die Finanzbehörde mit einer Pressemitteilung mit (hier zu lesen).

 

Das wollen wir nicht hinnehmen.

 

Es ist zu befürchten, dass die Informations- und Annahmestellen dauerhaft eingespart werden sollen.

 

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Stadteigenes Grundstück in der Fabriciusstraße vermüllt – auch nach Rückschnitt immer noch vermüllt

Das Grundstück neben METALLTECHNIK WILM steht noch immer leer und verwildert zunehmend. Es wird zusätzlich als Müllentsorgungsstätte genutzt. Ich habe beim Senat nachgehakt, der daraufhin einen Rückschnitt der Büsche und Sträucher vornehmen ließ. Eine generelle Grundstücksverschmutzung in Bezug auf Vermüllung konnte jedoch nicht festgestellt werden, sodass der Müll einfach liegen blieb. Unglaublich!

 

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Ist der Schulbau in Hamburg im Einklang mit den ökologischen und sportpolitischen Zielen? - Sportplätze werden ohne Ersatz bebaut

Wie an der Bramfelder Schule An der Seebek, werden derzeit bzw. in naher Zukunft auf 24 weiteren Schulhöfen und fünf Sportplätzen Bauarbeiten stattfinden und weitere Flächen versiegelt werden. Seit 1999 ist der Versieglungsgrad in Hamburg von 36% auf 39% im Jahre 2017 gestiegen. Der Senat muss endlich damit aufhören, Hamburg weiter zu betonieren. Selbstverständlich ist der Schulbau wichtig, jedoch hätte dieser auch ohne Versiegelung auf die bestehenden Gebäude erfolgen können.

 

Wir brauchen die Sportplätze. Die Stadt wächst. Es sollten mehr werden, nicht weniger. Trotzdem werden erneut Sportplätze ohne Ersatz bebaut.

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Appelhoffweiher: Konnten bei den Wasserproben Problemstoffe festgestellt werden?

Auf dem Appelhoffweiher waren häufig Ölspuren sichtbar. Der Umstand, dass tote Fische festgestellt worden sind, hat die Verwaltung dazu veranlasst Wasserproben zu entnehmen. Es konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden.

 

Auf Anfrage (22-5439) teilt der Senat mit:

 

“Die letzte Probennahme im Appelhoffweiher und der Seebek fand am 2. Juli 2021 statt. Es wurden an drei Probenahmestellen Wasser- und Sedimentproben entnommen. Die drei Sedimentproben wurden auf Schwermetalle sowie Arsen untersucht. Die drei Wasserproben wurden auf insgesamt 460 Parameter untersucht (u.a. Schwermetalle, Arsen, Süßstoffe, Biozide, Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte, leicht und schwerflüchtige Kohlenwasserstoffe). Die Analysen ergaben keine erhöhten Konzentrationen der untersuchten Stoffe. Die festgestellten Konzentrationen lagen in einem für urban geprägte Oberflächengewässer üblichen Bereich. “

 

https://www.sandrokappe.de/fischsterben-appelhoffweiher/

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Neue Regeln bei E-Scootern: Nach dem Abstellen ein Beweisfoto senden; Kontroll-Patrouille soll kommen

Kritik am leichtfertigen Umgang der Anbieter und Nutzer von Elektrorollern (E-Scootern) kam bisher von allen Parteien.

 

Die CDU hat kürzlich auf die erschreckende Statistik aufmerksam gemacht: 146 Verkehrsunfälle mit Elektrorollern gab es bis Mitte des Jahres 2021 in Hamburg.

 

Aus allen Bezirken stapeln sich bei den Ämtern und Politikern die Beschwerden: E-Scooter werden nach der Nutzung viel zu oft rücksichtslos auf Fahrradwegen, auf Fußwegen, vor Hauseingängen, allgemein gerne mitten im Weg, abgestellt.

 

Das ist eine unnötige und ärgerliche Gefahrenquelle. Ältere und körperlich beeinträchtigte Mitbürger müssen oft umgekippte E-Scooter umgehen/umfahren, an engen Stellen ist das ein Problem. Auch das öffentliche Bild von Sauberkeit und Ordnung ließ sich nicht aufrechterhalten und Parkplätze wurden blockiert.

