Bauarbeiten an der Berner Allee – wird die Berner Au die Straße überfluten?

Fraktionsvorsitzender der CDU – Dennis Thering – und ich haben beim Senat zu angestrebten Baumaßnahmen in der Berner Allee genau nachgefragt. Denn es ergibt sich insbesondere eine Frage in Zusammenhang mit der Berner Au. Eine spätere zusätzliche Arbeit an derselben Stelle, also ein zweites Aufreißen der Straße, gilt es zu vermeiden.

 

Im Juli 2020 sollen in der Berner Allee Baumaßnahmen durchgeführt werden. Laut Bezirksamt Wandsbek sollen in mehreren Abschnitten Optimierungen der Radverkehrsführung durchgeführt sowie Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Außerdem soll eine Fahrbahnüberquerung in Höhe der Friedenskirche eingerichtet werden.

In unserer kleinen Anfrage (Drucksache 22/688) tragen wir die Befürchtung vor, dass die Berner Au, die unter der Berner Allee verläuft, einem Rückstau erliegen könnte.

 

Ein Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) äußerte schon Anfang 2014, dass der Durchlass der Berner Au unter der Berner Allee „hydraulisch unglücklich“ gestaltet sei. Eine Überflutung wäre die Folge.

 

Wir fragten also, ob der Durchlass der Berner Au optimiert würde, wenn sowieso schon Bauarbeiten stattfänden. Zum Beispiel könnte eine zusätzliche Röhre verlegt werden.

 

Als Antwort erhielten wir die Aussage, dass eine reine Vergrößerung des Durchflusses das Problem nur in weiter unten liegende Abschnitte verlagern würde. Die gesamte hydraulische Problematik würde derzeit umfassend untersucht, um ein Gesamtkonzept zur Anwendung bringen zu können.

 

Die Straße müsse jedoch nicht erneut aufgerissen werden. Eher würde das Retentionsvolumen der Berner Au vergrößert werden müssen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Klaus-Peter Müller (Montag, 20 Juli 2020 10:31)

    Guten Tag !
    Was an dieser Baustelle seit Monaten an Geld versenkt wird ist
    nicht in Worte zu fassen...….für eine handvoll Radfahrer ??????
    Zudem hat man den Eindruck, Herr Tjarks wird für seine Fotoshootings
    bezahlt in der Presse.
    Ihr Engagement verdient Hochachtung !! Weiter so.

    Beste Grüße

    Klaus-Peter Müller

  • #2

    Uwe Völsch (Freitag, 24 Juli 2020 11:30)

    Es wird nicht nur haufenweise Geld versenkt, sondern der Verkehr wird schon seit Monaten über alle Maßen behindert. Seit Wochen ist die Fahrbahn eigentlich fertig und nur noch auf den Gehwegen wird "gearbeitet". Mehr als 3-4 Arbeiter sieht man dort gleichzeitig arbeiten! Trotzdem wird der unsägliche Ampelverkehr nicht aufgehoben. Im weiteren Verlauf ist für die Kreuzung De Beern/ Beim Farenland eine Ampel mit Wärmebild-Kamera angeblich geplant. Das wird dazu führen, dass der ohnehin sehr lebhafte Verkehr auf der Ring 3-Verlängerung zum Erliegen kommt. Eine Druckknopf-Ampel wäre die bessere Lösung.