Haldesdorfer Straße: umfassende Bauarbeiten 2021 – 137 Bäume sollen gefällt werden!

Im zweiten Quartal 2021 wird die Haldesdorfer Straße umfassend überplant. Neben weitreichenden Verkehrseinschränkungen, werden auch 137 Bäume gefällt werden.

 

Die Anzahl der Parkplätze wird sich von 382 auf 214 reduzieren, dafür werden 90 Fahrradstellplätze neu geschaffen. Leider werden dem Bau auch 137 Bäume zum Opfer fallen, die der Neugestaltung der Straße weichen müssen. Geplant sind jedoch nur 120 Neupflanzungen, sodass ein Defizit von 17 Bäumen bleibt.

 

Im zweiten Quartal 2021 wird es zu umfangreichen Bauarbeiten in der Haldesdorfer Straße kommen. Hauptsächlich wird der Abschnitt von der Werner-Otto-Straße bis zur Steilshooper Allee betroffen sein.

 

Hintergrund ist die Optimierung der Radverkehrsführung in den entsprechenden Straßenzügen. Zielsetzung ist, die vorhandenen umliegenden Radverkehrsanlagen zu verbinden.

 

In der Steilshooper Allee verläuft die Freizeitroute 11. Die Freizeitroute 2 überquert südlich, außerhalb des zu betrachtenden Bereiches die Werner-Otto-Straße/Lesserstraße. Im weiteren Umfeld verläuft die Veloroute 6 südlich und nahezu parallel der Haldesdorfer Straße.

 

Die Haldesdorfer Straße wird insofern überplant, dass künftig beidseitig Radfahrstreifen verlaufen. Ebenfalls werden die angrenzenden Nebenflächen überplant und neu hergestellt.

 

Die vorhandenen Bushaltestellen im Bereich der Baumaßnahme werden an den geänderten Bordverlauf angepasst und sollen erneuert werden. Die Fahrbahn in der Haldesdorfer Straße wird stellenweise verbreitert, um weitere Fahrbeziehungen in Form von Linksabbiegefahrstreifen zu implementieren.

 

In der Straße Barmwisch ist ebenfalls die Verbreiterung der Fahrbahn zu Gunsten eines zusätzlichen Fahrstreifens vorgesehen, ebenso wie die Umplanung der Nebenflächen.

 

Im Zuge der Projektbearbeitung wurde der Knoten Haldesdorfer Straße/Hegholt Süd/Bannwarthstraße nachträglich in die Planung mit aufgenommen. Neben der künftigen Signalisierung ist ein Linksabbiegefahrstreifen in der Haldesdorfer Straße Richtung Hegholt Süd geplant.

 

Im Zeitraum der Bauarbeiten ist folglich mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die CDU-Bezirksfraktion Wandsbek hat daher in der Bezirksversammlung ein entsprechendes Verkehrskonzept aufgrund der zu erwartenden Behinderungen beantragt.

 

Die Anzahl der Parkplätze wird sich von 382 auf 214 reduzieren, dafür werden 90 Fahrradstellplätze neu geschaffen. Leider werden dem Bau auch 137 Bäume zum Opfer fallen, die der Neugestaltung der Straße weichen müssen. Geplant sind jedoch nur 120 Neupflanzungen, sodass ein Defizit von 17 Bäumen bleibt.

 

Dies stößt mir besonders sauer auf, da ich seit Jahren die Nachpflanzung aller Bäume mindesten 1 zu 1 fordere. Was meinen Sie? Finden Sie die Neugestaltung der Haldesdorfer Straße begrüßenswert?

 

Weiterführende Informationen finden Sie im Übrigen hier:

 

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1012801

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Kommentare: 19
  • #1

    R.H (Samstag, 10 Oktober 2020 10:48)

    Ich bin ein Anwohner der Haldesdorfer Straße und wohne im hintern Ende,kurz vor der Steilshooper Str. Ich befürworte durchaus vernünftige und sichere Fahrradweg,auch wenn ( oder gerade wenn diese auf die Straße verlegt werden ) aber nur dort wo es auch Sinn macht. Ich wohne in diesem Stadtteil seit über 35 Jahren und kann mit Recht die Aussage treffen das die, vor gar nicht so langer Zeit erneuerten Radwege, die sich in einem guten Zustand befinden, kaum genutzt werden,und wenn dann überwiegend von den Anwohnern der Straße. Somit stellt sich mir die Frage warum das Rad neu erfinden? Da macht die Neugestaltung an gebotener Stelle mehr Sinn und Verstand.Es wohnen hier überwiegen ältere Menschen die durchaus noch mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren sind. Mittlerweile haben diese älteren Menschen, bedingt durch die von der Politik geschaffenen Rechtsunsicherheit, Angst mit dem Rad zu fahren. Es scheint für die neue Radlerzunft zur Zeit ein verbrieftes Recht der absoluten Vorfahrt zu geben ,egal ob am Fußgänger Überweg,egal ob verkehrte Straßenseite oder Ampelrot. Das wird sich vermutlich auch mit der Verlegung des Fahrradweges nicht ändern. Also ihr Alten...bleibt gefälligst mit dem Ar... zu Hause ???? Jetzt sind die Jungen Wilden am Drücker ????

    Allerdings wahr ist ,dass der vordere Teil der H.straße zur Werner Otto Str. eigentlich einen wirklichen Fahrradweg nicht her gibt,das muss geändert werden.Auch ist die Fahrradweg- Anbindung zur U-Bahn W.Gartenstadt ,unter anderem zum Otto Versand ein Graus.Warum wird dort nichts unternommen ?

