Toilettenhäuschen am Bramfelder See muss endlich abgerissen werden!

Durch eine DPA-Meldung ist die verzwickte Situation um den nötigen Abriss des vollgesprühten und unansehnlichen Toilettenhäuschens am Bramfelder See/Ohlsdorfer Friedhof heute in allen bekannten Medien.

 

Die Überschrift von Tag24.de bringt es treffend auf den Punkt: „Echt jetzt? Dieses alte Klohäuschen steht unter Denkmalschutz

 

Die CDU bleibt an dem Thema dran, darauf können Sie sich verlassen. Vor allem gibt es eine pikante Information, die in meiner Anfrage (22/1616), auf der die DPA-Meldung fußt, nicht enthalten ist: Wahrscheinlich steht das WC-Häuschen gar nicht unter Denkmalschutz.

 

Zumindest sagt das die Behörde für Kultur und Medien:

 

„Das hier betrachtete Gebäude gehört zwar formell zu dem als Denkmal geschützten Friedhof Ohlsdorf, besitzt selbst aber keine Bedeutung als Denkmal. Einem Abriss stand das Denkmalschutzgesetz zu keiner Zeit entgegen.“ (Drucksache 21-0710 der Bezirksversammlung Hamburg-Nord)

 

Die Hamburger CDU setzt sich für den Abriss dieses nicht mehr zu verwendenden WC-Hauses ein und fordert eine neue öffentliche Toilette in dieser Gegend. Das ist einerseits sowieso nötig. Andererseits könnte sie Grundlage für ein neues Café am Bramfelder See sein.

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Kommentare: 2
  • #1

    Bramfelder (Mittwoch, 21 Oktober 2020 13:52)

    Ihr Sinneswandel ist schon erstaunlich, Herr Kappe. Waren es nicht Sie, der jahrelang als Bezirksabgeordneter die Wiederbelebung durch ein Café gefordert hatten, wohl wissend, dass sämtliche Ent- und Versorgungsleitungen längst entfernt waren?

  • #2

    Sandro kappe (Mittwoch, 21 Oktober 2020 14:56)

    Moin moin.
    Ich setze mich auch weiterhin für ein Toilettenhäuschen mit Cafe ein. Nur das alte Gebäude ist nicht mehr tragbar und ist auch nicht förderlich für ein Cafe.

    Siehe dazu auch im Artikel folgenden Absatz:
    Die Hamburger CDU setzt sich für den Abriss dieses nicht mehr zu verwendenden WC-Hauses ein und fordert eine neue öffentliche Toilette in dieser Gegend. Das ist einerseits sowieso nötig. Andererseits könnte sie Grundlage für ein neues Café am Bramfelder See sein.