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Dichtungsnachweise: Senat lehnt Verlängerung der Frist ab, obwohl gerade mal 40 Prozent der stadteigenen Immobilien einen Dichtungsnachweis aufweisen

Mit Drucksache 22/5505 teilt der Senat mit, dass alle Grundstückseigentümerinnen

und Grundstückseigentümer, einschl. der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH),

verpflichtet sind, für ihre bebauten Grundstücke unaufgefordert Dichtheitsnachweise

der Grundstücksentwässerungsanlagen erstellen zu lassen.

 

Wie der Drucksache 22-5578 zu entnehmen ist, möchte der Senat die Frist für die Vorlage von Dichtungsnachweisen nicht verlängern, obwohl die Stadt selber seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist.

 

Für die CDU-Fraktion steht fest, dass die Verpflichtung für einen Dichtheitsnachweis

erst umgesetzt werden kann, wenn auch die Stadt Hamburg mit gutem Beispiel

voran gegangen ist. Dies werden wir auch entsprechend vom Senat einfordern.

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Straßenbaumersatzpflanzungen 2021/2022 – Wo werden in Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop Bäume nachgepflanzt?

Wie das Bezirksamt Wandsbek mitteilt, werden in der kommenden Pflanzperiode, Herbst 2021 bis Frühjahr 2022, 600 Straßenbäume im gesamten Bezirk neu gepflanzt. In Bramfeld werden lediglich zwei neue Straßenbäume wachsen und in Farmsen-Berne 17. Für Steilshoop ist keine Neupflanzung vorgesehen. Traurig, dass unsere Stadtteile so wenig bedacht werden. Eigentlich hatte das Bezirksamt ein externes Gutachten beauftragt, welches Standorte u.a. in Bramfeld ermitteln sollte. Auf Nachfrage meiner Kollegin Christin Christ hat das Bezirksamt zuletzt mitgeteilt, dass dies noch nicht fertig sei. Es wird Zeit, dass neue Standort bei uns ertüchtigt werden. Wir brauchen die Bäume vor Ort - schließlich wurden bei uns auch viele Bäume gefällt. Wo genau, entnehmen sie der angehängten Datei.

 

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Wieder Überschwemmungen in Bramfeld-Nord - Rückhaltebecken müssen endlich ausgebaggert werden

Schon wieder Überflutungen im nördlichen Bramfeld und in Sasel durch den Starkregen am Freitag, den 10.09.2021. Auf dem Foto sehen Sie den Wiesenweg in Sasel.

 

Wir müssen die Anwohnerinnen und Anwohner besser schützen! Es gibt Möglichkeiten. Eine davon: die Rückhaltebecken müssen funktionieren. Das tun sie nur dort, wo sie vom städtischen Unternehmen Hamburg Wasser statt von den jeweiligen Bezirken verwaltet werden.

 

Ich setze mich dafür ein, dass die Rückhaltebecken, die die Wassermassen aufnehmen sollen, wieder besser funktionieren!

 

 https://www.sandrokappe.de/ueberschwemmungen-wiesenweg-bramfeld/https://www.sandrokappe.de/ueberschwemmungen-wiesenweg-bramfeld/https://www.sandrokappe.de/ueberschwemmungen-wiesenweg-bramfeld/https://www.sandrokappe.de/ueberschwemmungen-wiesenweg-bramfeld/

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Abwassermonitoring als Corona-Frühwarnsystem nutzen - Senat verschleppt die Umsetzung

Auf Initiative der CDU-Bürgerschaftsfraktion sollte der Senat die Umsetzung eines Abwassermonitoring als Corona-Frühwarnsystems prüfen. Das Ergebnis sollte spätestens am 30.06.2021 vorliegen. Auf meine Anfrage 22/5611 muss der Senat mitteilen, dass er immer noch nicht abschließend geprüft hat.

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Baustelle Bramfelder Chaussee/Steilshooper Allee soll noch bis Dezember 2021 dauern – Welche Maßnahmen sind geplant?

An der Ecke Bramfelder Chaussee/Steilshooper Allee wurde eine Baustelle eingerichtet. Die Autofahrer können nicht mehr von der Steilshooper Allee auf die Bramfelder Chaussee abbiegen. Ich habe für Sie nachgefragt.