    Letztlich sei die Frage gestattet, was passiert mit den Fahrzeughaltern die durch den Wegfall der Parkplätze keinen Stellplatz mehr finden ? Müssen die jetzt lange im Stadtteil per PKW durch die Gegend fahren um einen Parkplatz zu finden ? Also die Umwelt nachhaltig belasten ? Was passiert mit den LKW´s die hier ständig parken ,oft auch über WOE oder Feiertage, hier aber gar nicht wohnen ? Fragen über Fragen...........

  • #2

    Sandro Kappe (Samstag, 10 Oktober 2020 19:47)

    Die Grünen wollen alles neu machen und sind für derlei Planungen verantwortlich. Daher gerne mal bei den Grünen nachfragen

  • #3

    R Reimer (Mittwoch, 21 Oktober 2020 10:46)

    bei diesem "Projekt" fällt nicht nur mir ein, das es sich um einen erneuten Schildbürgerstreich der Verantwortlichen in Wandsbek handelt, oder sollte man auch hier von einem kostenträchtigen "deal" sprechen? Diese Strecke wird verschwindet gering von Fahrradfahrern genutzt, allenfalls zu Arbeitsbeginn und zum Feierabend bei gutem Wetter, von gesunden Fahrern. Wolgemerkt, es handelt sich um eine Strasse MIT zu ca. 95% vorhadenen Fahrradwegen, die lediglich stellenweise instand gesetzt werden müssten!! Es hat auch hier offenbar Methode den übrigen Verkehr dauerhaft zu behindern und auszubremsen um gleichzeitug nebenbei die CO2-Werte und Unfallraten zu erhöhen. Welch ein Wahnsinn! Geschrieben von einem ansässigen Verkehrsteilnehmer, der das Auto UND das Fahrrad benutzt, sowie zu Fuß geht. Ich wett, das in ein paar Jahren kritisch hinterfragt wird, wer dieser Verschwendung zugestimmt hat zu Lasten dringenderer Probleme.

  • #4

    Björn (Donnerstag, 22 Oktober 2020 14:48)

    Ich bin Radfahrer, der auch alle Verkehrsregeln beachtet, wie z. B. Fußgängerüberwege und rote Ampeln. Es gibt natürlich schwarze Schafe, wie auch bei Autofahrern und Fußgängern. Daher sollte das nicht Grundlage für die Entscheidung einer neuen Wegeplanung sein.

    Für die Zuwiderhandlung im Verkehrsraum ist die Behörde zuständig. Würde das auch konsequent gegenüber sich falsch verhaltenden Verkehrsteilnehmern geltend gemacht werden, würden sich auch bspw. Radfahrer häufiger korrekt verhalten.
    Es gibt, aus eigener Erfahrung sprechend, nicht wenige Autofahrer, die trotz durchgezogener Linien links abbiegen, Fußgängerampeln noch bei rot queren, Radwege versperren etc. In meiner Wahrnehmung gibt es hier eher ein allgemeines Problem.

    Wer sich im Auto eher korrekt verhält, tut dies vermutlich auch eher auf dem Fahrrad und als Fußgänger. Das ist eine Frage der Grundhaltung des jeweiligen Menschens.

    Und nun zum Bauvorhaben. Ich begrüße es absolut und es ist ein weiterer richtiger Baustein für eine gesamtheitliche Wegeplanung, die auch vorsieht, Auto- und Velorouten so zu planen, dass sie sich so wenig wie möglich in die Quere kommen, zum Wohle aller Nutzer des öffentlichen Verkehrsraums. Um mehr Menschen aufs Rad zu bekommen, bedarf es einer besseren Infrastruktur. Hier gilt es proaktiv zu agieren statt zu reagieren.

    Weniger Parkmöglichkeiten ist einer der nötigen Schritte, um das langfristige Ziel, privaten Autoverkehr zu reduzieren, erreichen zu können. Es gibt kein verfassungsgemäßes Grundrecht auf kostenlose Parkfläche, weder für Autos noch für Räder. Im Verhältnis gibt es im städtischen Raum aber deutlich zu wenige reguläre Radstellflächen für den steigenden Bedarf, gegenüber Parkplätzen. Nur nehmen Autos mehr Raum ein und sind eher hinderlich, wenn Städte zukunftsfähig gemacht werden sollen. Wenn also die Administration der Überzeugung ist, Stellplätze für Räder dem Auto vorzuziehen, unterstütze ich das sehr.

    Das Bäume dem Bauvorhaben zum Opfer fallen ist bedauerlich. Wäre also toll, wenn sich dafür eine Möglichkeit findet, diese an anderer Stelle dieses Stadtgebietes neu anzupflanzen.

  • #5

    R.H (Samstag, 24 Oktober 2020 19:05)

    Hallo Björn,
    wohnen Sie in der Haldesdorfer Straße ? Würde mich mal brennend interessieren !
    Wie gesagt, es geht mir um die sinnvolle Gestaltung der Radwege,auch ich bin unter anderem Radfahrer. Es geht um das wie,nur um die % Zahlen der Masse zu erreichen, ohne auf die Rücksicht der Anwohner., geht gar nicht.Ich wohne schon länger hier
    ( siehe meinen Post weiter oben )
    Ich will mal Aufklären......die Haldesdorfer Straße wird nur von wenigen Radfahrern befahren,und wenn, dann von Schulkindern ,sowie von älteren Menschen die in den umliegenden Läden ihren täglichen Bedarf kaufen. Das Auto wird somit zur Nebensache. Das Hauptproblem sind die Firmen, allen vorn der OV mit seinen vielen Beschäftigten die teilweise von Außerhalb kommen und auf den PKW angewiesen sind.Alle alte Eingesessenen die im hinteren Teil vor 40-50 Jahren dort Eigentum erworben haben,haben mit ihren Gärten mehr zum Klimaschutz als so mancher Junggrüne beigetragen..haben über viele Jahre das Grün das Allen, so auch Ihnen gehört , auf eigene Kosten gepflegt . Ich selbst habe dieses Jahr eine um 15 Kubikm. höhere Wasserrechnung weil dieser Sommer dem Straßengrün sicherlich arg zugesetzt hätte.
    Nun einmal zu dem 26 Seitigen Bericht warum die H.d.straße neu gemacht werden soll....gemeint ist ein sinnloser Kahlschlag mit einer Bauzeit von über einem Jahr.

