Steilshooper Gewässer: Tote Fische in der Seebek, zum dreizehnten Mal ein Ölfilm auf dem Appelhoffweiher

Der Appelhoffweiher ist ein kleines Naherholungsgebiet in Steilshoop. Hier kann man den Enten zuschauen, wunderbar joggen, seinen Hund ausführen oder einfach mal tief durchatmen.

 

Verbunden ist der Weiher (ein Rückhaltebecken) durch den Bach Seebek, der die Verbindung zum Bramfelder See ist.

 

Doch die Idylle ist gestört durch wiederkehrende Ölfilme auf dem Appelhoffweiher und Fischsterben in der Seebek. Ich habe den Senat zum aktuellen Stand (Drs. 22/3996) befragt.

Demnach hätte das Fischsterben nichts mit dem Ölfilm zu tun. Öl auf dem Weiher wurde am 20. März dieses Jahres festgestellt, das Fischsterben am 7. April. Durch den zeitlichen Verzug wäre ein Zusammenhang unwahrscheinlich.

 

Ölfilme auf dem Rückhaltebecken sind immer wieder zu beobachten. Schon 2019 berichtete ich darüber. Seit dem Jahr 2000 ist dies nun der dreizehnte Vorfall. Ein Verursacher des letzten Ölfilms in 2020 konnte nicht ermittelt werden. Damals war lediglich bekannt, dass das Öl aus einem Zulauf aus dem Regenwassersielsystem kam.

 

Dies könnte auch dieses Mal der Fall sein, Hamburg Wasser würde dies momentan prüfen. Nun befinden sich zum wiederholten Mal Ölsperren auf dem Weiher, um erneut auftretende Ölfilme schnell abfangen zu können.

 

Zum Fischsterben in der Seebek antwortet der Senat (noch) nicht, da der Ermittlungserfolg nicht gefährdet werden soll, das Ermittlungsverfahren laufe aktuell.

 

Wenn Sie die Ursache für die seit Jahren immer wieder auftretenden Ölfilme kennen, wenden Sie sich bitte an das Bezirksamt Wandsbek, die Polizei oder mich. Das können Sie jeweils auch anonym tun, wenn Ihnen dies lieber ist. Diese Umweltschweinerei und Tierquälerei müssen aufhören.

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