 

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Fahrgastunterstand Hermelinweg soll Anfang Oktober ertüchtigt werden

Seit Monaten müssen die Anwohner, welche die Bushaltestelle Hermelinweg nutzen, ohne Fahrgastunterstand auskommen. Bei Regen sind sie ungeschützt. 

Ich habe bei der für die Herrichtung zuständigen Firma nachgefragt. Anfang Oktober sollen die Fahrgastunterstände endlich ertüchtigt werden. 

Es wird auch Zeit. Die Anwohnerinnen und Anwohner haben lange genug im Regen gestanden.

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Stellungnahme zu den Falschaussagen von Umweltsenator Kerstan im Hamburg Journal Interview

In dem Beitrag des Hamburg Journals bezweifelt der Umweltsenator, die von mir dargestellten Fällungen, obwohl die Zahlen mir von seiner eigenen Umweltbehörde zur Verfügung gestellt wurden!

 

Auch ist der Straßenbaumbestand nicht – wie von Kerstan behauptet – gestiegen, sondern es wurden lediglich Bäume des öffentlichen Grüns in Straßenbäume umgewandelt.

 

Es verwundert mich zudem, dass Herr Kerstan die Zählung aller Bäume im öffentlichen Grün als Steuerverschwendung anprangert, während seine eigene Behörde genau das macht.

 

Darüber hinaus habe ich nie gefordert, alle Bäume auf privatem Grund zählen zu lassen. Ich wünsche mir lediglich, dass die Statistiken zu den Privatfällungen dokumentiert werden, da hier ebenfalls die Fällungen und Nachpflanzungen auf Schulstandorten sowie Sportflächen erfasst werden.

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Vertragslaufzeiten der Farmsener Erbbaurechtssiedlungen

Mit Drucksache 22/5188 teilt der Senat folgende Vertragslaufzeiten der Farmsener Erbbaurechtssiedlungen mit:

  • Roter Hahn (Pezolddamm, Roter Hahn), Ablauf 2064
  • Berner Allee (Berner Allee, Schloßkoppel, Hollstücken, Spannstücken, Balkenstücken, Große Wiese, Krautgraben, Falkenhorst, Gutswisch), Ablauf 2049- 2060
  •  Beim Lehmbrook (Beim Lehmbrook, Tegelweg, Lehmbrookweg Ebersreye) Ablauf 2032- 2040
  •  Berner Heerweg - Ablauf 2032- 2037
  •  Bisamweg - Ablauf 2049
  • Rappenstieg (Rappenstieg, Sulkyweg, Schimmelweg, Traberweg, Reiterstieg, Ponyweg, Falbenweg, Fohlenweide) Ablauf 2049 - 2095
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Versiegelung in Hamburg nimmt dramatisch zu: Hitzewellen und Hochwasser werden die Folgen sein

Der BUND hat kürzlich eine grafische Darstellung des Versiegelungsgrades der Hansestadt Hamburg veröffentlicht. Die Tendenz ist eindeutig und alarmierend: Hamburg wird immer weiter versiegelt.

 

Die Stadt heizt sich damit immer mehr auf und bei Starkregenereignissen finden die Wassermassen keine Abflussmöglichkeiten.

 

Wir von der CDU fordern ein Entsiegelungsprogramm, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Auch dürfen zukünftig keine Grünflächen mehr bebaut werden – die Magristalen (Hauptstraßen) weisen noch ausreichend Potenzialflächen auf.

 

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Der ÖPNV und Steilshoop – vom Rhabarberexpress zur U5

Bald soll es los gehen mit dem Bau der U5. An der Gründgenstraße soll auch eine Haltestelle in Steilshoop entstehen. Dies ist jedoch nicht der erste Versuch, Steilshoop mit der Bahn zu erschließen. Ein Anwohner hat sich die Mühe gemacht, alle bisherigen ÖPNV-Projekte zu recherchieren und mir diese zur Verfügung zu stellen.

 

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Klimaplan der CDU geführten Bundesregierung ambitionierter als der vom Hamburger Senat

Der grüne Umweltsenator suggeriert immer wieder, Spitzenreiter beim Klimaschutz zu sein. Doch immer wieder bestehen seine Aussagen den Faktencheck nicht.