    https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1012801

    Dort steht unter anderem nach zu lesen.......Die Radwege sind in einem schlechten Zustand ( was teilweise stimmt) weil an vielen Stellen der Radweg nicht mit Betonsteinen belegt ist sondern mit Grand ( sandähnliches Gemisch).
    Dieses ist ab er so gewollt,denn bei der Renovierung des Radweges vor ein paar Jahren war die grüne Vorgabe,das die Bereiche von den Wurzeln der Bäume nicht versiegelt werden dürfen ! Und dat is sich jetzt Schrott ? Weiter wird in dem Bericht dar gelegt, dass die Radwege ( und es gibt da nur ein Teilstück Ecke Hamburger Küche bis etwas Glaserrei Peper) teilweise noch mit Teer belegt sind. Die damalige Begründung von der Behörde, da dieser Teil des Radweges kaum genutzt wird,mache es keinen Sinn das zu erneuern................Wie heißt es so schön....Was kratzt mich mein Geschwätz von Gestern ?..........Die neuen, Parkflächen sollen jetzt alle schön mit Beton versiegelt werden,damit man schöne weiße Striche machen kann, damit die PKW´s auch alle Regelkonform parken.Völliger Blödsinn, hier kann man gar nicht anders parken und am schlimmsten, die jetzigen umweltfreundlichen einwandfreien Grandparkplätze werden jetzt versiegelt.Da verstehe ich den grünen Gedankengang nicht mehr.
    So kommen wir mal zum Ende und betrachten wir mal kurz die Aussage die Bäume wären alle stark beschädigt und müssen auf Grund dessen entfern werden.... Scheint eine Aussage vom Schreibtisch an Hand irgend welcher Fotos gemacht worden zu sein. Ich bin mit einem Gärtner aus meinem Dunstkreis die Strecke von der Steilshooper bis zur W.O.Straße abgefahren hin und zurück. Der alte Baumbestand ist gesund, da müsste nichts weg. Die einzigen Bäume die geschädigt wurden, sind die vor einigen Jahren gemachten Neuanpflanzungen, ( von Ecke H.Küche bis hinter Glaserrei Peper) die auf betreiben der CDU gemacht wurden und die ständig durch wild parkende LKW´s beschädigt und umgefahren wurden. So noch Fragen ? Bin gerne bereit einmal eine Quartierbegehung mit Interessenten zu machen.Bitte versehe man mich nicht falsch,ich begrüße durchaus das Verlegen der Radwege auf die Straße,dort wo es Sin macht, wie zum Beispiel von der U-Bahn Wandsbek-Gartenstadt zum OV. Aber da traut sich keiner ran.
    Letztlich sei erwähnt, Bramfeld war mal die grüne Lunge der Arbeiterbevölkerung und die meisten die hier leben haben das Hamburger Stadt-Bild nachhaltig geprägt

  • #6

    E. Mü (Sonntag, 25 Oktober 2020 19:14)

    Ich halte es ebenfalls für einen ganz bösen Schildbürgerstreich!
    Die Haldensdorfer ist die einzige Straße im Umfeld, die über gute Radwege verfügt. Im Hegholt, wo viele Kinder zur Schule fahren, gibts dagegen einen schmalen Fußgängerweg für die Kids - wobei natürlich die Erwachsenen ebenfalls i.d. Regel dort fahren. Genauso Ellernreihe usw.
    Und wenn wir von „weg vom privaten Autoverkehr- hin zum Öffi“ reden, dann frage ich: Bei DEN Bus-Kosten??? Und dann der einzige Bus, der einen Riesenbogen fährt bis zu Wandsbek-Gartenstadt?
    Ich hätte gern den Verantwortlichen für den Umbau Haldensdorfer gewußt, bei dem man sich beschweren kann, Herr Knappe.
    Viele Grüße!

  • #7

    Sandro Kappe (Montag, 26 Oktober 2020 10:27)

    Beschwerden richtigen Sie gerne an die Grünen Fraktion. Im Grunde werden jetzt immer mehr Straßen genauso umgebaut. Erst die Steilshooper Straße, dann die Fabriciusstraße und nun die Haldesdorfer Straße. Genauso wünschen es sich die Grünen. Man möchte keine Fahrradwege mehr sanieren.

    VG
    Sandro Kappe

  • #8

    E.Mü (Montag, 26 Oktober 2020 10:57)

    Vielen Dank für die Info.
    Das werde ich tun.
    Die Grünen sind mal angetreten, GRÜN zu sein - jetzt haben sie kein Problem damit , alte Bäume zu fällen. Eine Schande.

  • #9

    Björn (Freitag, 30 Oktober 2020 10:01)

    Hallo nochmal,

    ich befahre die Haldesdorfer Str. als Radfahrer regelmäßig, was sich nur in diesem Jahr, aufgrund der Corona Situation, etwas anders darstellt. Ich bin kein Anwohner. Arbeite aber in der Haldesdorfer und lebe im Bezirk.

    Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass die Anwohnerschaft bei der Planung solcher Bauvorhaben besser mit eingebunden werden müssen und auch die konkreten Maßnahmen zweckmäßig und nachhaltig sein müssen.

    Mir ging es mit meiner Argumentation mehr um den ganzheitlichen Ansatz des Ausbaus und Verbindung der Velorouten, um mehr Menschen für die sichere Nutzung des Fahrrades als echte Alternative zu begeistern. Diesen Ansatz finde ich richtig und notwendig. Sicher müssen die Mittel aber mit Augenmaß getroffen werden sowie unter Berücksichtigung aller Betroffenen!

  • #10

    R.H (Freitag, 30 Oktober 2020 19:24)

    Wo gehobelt wird, da fallen Späne.Uraltes Sprichwort und die Späne leider auf Kosten der Anwohner. Wenn Sie Björn, die Haldesdorfer Straße mit dem Fahrrad regelmäßig befahren, so wie viele von uns, dann werden Sie ja auch festgestellt haben, das gerade diese Straße recht wenig von Fahrradfahrern genutzt wird und das auf dem, erst vor 4 Jahren erneuerten Radwegen, ein gefahrloses Fortkommen per Pedale möglich ist. Natürlich nur wenn sich alle an die Vorschriften halten,speziell die Radfahrer den Fußgängern gegen über. Aber nein, diese werden immer mehr zum Freiwild. Ich selber bin von gar nicht so langer Zeit von einem freihändig, auf das Handy schauenden Jüngling in der Kurve ,auf dem Fußweg, bei einem Spaziergang, umgefahren worden. Zum Glück außer einem großen Schreck keine weiteren Schäden erlitten. Es wird auf dem Gehweg,meist verkehrte Seite, im Dunkeln oft ohne Licht gefahren. Gerade die Schulkinder sind auf einen sicheren Schulweg angewiesen.Dieses ist durch das aufkommende Raudi-Tum leider nicht mehr gegeben. Da wird die Verlegung auf die Straße hier kaum etwas bringen.

  • #11

    Steffen (Montag, 02 November 2020 11:16)

    Eigentlich freu ich mich auf die Erneuerung der Radwege. Ich bin Radfahrer und wohne in der Haldesdorfer Straße.

    Über Benehmen im Verkehr würde ich mich auch nicht streiten wollen, da es auf beiden Seiten genug Übeltäter gibt. Radfahrer auf dem Fußgängerweg, PKWs die einen in 10cm Abstand überholen.

    Der Radweg Barmwisch bis südlich Richtung Otto benötigt meiner Meinung nach keine Verbesserung. Ist breit und man kommt selten mit anderen Verkehrsteilnehmern ins Gehege.

    Der Rückweg allerdings ist eine Zumutung. Der Radweg endet vor Otto. Man muss durch die parkenden PKWs auf die Straße. Dort ist kein Radweg sondern eine "Rückausparkstreifen". Der endet dann abrupt vorm Jawohl. Dort könnte der Radweg rechts weitergehen (Interpretation da eine Beschilderung komplett fehlt). Über Baumscheibe und Gehuckel kommt man dann weiter bis zum Barmwisch. (ab dort ist wieder alles gut). Das man mit so einem Weg niemanden vom Umstieg aufs Rad überzeugen kann ist wohl klar.

    Das Parkplätze wegfallen ist schade, macht im Zuge der Verkehrswende Sinn. Zudem werden von der Saga in den nächsten Jahren im Umkreis neue Wohnblöcke sowie eine Parkgarage mit mehrere Stelleplätzen gebaut. Wie oben schon erwähnt: Keiner hat ein Recht auf kostenlosen Parkplatz.

    Über den Weg von der Steilshooper Allee nach Süden möchte ich eigentlich nicht reden. Ich frage mich überhaupt warum ich als Fahrradfahrer auf so einem Gewackel eigentlich fahren soll. Ich würde jederzeit auf die Straße ausweichen.

    Die LKWs bei Otto sind mir auch ein Dorm im Auge, da sie entweder auf der Straße oder auf dem Gehweg stehen und diesen damit kaputt machen (Gewicht).

    Spätestens wenn die U-Bahn-Stationen der U5 gebaut werden, ist die Haldesdorfer Straße voll. Ich würde es begrüßen vorher ordentliche Radwege Richtung Norden zu haben. Sonst wird es da sicherlich einige schwere Unglücke geben,

  • #12

    R.H (Freitag, 06 November 2020 11:59)

    Das der Umbau der Haldsesdorfer Straße nach Fertigstellung ein modernes Bild bietet , scheint klar. Nun zu der Aussage, Keiner hat ein Recht auf öffentlichen Parkraum,damit scheinen ja die Benzin-getriebenen Fahrzeuge gemeint.
    Nun meine Frage......
    haben dann im Umkehrschluss die E-Roller,E-Bikes, Fahrräder dann nicht auch das Recht auf öffentlichen Parkraum verwirkt ?

    Nächste Frage:
    Wer trägt die Kosten für Erneuerung-Neubau usw. der Radwege ?

    Mein Fazit........
    Gäbe es keine zahlende Mehrheit der Motorfahrzeug-Besitzer,die immerhin schlappe
    ca.47 Milliarden über alles ( Benzin,Öle,KFZ-Steuer,Mehrwertsteuer ,
    Bußgelder u.s.w ) in die Gemeinschaft einbringen( und somit auch den notorischen Autogegner unterstützen ),würde es im Radland Hamburg wohl schlecht aussehen. Von den 47 Milliarden fließen nur ca. 15 ? für die Instandsetzung/ Neubau der KFZ Infrastruktur wieder zurück.Wo bleibt der Rest ?

