Die Geschichte Bramfelds – Wie alles begann

Bramfeld wurde das erste Mal urkundlich im Jahr 1271 als abgabepflichtiges Dorf gegenüber dem Hamburger Domkapitel erwähnt. Dies war die Zeit der Ostkolonisation als Heinrich der Löwe die Slawen zurückdrängte, die Stadt Lübeck neu gründete und mit der Hanse den Wirtschaftsaufschwung für den Raum Hamburg schaffte.

 

Im 15. Jahrhundert lebten im Bauerndorf Bramfeld zehn Hufner. Sie bestellten gemeinsam die Felder. Die Verwaltung hatte ein Bauernvogt. Dieser verwaltete den Ort und erhielt dafür Privilegien. Er durfte brauen und eine Schankwirtschaft betreiben. Außerdem stand ihm das Fischereirecht für den Bramfelder See zu und auf seinem Hof befand sich die Zollstelle.

 

Landesherren über Bramfeld waren die Grafen von Holstein. Im 19. Jahrhundert gehörte Bramfeld weiterhin zu Holstein und entwickelt sich zum Handwerker- und Bauerndorf. Nach dem ersten Weltkrieg war Bramfeld nach den Vier- und Marschlanden das größte Gemüseanbaugebiet in Deutschland. 1937 kamen dann Bramfeld und Steilshoop durch das Groß-Hamburg-Gesetz zu Hamburg und wurden mit Bildung der Verwaltungsbezirke dem Bezirk Wandsbek zugeschlagen.