 

Der Bundestag hat kürzlich das Klimaschutzgesetz novelliert. Mit dem Gesetz wird das Ziel der Klimaneutralität der Bundesrepublik Deutschland, um fünf Jahre auf 2045 vorgezogen. Es wurden zudem höhere Zwischenziele für 2030 von 65 Prozent und 2040 88 Treibhausgasminderung gegenüber dem Durchschnittswert von 1990 beschlossen. Nach dem Jahr 2050 strebt die Bundesregierung negative Emissionen an. Dann soll Deutschland mehr Treibhausgase in natürlichen Senken einbinden, als es ausstößt.

 

Die Hansestadt Hamburg hinkt in ihrer Zielsetzung dem Bund hinterher. Nach § 4 des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes (HmbKliSchG), wird eine weitgehende Klimaneutralität von 95 % erst im Jahr 2050 angestrebt. Der Zwischenschritt von 55 % Emissionssenkung bis 2030, liegt 10 % unter den Bundesplänen.

 

Dem Spiegel-Magazin vom 14.08.2021 (Seite 6) ist zu entnehmen, dass Deutschland 88 Prozent der CO2-Emissionen bis 2030 einsparen müsste, um einen fairen Anteil am Erreichen des 1,5 Grad Limits zu leisten. Das sagen keine Aktivisten, das sagt ein Mitglied des Sachverständigtenrates für Umweltfragen, der die Bundesregierung berät.

 

Der Umweltsenator möchte nach seinen aktuellen Planungen, welche der Koalitionspartner SPD abgelehnt hat, erst 2035 die 88 Prozent erreichen. Somit wäre mit seinen Planungen das 1,5 Grad Ziel nicht umsetzbar.

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Unterfinanzierung der Bezirksämter führt zu Überschwemmungen – Rückhaltebecken werden nicht gepflegt und ausgebaggert

Im Wiesenweg und Grootmoor kommt es immer wieder zu Überflutungen. Die umliegenden Rückhaltebecken (RHB) müssen unbedingt regelmäßig gewartet und ausgebaggert werden, um derlei Überschwemmungen zukünftig zu verhindern. Aus meiner Sicht müssen endlich alle RHB zu Hamburg Wasser überführt werden, da hier eine Finanzierung aus den Niederschlagsgebühren erfolgt. Die Bezirke sind leider personell und finanziell für diese Aufgaben nicht ausgestattet.

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Wieso darf man am Bramfelder Dorfgraben mit dem Fahrrad nur in die eine Richtung fahren?

Von verschiedenen Anwohnerinnen und Anwohnern wurde die Frage an mich herangetragen, warum man am Bramfelder Dorfgraben mit dem Fahrrad in die eine Richtung fahren kann und in die andere Richtung nicht (siehe Bilder).

 

Ich habe dazu die Polizei befragt, die Antwort ist relativ simpel: Der derzeit erschlossene Weg ist zu schmal, sodass keine zwei Radwege nebeneinander angeordnet werden können. Bis in beide Richtungen gefahren werden darf, wird es leider noch ein wenig dauern.

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Fahrradwäsche in Hamburg – Nur bei Schmutzwassersielen zulässig!

Wie der Senat mitteilt, sollten Fahrräder grundsätzlich ohne Einsatz von Wasser gereinigt werden. Sofern die Verschmutzung so stark ist, dass eine Reinigung mit Wasser erfolgen muss, sollte die Reinigung nur mit wenig Wasser, Eimer und Putztüchern, erfolgen und das anfallende Abwasser über eine Entwässerungsanlage wie z. B. ein Ausgussbecken des Wohnhauses dem Schmutzwassersiel zugeführt werden. Fraglich ist, ob die eigene Wohnanlage derlei Siele aufweist. Entsprechende Betriebe, die eine Fahrradreinigung anbieten, findet man in Hamburg leider nicht.

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Elbwasser für die Lausitz? – Überleitung gefordert –Was würde das für den Hamburger Hafen bedeuten?

Die Lausitz trocknet aus, Wasser wird an vielen Stellen zur Mangelware. In Brandenburg werden die Stimmen lauter, die eine Wasserüberleitung aus der Elbe fordern. In einem derzeit laufenden Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes „Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleausstiegs in der Lausitz“ sollen u.a. Potenziale für Fremdwasserüberleitungen – auch aus der Elbe – untersucht werden. Hamburg darf sich an diesem Projekt nicht beteiligen.