    Mir scheint, hier wird jetzt aus Eigeninteresse auf die PKW/LKW/Kradfahrer mit allem geschossen was der persönliche Unverstand so her gibt.Einfach mal etwas weiter denken. Umweltschutz..finde ich Klasse.....grünes Hamburg...finde ich Klasse.
    Aber seien wir doch einfach mal ehrlich,einerseits werden gute intakte Fahrradwege zurück auf die Straße verlegt und ich komme nicht einmal mehr Grün von Bramfeld in die Innenstadt mit dem Rad ( dauert nur ca. 30 Min ). Warum, weil das Befahren der grünen Wege eigentlich nicht mehr gestattet ist.Dieser Weg geht von unserem kleinen Botanischen Sonder-Garten (Am Schulgarten) immer an der Wandse entlang bis an die Aussen-Alster.Auch dort darf ich den Weg am Wasser nicht nutzen und muss oben an der Straße fahren. Stellt sich mir als Radfahrer die Frage, wat soll der Mist. Ich lade Sie gerne zu einer gemeinsamen Rad-Tour durch Bramfeld/Farmsen ein und zeigen Ihnen die wirklich schlechten Fahrradwege....zB. Friedrich-Ebert-Damm,ab Rentenversicherung bis etwa Höhe Pohlmanns Teich. Also ,erzähle mir keiner etwas über schlechte Radwege,nur gibt es für den Ausbau ,und Renovierung keine müde Mark. Ist ja auch keine Vorzeige Objekt .

    Zu guter Letzt meine persönliche Befürchtung......
    Es trifft mal wieder die wenig Verdiener unter uns.Die besser Verdienenden werden sich Parkplätze Kaufen-Mieten. Wer ein großes dickes Auto fährt wird es auch weiterhin machen, da dort genug Geld vorhanden ist.Die fünfköpfige Familie mit dem 10 Jahre alten PKW dagegen wird es schwer haben.Was sagt mir das ? So treibt die Politik die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander..................................

  • #13

    Steffen (Donnerstag, 19 November 2020 08:55)

    Ich versuche mal Antworten auf Ihre Fragen zu geben.
    "Nun meine Frage......
    haben dann im Umkehrschluss die E-Roller,E-Bikes, Fahrräder dann nicht auch das Recht auf öffentlichen Parkraum verwirkt ?"
    Wenn Ihr Ziel ist die kompletten Fortbewegung einzustellen dann schon, reden wir über Parkfläche dann ist hier das Auto bisher klar im Vorteil. Ich sehe keine Probleme eine Parkraumbewirtschaftung einzuführen, die neben Autos auch Fahrräder und E-Roller mitaufnimmt. Natürlich ganz klar nach Platzverbrauch gestaffelt. Das würde vielleicht auch das Problem mit den LKWs weiter vorn lösen.

    "Mein Fazit........
    Gäbe es keine zahlende Mehrheit der Motorfahrzeug-Besitzer,die immerhin schlappe
    ca.47 Milliarden über alles ( Benzin,Öle,KFZ-Steuer,Mehrwertsteuer ,
    Bußgelder u.s.w ) in die Gemeinschaft einbringen( und somit auch den notorischen Autogegner unterstützen ),würde es im Radland Hamburg wohl schlecht aussehen. Von den 47 Milliarden fließen nur ca. 15 ? für die Instandsetzung/ Neubau der KFZ Infrastruktur wieder zurück.Wo bleibt der Rest ?"
    Autos verursachen neben ihren aktuellen Kosten zwischen 700€ (Angebae VDA) und 2100€ (Studie technische Uni Dresden, Wuelle siehe unten) zusätzliche Kosten, die die Allgemeinheit tragen. Wann wollten Sie die bezahlen?
    Wenn also für diese Kosten (pro Auto) ein Radweg gefördert wird (aus der Kasse der Allgemeinheit, dass sind Steurn nunmal) dann halte ich das für absolut gerecht. Obengenannte Parkraumbewirtschaftung würde ein Teil der Kosten auch wieder einpielen, wobei für Fahrräder da mit Sicherheit noch ein Bonus rausfallen würde.

    "Mir scheint, hier wird jetzt aus Eigeninteresse auf die PKW/LKW/Kradfahrer mit allem geschossen was der persönliche Unverstand so her gibt.Einfach mal etwas weiter denken. Umweltschutz..finde ich Klasse.....grünes Hamburg...finde ich Klasse.
    Aber seien wir doch einfach mal ehrlich,einerseits werden gute intakte Fahrradwege zurück auf die Straße verlegt und ich komme nicht einmal mehr Grün von Bramfeld in die Innenstadt mit dem Rad ( dauert nur ca. 30 Min ). Warum, weil das Befahren der grünen Wege eigentlich nicht mehr gestattet ist.Dieser Weg geht von unserem kleinen Botanischen Sonder-Garten (Am Schulgarten) immer an der Wandse entlang bis an die Aussen-Alster.Auch dort darf ich den Weg am Wasser nicht nutzen und muss oben an der Straße fahren. Stellt sich mir als Radfahrer die Frage, wat soll der Mist. Ich lade Sie gerne zu einer gemeinsamen Rad-Tour durch Bramfeld/Farmsen ein und zeigen Ihnen die wirklich schlechten Fahrradwege....zB. Friedrich-Ebert-Damm,ab Rentenversicherung bis etwa Höhe Pohlmanns Teich. Also ,erzähle mir keiner etwas über schlechte Radwege,nur gibt es für den Ausbau ,und Renovierung keine müde Mark. Ist ja auch keine Vorzeige Objekt ."
    Bei dieser Aussage stimme ich Ihnen sogar zu. Bestehende Radwege sollten schneller repariert werden, nicht nur die Straßen. Sinnvollerweise sollte das Budget für Straßen und Radwege besser aufgeteilt werden.

