Bramfelder Dorfplatz: Ehrwürdige Bäume auch nach U5-Bau retten! – Kosten von 10.000 Euro für Gutachten – Was meinen Sie? Sollte die Politik die Kosten tragen?

Im Zuge des Baus der geplanten U5 sollen die ehrwürdigen Bäume auf dem Bramfelder Dorfplatz gefällt werden.

 

Diese Bäume charakterisieren das ehemalige Dorf Bramfeld. Sie sind fast die letzten Elemente, die vom ehemaligen idyllischen Dorfplatz noch Bestand haben.

 

Sie sollten daher nicht gefällt werden. Dies ist der Wunsch vieler Bramfelder. Daher ist es angezeigt, die Bäume zu erhalten.

 

Auf Antrag der CDU sollte die Verwaltung prüfen, ob mindestens einer dieser Bäume gerettet/umgepflanzt werden kann. Mit Drucksache 21-1157 teilt die Verwaltung mit, dass allein das Gutachten zur Prüfung, ob eine Umpflanzung möglich ist, 9.489,95 Euro kostet.

 

Die Verwaltung bittet, die Summe zur Verfügung zu stellen, um dem Antrag zu entsprechen.

 

Im zuständigen Umweltausschuss wurde die Entscheidung vertagt. Die Parteien hinterfragen nun, ob die Kosten im Verhältnis zum Nutzen stehen. Schließlich werden für die mögliche Umsetzung der Bäume weitere tausende Euro erforderlich sein.

 

Im schlimmsten Fall wird per Gutachten festgestellt, dass eine Versetzung nicht möglich ist. In diesem Fall hätte man die knapp 10.000 Euro umsonst ausgegeben.

 

Was meinen Sie? Sollte die Politik die knapp 10.000 Euro für die Prüfung, ob eine Umpflanzung möglich ist, ausgeben?

 

Das Thema zieht sich schon lange hin, siehe:

https://www.sandrokappe.de/2019/05/14/bramfelder-dorfplatz-ehrw%C3%BCrdige-b%C3%A4ume-auch-nach-u5-bau-retten-hvv-teilt-mit-dass-eine-verpflanzung-nicht-m%C3%B6glich-sei-was-meinen-sie-dazu-kennen-sie-eine-firma-die-sich-eine-verpflanzung-zutrau/

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    C.L. (Sonntag, 14 Juni 2020 13:04)

    Wer wieder gewählt werden will muss alle Bäume retten.

  • #2

    Anne (Sonntag, 14 Juni 2020 13:18)

    Genau! Bäume weg geht immer ganz schnell, Bäume hin dauert bis zur entsprechenden Prächtigkeit mehr als Hundert Jahre!
    Für das Gutachten sollten mehrere Angebote eingeholt werden!
    Und wieviel würde denn das Fällen kosten? Das gibt's ja auch nicht umsonst.
    Daneben stellt sich die Frage, weshalb z. B. der alte Baum vor dem ehem. Damms-Haus überhaupt versetzt werden soll? Besser man richtet sich nach den Bäumen, als sie zu zwingen, ein paar Meter umzuziehen. Wenn die Planer das nicht hinbekommen, sollten die Kosten vom Auftraggeber gezahlt werden (also vermutlich der Hochbahn, irgendeinem Einkaufszentrum, o. ä.) - also von dem, der den Nutzen von der Verpflanzung hat, nicht von der Allgemeinheit!
    Bitte nicht aufgeben!!! Grüße, Anne

  • #3

    P.L. (Sonntag, 14 Juni 2020 21:11)

    Ich finde die Bäume sollten gefällt werden. Allerdings sollte eine Neubepflanzung dann auch verpflichtend sein.

  • #4

    Eleonore Heilmann (Montag, 15 Juni 2020 16:30)

    Für viele lohnt sich die U-Bahn nicht, schließlich müssten die dort erst hinfahren. Gut wäre wenn die Hochbahn die Prüfung bezahlen würde. Der Vorschlag mit der Prüfung kam von mir, da ein Baum nicht mal eben hoch wächst und bis neu gepflanzte Bäume in betonierter künstliche unnatürliche Form wachen dauert ewig. Schließlich steht die Friedenseiche unter Denkmahlschutz. Es lässt sich die U-Bahn die nicht von allen genutzt wird verlegen, die Bäume sind da im Weg. Ich selber kann die eh nicht nutzen. Da es nun nicht anders möglich ist die Bäume zu erhalten und wir bald nur noch ähnlich wie in der Innenstadt ein Stadtbild haben werden, was kaum noch an Bramfeld erinnert ist es doch erforderlich zumindest das umzusetzen, denn genügend Anwohner und Geschichtswerkstadt werden da ja nicht ernst genommen. Das wäre eine mindeste Entschädigung für die Bürger im Ort die mit Baumfällereien und zubauen nicht einverstanden sind, keiner möchte das vor seiner Haustür so erleben Anne und an Unbekannt u.a.

  • #5

    Kaisen (Donnerstag, 18 Juni 2020 18:29)

    ich finde zu aller erst, sollte diese im wahrsten Sinn tolle Idee des "U5"-Anschlußes in Bramfeld auf den St. Nimmerleinsstag verschoben werden. Der Aufwand und die produzierten Schäden stehen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen.