Es war mir so wichtig – und es hat viel zu lange gedauert: Die Hauptbushaltestelle in Steilshoop soll endlich einen Fahrgastunterstand (FGU) bekommen. Gemeint ist die Ersatzbushaltestelle an der Steilshooper Allee/Ecke Gustav-Seitz-Weg. Jahrelang hieß es aus dem Senat, das sei nicht möglich. Immer wieder wurde auf angebliche bauliche Hürden verwiesen. Und immer wieder habe ich klargemacht: Das muss klappen.
Jetzt zeigt sich: Der politische Druck hat gewirkt. Nach erneuter Nachfrage und klarer Benennung der Missstände bestätigt der Senat, dass die Hamburger Hochbahn AG derzeit konkrete Standorte und Realisierungsmöglichkeiten prüft. Die notwendigen Abstimmungen mit Bezirk, Verkehrsdirektion und Grünämtern sollen im 2. Quartal 2026 abgeschlossen sein. Damit gibt es erstmals eine realistische Perspektive für einen witterungsgeschützten Wartebereich.
Warum das so wichtig ist
Steilshoop ist seit Jahren überdurchschnittlich belastet:
- massive Defizite in der ärztlichen Versorgung,
- eingeschränkte Nahversorgung,
- sanierungsbedürftige Wege,
- soziale Herausforderungen
- und seit Monaten zusätzliche Belastungen durch die U5-Baustelle.
Umso unverständlicher war es bislang, dass an der Hauptbushaltestelle für Steilshoop weiterhin kein Unterstand vorhanden ist. Ältere Menschen, Schülerinnen und Schüler sowie Berufspendler stehen dort täglich ungeschützt bei Regen, Wind und Kälte.
Beharrlichkeit zahlt sich aus
In meiner Anfrage habe ich ausdrücklich eingefordert, lösungsorientiert zu prüfen – etwa durch
- eine geringfügige Standortverschiebung,
- den Einsatz eines mobilen Unterstands oder
- Gespräche mit angrenzenden privaten Grundstückseigentümern.
Genau diese Optionen werden nun geprüft. Das ist ein wichtiger Schritt – auch wenn klar bleibt: Es hätte längst passieren müssen.
Ja, es dauert noch. Aber endlich gibt es eine Aussicht für die Hauptbushaltestelle in Steilshoop. Für die Fahrgäste vor Ort – und als klares Signal: CDU wirkt, wenn man dranbleibt.
Quelle: Drucksache 23-02533