    Ich persönlich fahre auch lieber auf einem abgetrennten Radweg. Wenn der aber nicht mehr hergerichtet wird, weil Geld für Straßen ausgegeben wird, dann würde ich mich damit begnügen auf der Straße zu fahren.

    Warum man nicht mehr durch Grüngebiete fahren kann, weiß ich nicht. Könnte ich nachvollziehen, lenkt aber von der Diskussion in der Haldesdorfer Straße nur ab.

    "Zu guter Letzt meine persönliche Befürchtung......
    Es trifft mal wieder die wenig Verdiener unter uns.Die besser Verdienenden werden sich Parkplätze Kaufen-Mieten. Wer ein großes dickes Auto fährt wird es auch weiterhin machen, da dort genug Geld vorhanden ist.Die fünfköpfige Familie mit dem 10 Jahre alten PKW dagegen wird es schwer haben.Was sagt mir das ? So treibt die Politik die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander"
    Auch das glaube ich nicht. Parkraumbewirtschaftung kann man sozial staffeln. Dafür gibt es genug Instrumente. Beim Argument, das könnte komplex werden, nehme ich gleich mal vorweg, dass es wesentlich kompliziertere Instrumente gibt. (Spätestens wenn Sie mal versucht haben Geld für Kurzarbeit zu beantragen, wird Ihnen das klar)

    Es trifft vor allem die, die mehrere Autos haben (nicht die armen), schwere Autos haben (nicht die armen, könnte man so regeln). Es würde die Schere vielleicht sogar wieder ein Stück zudrücken.

    Quelle zusätzliche Autokosten:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article113888320/Jedes-Auto-verursacht-2100-Euro-ungedeckte-Kosten.html

  • #14

    R.H (Samstag, 21 November 2020 17:45)

    @Steffen,
    da bleiben Sie leider einige Antworten bezüglich einiger Bedenken offen.
    Z.B
    sollten die PKW Besitzer stark Rückläufig sein , somit das Steueraufkommen im KFZ Bereich stark sinkt, wer kommt dann für die Instandhaltung der Infrastruktur auf ???
    Bricht der KFZ-Markt noch mehr ein, wer stützt dann die Arbeitslosen.Der Radfahrer ja nicht, denn der zahlt ja keine KFZ-Steuern
    ...........................................................................................................
    Wer trägt die Kosten für Erneuerung-Neubau usw. der Radwege ?Wenn die Einnahmen der KFZ-Steuer sinkt ?
    Wo bleiben die hohen Einnahmen der KFZ-Steuern über Alles in Höhe von 47 Milliarden von denen nur ein kleiner Teil wieder zurück fließt ?
    .................................................................................................................................
    Parkraum Wirtschaft, wer hat da etwas gegen ? Die meisten PKW Besitzer (ebenso wie ich) nicht. Ich verweise da auf ein älteres Gesetzt zur Parkraumwirtschaft. Dort wurde von jedem Grundbesitzer der Baut ( speziell mehrgeschossige Wohneinheiten) per Gesetz vorgeschrieben, eine gewisse Fläche als Parkraum aus zu weisen. Diesen konnte man dann anmieten,oder der Stellplatz war im Grundpreis der Miete enthalten. Diese Bauvorgabe gibt es per Gesetz seit einigen Jahren nicht mehr. Soviel zum politisch gewollten Parkraummanagement.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Über die sinnfreie Verlegung der Doppel-Rad-Spur im Barmwisch ( wurde ja erst gefertigt) auf die Straße ( je Straßenseite), werde ich mich hier nicht weiter Einlassen.

    Meine Meinung/ Feststellung und die vieler meiner Mitmenschen leider ist, eben auch in der Haldesdorfer Straße, dass der Hardcore Radfahrer ,insbesondere die Militanten, keine Rücksicht auf Fußgänger, oder Verkehrsregeln nehmen.Nicht nur die jüngeren, sonder ins besonders die, die sich auf die Stirn geschrieben haben,Platz da ich habe das verbriefte Recht alle Regeln aus Kraft zu setzen.Dieses hat zur Folge das viele ältere Anwohner der Haldesdorfer Straße die mit dem Rad zum Einkaufen gefahren sind,nun sich nicht mehr trauen.Wenn Sie nun glauben das sich das ändern wird, dann sind Sie wirklich Gutgläubig.
    Letztlich zu meiner Aussage des Auseinanderdriften der jetzigen Lebensumstände einiger/ vieler Familien die auf ein PKW angewiesen sind.
    Frage, fahren Sie ab und an einmal mit den ÖFFis ? Dann werden Sie ja wohl festgestellt haben ,das diese Art der Fortbewegung nicht ganz billig ist und oft sehr Zeit intensiv. Warum wird mit den Einnahmen der KFZ-Steuer (immerhin etliche Milliarden) nicht bezahlbare ÖFFis gefördert ?
    Der, der ein schweren teuren PKW sein Eigen nennt, ist jetzt der Dumme ?Vielleicht weil er sogar ein Zweitwagen besitzt m( also auch doppelt Steuern dafür berappt) , ein schlechte Mensch ? Das ist mir einfach zu Platt. Vielleicht raucht der nicht, trinkt nicht, leistet seinen grünen Beitrag zur Allgemeinheit, luschert schon lange nach einem Elektro-KFZ,geht aber nicht,da es nicht genügend Ladestationen gibt.Fährt vielleicht täglich mit dem Rad zur Arbeit und macht Urlaub nicht auf Malle, sondern am Bramfelder See.
    Was ich damit sagen will, Glauben ist so eine Sache. Ich dagegen rede nur von dem was ich weiß und selber täglich erlebe. Somit weiß ich, wenn die militanten Radler dem Rest der Welt nicht endlich ein wenig toleranter gegenüber werden, gibt es noch chaotischere Verkehrssituationen.

