Neues Schwimmbad in Farmsen: Mitwirkungs-Workshop im August – Frauenschwimmen soll ermöglicht werden – Gesamtkosten: 6,5 Mio. EUR

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Ich habe dem Senat erneut offene Fragen zum geplanten Nachfolge-Schwimmbad des derzeit geschlossenen lernschwimmorientierten Schwimmbads des Berufsförderungswerks Farmsen gestellt (Drucksache 22/793).

 

Ein neuer Betreiber stehe noch nicht fest. Es gäbe aber mehrere Interessenten. Ebenso wäre die Entscheidung darüber, wie viele Bahnen und welche Ausstattung das neue Becken aufweisen soll, noch nicht getroffen. Diese hänge naturgemäß auch von der Finanzierbarkeit ab.

 

Es sind Finanzhilfen in Höhe von 45 Prozent der Gesamtkosten beim Innenministerium eingeworben worden. Über das Programm „Sanierung Kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“ sei allerdings noch kein endgültiger Zuwendungsbescheid eingegangen. Den Rest würde die Stadt Hamburg finanzieren. Die zuständige Behörde hätte dafür eine Finanzierungszusage erteilt. Insgesamt würden 6.579.340 Euro für den Bau beantragt.

 

Vertreter/innen der bisherigen Nutzergruppen könnten am 14. August im Bezirksamt Wandsbek an einem Workshop teilnehmen.

 

Am Workshop nehmen ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter teil, die repräsentativ für alle Nutzerinnen und Nutzer stehen und die für den Bau Verantwortlichen: Bäderland Hamburg, Private Schwimmschule, Schule, Sportverein (Schwimmabteilung des SC Urania Hamburg), Fraktionen der Bezirksversammlung, Rettungsschwimmer und Vertreter des Bezirksamtes Wandsbek.

 

Partizipation soll seither schon durch eine E-Mail-Befragung im Oktober 2019 und ein Nutzertreffen Ende Februar dieses Jahres sichergestellt worden, sodass alle Bedarfe und Wünsche aufgenommen worden sein sollen.

 

Hoffen wir, dass zeitnah die Planungen beginnen können. Der Stadtteil benötigt ein neues Schwimmbad. Ich werde den Prozess weiterhin aufmerksam verfolgen.

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