Haldesdorfer Straße: umfassende Bauarbeiten 2021 – 137 Bäume sollen gefällt werden!

Im zweiten Quartal 2021 wird die Haldesdorfer Straße umfassend überplant. Neben weitreichenden Verkehrseinschränkungen, werden auch 137 Bäume gefällt werden.

 

Die Anzahl der Parkplätze wird sich von 382 auf 214 reduzieren, dafür werden 90 Fahrradstellplätze neu geschaffen. Leider werden dem Bau auch 137 Bäume zum Opfer fallen, die der Neugestaltung der Straße weichen müssen. Geplant sind jedoch nur 120 Neupflanzungen, sodass ein Defizit von 17 Bäumen bleibt.

 

Im zweiten Quartal 2021 wird es zu umfangreichen Bauarbeiten in der Haldesdorfer Straße kommen. Hauptsächlich wird der Abschnitt von der Werner-Otto-Straße bis zur Steilshooper Allee betroffen sein.

 

Hintergrund ist die Optimierung der Radverkehrsführung in den entsprechenden Straßenzügen. Zielsetzung ist, die vorhandenen umliegenden Radverkehrsanlagen zu verbinden.

 

In der Steilshooper Allee verläuft die Freizeitroute 11. Die Freizeitroute 2 überquert südlich, außerhalb des zu betrachtenden Bereiches die Werner-Otto-Straße/Lesserstraße. Im weiteren Umfeld verläuft die Veloroute 6 südlich und nahezu parallel der Haldesdorfer Straße.

 

Die Haldesdorfer Straße wird insofern überplant, dass künftig beidseitig Radfahrstreifen verlaufen. Ebenfalls werden die angrenzenden Nebenflächen überplant und neu hergestellt.

 

Die vorhandenen Bushaltestellen im Bereich der Baumaßnahme werden an den geänderten Bordverlauf angepasst und sollen erneuert werden. Die Fahrbahn in der Haldesdorfer Straße wird stellenweise verbreitert, um weitere Fahrbeziehungen in Form von Linksabbiegefahrstreifen zu implementieren.

 

In der Straße Barmwisch ist ebenfalls die Verbreiterung der Fahrbahn zu Gunsten eines zusätzlichen Fahrstreifens vorgesehen, ebenso wie die Umplanung der Nebenflächen.

 

Im Zuge der Projektbearbeitung wurde der Knoten Haldesdorfer Straße/Hegholt Süd/Bannwarthstraße nachträglich in die Planung mit aufgenommen. Neben der künftigen Signalisierung ist ein Linksabbiegefahrstreifen in der Haldesdorfer Straße Richtung Hegholt Süd geplant.

 

Im Zeitraum der Bauarbeiten ist folglich mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die CDU-Bezirksfraktion Wandsbek hat daher in der Bezirksversammlung ein entsprechendes Verkehrskonzept aufgrund der zu erwartenden Behinderungen beantragt.

 

Die Anzahl der Parkplätze wird sich von 382 auf 214 reduzieren, dafür werden 90 Fahrradstellplätze neu geschaffen. Leider werden dem Bau auch 137 Bäume zum Opfer fallen, die der Neugestaltung der Straße weichen müssen. Geplant sind jedoch nur 120 Neupflanzungen, sodass ein Defizit von 17 Bäumen bleibt.

 

Dies stößt mir besonders sauer auf, da ich seit Jahren die Nachpflanzung aller Bäume mindesten 1 zu 1 fordere. Was meinen Sie? Finden Sie die Neugestaltung der Haldesdorfer Straße begrüßenswert?

 

Weiterführende Informationen finden Sie im Übrigen hier:

 

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1012801

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Kommentare: 3
  • #1

    R.H (Samstag, 10 Oktober 2020 10:48)

    Ich bin ein Anwohner der Haldesdorfer Straße und wohne im hintern Ende,kurz vor der Steilshooper Str. Ich befürworte durchaus vernünftige und sichere Fahrradweg,auch wenn ( oder gerade wenn diese auf die Straße verlegt werden ) aber nur dort wo es auch Sinn macht. Ich wohne in diesem Stadtteil seit über 35 Jahren und kann mit Recht die Aussage treffen das die, vor gar nicht so langer Zeit erneuerten Radwege, die sich in einem guten Zustand befinden, kaum genutzt werden,und wenn dann überwiegend von den Anwohnern der Straße. Somit stellt sich mir die Frage warum das Rad neu erfinden? Da macht die Neugestaltung an gebotener Stelle mehr Sinn und Verstand.Es wohnen hier überwiegen ältere Menschen die durchaus noch mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren sind. Mittlerweile haben diese älteren Menschen, bedingt durch die von der Politik geschaffenen Rechtsunsicherheit, Angst mit dem Rad zu fahren. Es scheint für die neue Radlerzunft zur Zeit ein verbrieftes Recht der absoluten Vorfahrt zu geben ,egal ob am Fußgänger Überweg,egal ob verkehrte Straßenseite oder Ampelrot. Das wird sich vermutlich auch mit der Verlegung des Fahrradweges nicht ändern. Also ihr Alten...bleibt gefälligst mit dem Ar... zu Hause ???? Jetzt sind die Jungen Wilden am Drücker ????

    Allerdings wahr ist ,dass der vordere Teil der H.straße zur Werner Otto Str. eigentlich einen wirklichen Fahrradweg nicht her gibt,das muss geändert werden.Auch ist die Fahrradweg- Anbindung zur U-Bahn W.Gartenstadt ,unter anderem zum Otto Versand ein Graus.Warum wird dort nichts unternommen ?

    Letztlich sei die Frage gestattet, was passiert mit den Fahrzeughaltern die durch den Wegfall der Parkplätze keinen Stellplatz mehr finden ? Müssen die jetzt lange im Stadtteil per PKW durch die Gegend fahren um einen Parkplatz zu finden ? Also die Umwelt nachhaltig belasten ? Was passiert mit den LKW´s die hier ständig parken ,oft auch über WOE oder Feiertage, hier aber gar nicht wohnen ? Fragen über Fragen...........

  • #2

    Sandro Kappe (Samstag, 10 Oktober 2020 19:47)

    Die Grünen wollen alles neu machen und sind für derlei Planungen verantwortlich. Daher gerne mal bei den Grünen nachfragen

  • #3

    R Reimer (Mittwoch, 21 Oktober 2020 10:46)

    bei diesem "Projekt" fällt nicht nur mir ein, das es sich um einen erneuten Schildbürgerstreich der Verantwortlichen in Wandsbek handelt, oder sollte man auch hier von einem kostenträchtigen "deal" sprechen? Diese Strecke wird verschwindet gering von Fahrradfahrern genutzt, allenfalls zu Arbeitsbeginn und zum Feierabend bei gutem Wetter, von gesunden Fahrern. Wolgemerkt, es handelt sich um eine Strasse MIT zu ca. 95% vorhadenen Fahrradwegen, die lediglich stellenweise instand gesetzt werden müssten!! Es hat auch hier offenbar Methode den übrigen Verkehr dauerhaft zu behindern und auszubremsen um gleichzeitug nebenbei die CO2-Werte und Unfallraten zu erhöhen. Welch ein Wahnsinn! Geschrieben von einem ansässigen Verkehrsteilnehmer, der das Auto UND das Fahrrad benutzt, sowie zu Fuß geht. Ich wett, das in ein paar Jahren kritisch hinterfragt wird, wer dieser Verschwendung zugestimmt hat zu Lasten dringenderer Probleme.