    Zu guter Letzt zu den sogenannten schlechten Radwegen......
    Früher gab es Fahrzeuge mit sogenannten Starrrahmen. Da war nichts mit Federung.
    Wenn ich heute viele Straßen in HH mit einem Sportfahrwerk ( im PKW oder Krad) befahre, wird es mich arg durchrütteln.Ebenso wird es mir mit einem Rad passieren das weder Vorn noch Hinten gefedert ist. Wenn dann auch noch keine gefederte Sattelstütze vorhanden ist, naja dann weiß ich das es mich arg durch rüttelt.
    Was sagt uns das ? Ein gutes Rad mit anständiger Federung kostet halt gutes Geld.Da gibt es nichts für 600-700 Euro,da muss der Intensiv-Radler schon etwas tiefer in die Tasche greifen.Da rüttelt dann nix mehr...........................................

  • #15

    Steffen (Montag, 23 November 2020 11:13)

    Tolle Fragen. Ich finde gut, dass wir uns auf diesem Weg sachlich unterhalten und auf eine Diskussion einlassen.

    Ich versuche mich mal an den Fragen.
    "sollten die PKW Besitzer stark Rückläufig sein , somit das Steueraufkommen im KFZ Bereich stark sinkt, wer kommt dann für die Instandhaltung der Infrastruktur auf ???"

    Grundsätzlich wird Infrastrukutur aus Steuern finanziert, unter anderem auch der KFZ aber z.B. auch aus der Mehrwertsteuer. Wenn ich also z.B. am sinkenden KFZ-Aufkommen die für die Allgemeinheit entstehenden Kosten einspare (700€ - 2100€, Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article113888320/Jedes-Auto-verursacht-2100-Euro-ungedeckte-Kosten.html), komme ich wahrscheinlich noch günstiger weg, wenn alle Fahrrad fahren würden.
    Besonders Gesundheit- und Umweltfragen werden durch die KFZ-Steuer nicht willentlich abgedeckt.
    ----------------------
    "Bricht der KFZ-Markt noch mehr ein, wer stützt dann die Arbeitslosen"

    Wie oben schon beschrieben sind Steuern nicht zweckgebunden. Der Automarkt wird zudem sowieso einbrechen, weil die Autobranche Innovationen über Jahrzehnte nicht getätigt hat. Die wenigsten Länder haben mittlerweile kein Verbrennerverbot ab einem bestimmten Jahr abgegeben. Wo soll denn der Absatzmarkt für diese Verbrenner sein, die da gebaut werden? Dadurch erschließe ich für mich, dass diese Menschen so oder so in Arbeitslosigkeit gehen werden.

    Wei oben schon beschrieben werden die Kosten die die Autonutzung auf die Gemeinschaft abwälzt wahrscheinlich noch Vorteile bringen, wenn weniger Menschen Auto fahren.
    ------------------
    "Parkraum Wirtschaft, wer hat da etwas gegen ? Die meisten PKW Besitzer (ebenso wie ich) nicht. Ich verweise da auf ein älteres Gesetzt zur Parkraumwirtschaft. Dort wurde von jedem Grundbesitzer der Baut ( speziell mehrgeschossige Wohneinheiten) per Gesetz vorgeschrieben, eine gewisse Fläche als Parkraum aus zu weisen. Diesen konnte man dann anmieten,oder der Stellplatz war im Grundpreis der Miete enthalten. Diese Bauvorgabe gibt es per Gesetz seit einigen Jahren nicht mehr. Soviel zum politisch gewollten Parkraummanagement."

    Perfekt, da sind wir sogar dergleichen Meinung. Man könnte das sozial abfedern und so gestalten, dass sich falls nötig Leute ein Auto leisten könnten. Zum Beispiel könnte man den ganzen Handwerkern entgegen kommen, die ohne Auto gar keine Chance haben.

    Allerdings müsste das dann auch umgesetzt werden (was ich Ihnen nicht vorwerfen möchte). In vielen Stadtteilen gibts das eben nicht.
    ---------------------
    "militante, Hardcore Radfahrer"
    Glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass ich mich regelmäßig über diese Menschen ärgere. Diese Leute führen dazu, dass die komplette Radfahrerschaft in eine Schublade kommt. Menschen die bei Rot, über Fußgängerwege und sonstwie fahren.

    Klar an manchen Stellen ist die Radfahrinfrastruktur so schlecht oder gar nicht vorhanden. Das sollte sich ändern. Aber Sie sagen es zurecht, auch diese Hardcore-Radfahrerart muss sich ändern. (Bitte auch gleich die PKW-Menschen mit ändern, die 10cm an einem vorbeifahren).
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    "Frage, fahren Sie ab und an einmal mit den ÖFFis ? Dann werden Sie ja wohl festgestellt haben ,das diese Art der Fortbewegung nicht ganz billig ist und oft sehr Zeit intensiv. Warum wird mit den Einnahmen der KFZ-Steuer (immerhin etliche Milliarden) nicht bezahlbare ÖFFis gefördert ?"