 

Bereits heute fließt aufgrund der abnehmenden Wasserstände weniger Wasser flussabwärts, wodurch weniger Sedimente Richtung Meer transportiert werden können. Dadurch gelangen vermehrt Sedimente aus der Nordsee in die Tideelbe, was zu Mindertiefen führt, die kostenintensiv beseitigt werden müssen. Gleitzeitig verliert die Elbe an Süßwasser, da sich die Brackwasserzone flussaufwärts verschiebt. Dadurch könnte in Zukunft weniger Wasser für den Obstanbau zur Verfügung stehen. Die Entnahme und das Anstauen von Wasser muss daher im gesamten Flussgebiet abgestimmt werden, damit alle Flussanrainer ihre Interessen wahren können.

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Was für Bauarbeiten erfolgen derzeit am Ehrenmal beim kleinen Bramfelder See?

Es handelt sich nicht um die Bauarbeiten für die Überplanung des Denkmals. Der Ohlsdorfer Friedhof nimmt Sielarbeiten, mit dem Ziel einer nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung, vor. Die Sielleitungen sind außerhalb des Friedhofgrundstückes aber in dessen Verantwortung.

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Vertragslaufzeiten der Bramfelder Erbbaurechtssiedlungen

Mit Drucksache 22/5188 teilt der Senat folgende Vertragslaufzeiten der Bramfelder Erbbaurechtssiedlungen mit:

  •  Kienholt (Quittenweg, Mandelweg,Mirabellenweg, Bucheckerweg), Ablauf 2051
  •  Grootmoor (tlw. Am Stühm-Süd, Aprikosenweg, Pflaumenstieg, Grootmoor, Haselnussweg, Zwergbirkenweg, Am Lüdmoorgraben, Grootmoortwiete, Schilfmoor), Ablauf 2050- 2060
  •  Habichthofring (Habichtshofring, Nüßlerkamp, tlw.Am Stühm-Süd), Ablauf 2056
  • Carsten-Reimers- Ring (Carsten-Reimers-Ring, Hofkoppel, Stühmtwiete, Curt-Goetz-Straße, Spoerlweg, Wedekindstieg, Erich-Kästner-Ring, Falladabogen, Braamwisch, Backhauskoppel) Ablauf 2050- 2080
  •  Moorgrund - Ablauf 2060
  • Heukoppel (Höhnkoppelort) Ablauf 2059
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Appelhoffweiher: Was war die Ursache für die sechs verletzten und vier toten Vögel? - Sollten wieder tote Vögel aufgefunden werden, bitte Bescheid geben.

Ursächlich für das Sterben waren laut Senat Bakterien. Auf Anfrage (22-5439) teilt der Senat mit: “Bei den zur Untersuchung an das Institut für Hygiene und Umwelt verbrachten toten Wasservögeln bestand vorberichtlich der Verdacht auf Intoxikation mit Botulinumtoxin. Bei Botulinumtoxin handelt es sich um ein Neurotoxin, das von Bakterien (Clostridum botulinum) gebildet wird und zu Lähmungserscheinungen und schließlich zum Tode führen kann.

 

 

 

Bei der pathologischen Untersuchung und den weiterführenden Untersuchungen, z.B. auf aviäre Influenza, fanden sich keine Hinweise auf andere todesursächliche Erkrankungen. Organproben der Tiere wurden entnommen und zur Untersuchung auf Botulinumtoxin-Gene an das dafür zuständige Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) gesendet. Es konnte in mehreren Organen Botulinumtoxin-Gene nachgewiesen werden (Endbefunde vom FLI). Der Nachweis der Botulimumtoxin-Gene bedeutet, dass in den Tieren Bakterien vorhanden waren, die das Toxin bilden konnten. Das Toxin selber wurde hiermit nicht nachgewiesen. Als ursächlich für die Erkrankungen und Todesfälle der Wasservögel am Appelhoffweiher wird die Intoxikation mit Botulinumtoxin angenommen.”