    Da sprechen Sie mir aus dem Herzen. Warum nicht? Vielleicht hat Herr Kappe eine Antwort?
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    "Der, der ein schweren teuren PKW sein Eigen nennt, ist jetzt der Dumme ?Vielleicht weil er sogar ein Zweitwagen besitzt m( also auch doppelt Steuern dafür berappt) , ein schlechte Mensch ?"

    Nein der ist kein schlechterer Mensch. Genauso wenig wie Fleischesser oder all die Personengruppen die ich grad vergesse.
    Das Problem ist ein politisches, kein Verbraucherproblem auch wenn uns das Herr Scheuer und Frau Klöckner immer klar machen wollen.

    Ist doch klar das die Leute über ihr Geldbeutel handeln. Mit Guten-Willen-Punkten konnte sich noch keiner was kaufen.
    Aber dann ist doch auch klar, dass wenn eine Änderung herbeigeführt werden muss, dann muss sich das politisch niederschlagen. Und der Meinung, dass sich das ändern muss, sind seit dem Pariser Klimaabkommen 195 Staaten, sogar rechtlich gebunden.

    Und wenn (in einer Utopie) Autonutzung teurer und Öffinutzung günstiger oder kostenlos wird, steigen vielleicht auch viele Zweitwagenfahrer auf ein oder kein Auto um.
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    Danke für die Diskussion!

  • #16

    Manuela von Allwörden (Dienstag, 05 Januar 2021 14:03)

    Lasst doch bitte die Bäume endlich mal in Ruhe....ständig dieses abholen von Lebewesen die wir so dringend brauchen und die das Stadtbild harmonisch machen...und dann immer mit dem Argument der bestimmenden "etwas für den Menschen zu tun"....mit dem abholen und zerstören von Vegetation tun sie garnichts für den Menschen und den Tieren.... Brutstätten...

  • #17

    Andreas (Donnerstag, 07 Januar 2021 09:17)

    Ich hätte in der Tat noch ein paar Bäume mehr in der z.T. öden Haldesdorfer Straße gepflanzt. Gerade um den Abschnitt beim Otto ist es doch eher karg um die Natur und die dort anliegenden Parkplätze werden oft von den Hermes LKW Fahrern genutz.

    Gerade die Haldesdorfer Straße ist in der Nacht gerne mal eine Rennstrecke, womit ich mich frage ob eine Verbreiterung wirklich Sinn ergiebt.
    Einen Linksabbieger in Richtung Hegholt wäre durch einen Verkehrskreisesel sinnvoller.

    Neugestalltung und Ausbau für Radwege gerne, aber Parkplätze in dieser Umgebung entfallen zu lassen ist für die ganzen Nebenstraßen ein Infarkt für alle Anwohner die selbst hier schon oftmals Probleme bei der Parkplatzsuche haben, dann vordere ich doch die Nebenstraßen wie z.B. Karl-Müller-Ring etc. als Anliegerstraße.

    137 Bäume....no commend....Frechheit auch für die Tiere die hier leben..

  • #18

    Manuela (Dienstag, 16 Februar 2021 16:14)

    Hallo ,
    Auch ich wohne in der Haldesdorfer str.129
    Und bin einfach so entsetzt . Ja ich befürworte, dass es bessere Radwege geben soll ect. . Aber hier die Haldesdorfer str. Wird kaum von Fahrrad fahren befahren . Außerdem ist links und rechts Fahrradwege ! Die zu erneuen reicht voll kommen aus !! Die sind breit genug ! Was ich nicht verstehe das deswegen Bäume gefällt werden muss !! Und was mich richtig zum brodeln bringt ist das deswegen Parkplätze gestrichen werden !! Mal ganz ehrlich hier hat fast jeder Haushalt 2 Autos !! Es ist jetzt schon soo extrem schwierig Parkplatz zu kriegen !! Teil weiße muss ich tunierstieg manchmal parken oder bei der Tier Tafel weil es einfach viel zu wenige Parkplätze hier gibt ! Am nervigsten sind dan die LKW‘s die hier noch parken oder manche einfach ihren Anlieger an der Straße parken ! Oder Wohnwagen . Verstehe nicht das nicht endlich mal mehr Parkplätze gemacht werden . Was wesentlich sinnvoller ist !!!

  • #19

    Ulrike (Freitag, 25 Juni 2021 19:27)

    Hallo Herr Kappe
    erstmal vielen Dank, dass Sie so um Bramfeld kümmern. Nur durch Sie habe ich überhaupt erfahren, wie die Haldesdorfer Strasse in Zukunft gestaltet wird.
    Ich wohne mit einer Unterbrechung seit 50 Jahren in der Haldesdorfer Strasse und sehe der Umgestaltung mit Grauen entgegen.

    Ich frage mich ob überhaupt noch ein Baum in der Haldesdorferstr. stehen gelassen wird ???
    Weiterhin fallen 168 Parkplätze weg, wie soll das gehen ? Soll ich jetzt mein Auto verkaufen ?
    Denn so viele zu mietende Stellplätze gibt es hier nicht.

    Ich finde es schlimm, dass Leute die überhaupt nichts mit dieser Strasse zu tun haben, die Macht haben solche umfangreichen Veränderungen beschliessen können.

    Und warum ist der Durchgangsverkehr ist wichtiger als die Anliegerzufriedenheit ???
    Gibt es irgendeinen Anlieger der die Massnahmen begrüßt ???

    Ich bete dass irgendetwas diese Baumfällerei verhindert. Und ich hoffe dass die Verantwortlichen auch mal, eine so radikale Verschandelung in ihrer Wohnstrasse hinnehmen müssen.
    Grüße, Ulrike