 

https://www.sandrokappe.de/tote-und-verletzte-voegel-appelhoffweiher-2021/

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Gedenkstein am Bramfelder Dorfplatz – Umzug ins Depot geplant

Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben die Frage aufgeworfen, was mit dem Gedenkstein am Bramfelder Dorfplatz passiert, wenn die Bauarbeiten beginnen. Im Zuge der Bauarbeiten für die neue U-Bahnlinie 5 am Bramfelder Dorfplatz, soll der Gedenkstein von der Hochbahn eingelagert werden, um ihn nach Vollendung der Baumaßnahmen wieder aufzustellen.

 

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Hundekontrolldienst kontrolliert unzureichend vor Ort – Ordnungsdienst muss wieder eingeführt werden

Im Mai und Juni war der Hundekontrolldienst, welcher für ganz Hamburg zuständig ist, jeweils drei Mal in Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne unterwegs, mehr nicht. Es ist kein Wunder, dass dies keinen abschreckenden Effekt auf Hundehalter, welche sich nicht an die Regeln halten, entfalten kann. Ganz abgesehen davon, dass er nur von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 und 16:00 Uhr und am Freitag zwischen 8:00 und 15:00 Uhr patrouilliert. Eine direkte telefonische Erreichbarkeit (040 428 54 4101) ist darüber hinaus nur zwischen 10:00 und 12:00Uhr gegeben. Ein bezirklicher Ordnungsdienst würde hier Abhilfe schaffen.

 

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Dichtheitsnachweise: Stadt hat nur bei 40 Prozent der eigenen Immobilien eine Prüfung durchgeführt. Prüfung seit 2021 verpflichtend

Undichte Abwasserleitungen können die Umwelt und unser Grundwasser schädigen. Die Stadt Hamburg verpflichtet daher seit 2021 alle Eigentümer, eine Überprüfung vorzunehmen. Jetzt muss der Senat auf meine Anfrage mitteilen, dass die Stadt lediglich bei 40 Prozent der eigenen Immobilien eine Überprüfung vornahm. Wenn die Stadt die eigenen Umweltauflagen nicht umsetzt, wieso sollen es dann die privaten Eigentümer tun? Offensichtlich geht der zuständige SPD-Finanzsenator davon aus, dass die Umweltauflagen für die Stadt nicht gelten. Entweder die Frist wird endlich verlängert oder die Verpflichtung muss abgeschafft werden. Schließlich kann man nichts fordern, was man selber nicht umgesetzt hat. 

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Stadt Hamburg hat den PV-Ausbau auf eigenen Immobilien verschlafen – SPD nimmt Klimaschutz nicht ernst – Alle potenziellen Dächer sollten ausgeschrieben werden

Der zuständige SPD-Senator Dressel hat den PV-Ausbau auf stadteigenen Dachflächen verschlafen. Seit 2019 wollte der Senat den Ausbau angehen. Erst 2021 hat man nach Antrag der CDU-Fraktion vollumfänglich geprüft. Um die Klimaziele zu erreichen, muss endlich schnell gehandelt werden. Erst sechs der mehr als 700 stadteigenen Immobilien in Zuständigkeit von Sprinkenhof weisen eine PV-Anlage auf.

 

Aus der Sicht der CDU-Fraktion sollten daher alle potenziellen Dachflächen hinsichtlich der Ertüchtigung von PV-Anlagen geprüft werden und anschließend sollte eine Ausschreibung erfolgen. Die Firmen, welche die höchste Pacht und die schnellste Umsetzung garantieren können, erhalten die Flächen zur Ertüchtigung. So würde Hamburg schnellstmöglich alle potenziellen Dachflächen mit PV-Anlagen ausstatten können. Das wäre ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz.

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Anwohnerparken in Hamburg – Wie kann man Problemstraßen benennen?

Vielen Hamburgerinnen und Hamburgern dürfte der Parkplatzmangel unserer schönen Hansestadt bekannt sein. Selbst vor der eigenen Haustür findet sich oft kein freier Platz, um sein Auto zu parken.

 

Was aber tun, wenn ständig ortsfremde KFZ die raren Stellplätze ergattern? Wie das Bezirksamt Wandsbek mitteilt, können Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Politik den LBV auf Problemlagen in einer Straße oder einem Gebiet durch eine Kontaktaufnahme aufmerksam machen. Meldungen können an das Funktionspostfach verkehrsmanagement@lbv.hamburg.de gesendet werden.

 

Wenn auch Sie der Meinung sind, dass ihrer Straße ein Bewohnerparkgebiet werden sollte, melden Sie sich beim LBV und schildern Sie ihr Problem!

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Eine öffentliche Toilette in Grünanlagen pro 46.000 Einwohner: Das reicht nicht! CDU fordert mehr WCs

441 öffentliche Grünanlagen gibt es in Hamburg (Drs. 21/17305), aber nur 40 öffentliche Toiletten der Stadtreinigung! Das hat der Senat André Trepoll und mir auf unsere Anfrage 22/4852 geantwortet.

 

Das heißt: Mehr als 46.000 Einwohner und viele Besucher der Stadt teilen sich statistisch eine Toilette. Und nicht einmal in jeder zehnten Grünanlage steht damit statistisch eine Toilettenanlage.

 

Da müssen wir uns über Wildpinkler (Bußgeld: 100 EUR) nicht wundern.

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Umbaumaßnahme Berner Heerweg – Sie sind gefragt: vier- oder zweispurig? Mehr Platz für Bäume und Radverkehr? Jetzt an Online-Umfrage teilnehmen!

Die bereits fertigen Planungen für die Neugestaltung des vierspurigen Berner Heerweges zwischen Berner Brücke und Farmsener Bahnhof wurden zurückgenommen. Hintergrund ist, dass der grüne Verkehrssenator die Anzahl der Fahrbahnen reduzieren will. Nun hat man sich darauf verständigt die Bürgerinnen und Bürger zu fragen. Sie sind gefragt.

 

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Grünpatenschaften übernehmen – für mehr biologische Vielfalt in Hamburg

Mit einer Grünpatenschaft bekommen Bürgerinnen und Bürger als Einzelpersonen, Vereine und Institutionen oder auch sonstige Gruppen die Möglichkeit, die Aufwertung und Pflege von Flächen in Parks, Grünverbindungen, Kleingartenanlagen oder auch an öffentlichen Plätzen, Orts- oder Stadtteilzentren zu übernehmen. Beispiele können die Einsaat und Pflanzung heimischer Pflanzen, eine Umgestaltung von Rasenflächen als Blühwiesen oder auch die Anlage einer Streuobstwiese sein.

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Senat lässt Steilshoop erneut im Stich: Sporthalle nur tagsüber nutzbar – Wieso erfolgten die Arbeiten nicht, als die Halle aufgrund von Corona gesperrt war?

Ende 2020 hat der Senat die voll funktionsfähige Sporthalle am Borchertring trotz Bürgerproteste abreißen lassen. Dadurch sind bereits Nutzungszeiten für den Sport entfallen. Mit Drucksache 22/5457 teilt der Senat mit, dass seit dem 4. August 2021 die Sporthalle im Gropiusring aus Sicherheitsgründen in den Abendstunden gesperrt ist. Erst Mitte September wird die Halle wieder voll funktionsfähig sein.

 

Die Dreifeld-Sporthalle wird wochentags von verschiedenen Vereinen grundsätzlich in der Zeit von 17:00 bis 21:45 Uhr genutzt. Es fallen in der Woche durch die Sperrung mehr als 12 Stunden aus. Einige Nutzer überlegen sich anderen Vereinen anzuschließen - schließlich fallen in Steilshoop immer mehr Zeiten aus. Der Sport leistet einen wichtigen Beirat zur Integration. Gerade in Stadtteilen wie Steilshoop sollen nicht weniger, sondern mehr Nutzungszeiten zur Verfügung gestellt werden. Es ist unbegreiflich, warum die Bauarbeiten nach den Schließungen der Corona-Krise erfolgen und nicht währenddessen.

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Neue Bänke an der Fuchswiese!

Erst ohne Mülleimer geplant, wurde nach einem Anwohnerhinweis nachgebessert.

 

 

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Bramfelder Chaussee: Radweg zugewuchert

In der Bramfelder Ch. kann man den Radweg kaum mehr nutzen. Wie man sieht, wächst dort Unkraut, oder soll das der neue Grünstreifen sein?

Liebes Bezirksamt Wandsbek sollte man nicht langsam mal den Radweg pflegen? Sonst wird das nichts mit der Mobilitätswende.

Zusammen mit meinen Kollegen der CDU-Bezirksfraktion machen wir jetzt Druck auf das Bezirksamt. So kann es definitiv nicht bleiben. 

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