Ohlsdorfer Friedhof – Ab Herbst 2020 soll durch eine Schranke in der Friedhofsmitte der Durchgangsverkehr eingeschränkt werden

Der Ohlsdorfer Friedhof ist mit 389 ha der größte Parkfriedhof der Welt. Viele Menschen nutzen diesen wunderschönen Friedhof allerdings als Ausweichstrecke.

Auf meine Anfrage (22/0421) teilt der Senat mit, dass vor Änderung der Öffnungszeiten etwa 5.000 KFZ den Friedhof nutzen und nach der Änderung der Öffnungszeiten immer noch 4.200 KFZ den Friedhof tagtäglich nutzen.

Ab Herbst 2020 soll durch eine Schranke in der Friedhofsmitte der Durchgangsverkehr eingeschränkt werden.

Eine Schranke in der Mitte hat aus meiner Sicht die geringsten Beschränkungen für alle Nutzer. Eine - wie von dem Umweltsenator - geplante "Friedhofmaut" wäre auf jeden Fall für alle Nutzer einschränkender gewesen.

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Kommentare: 5
  • #1

    Eva Hou. (Sonntag, 14 Juni 2020 08:30)

    Guten Tag lieber Sandro , ..."eine Schranke in der Mitte..." wo soll diese Schranke errichtet werden ? Ich habe mehrere Gräber an weit auseinanderliegenden Kapellen auf dem Friedhof zu versorgen bzw. möchte diese auch weiterhin besuchen... können. Wie kann dies in der Praxis funktionieren ? Doch wohl NICHT indem ich die Gräber z.B.bei Kapellen 12 und 13 besuche / pflege , dann mit meinem Auto weiterfahre bis zu dieser Schranke und von dort aus zu Fuß (!) , beladen mit Pflanzen, Gartengeräten , Gießkanne und meiner Tasche (die ja nicht im Auto zurückbleiben soll) , meinen Weg fortsetze ? Wie soll DAS gehen ? Ganz abgesehen davon das wir / meine Familie/n ja einst diese Grabstellen für 25 Jahre zu einem nicht unerheblichen Preis "gemietet" haben... und nun ? Erhalten die "Kunden" des Friedhofes einen Schlüssel für die Schranke ? --- Ich erhoffe mir für alle Betroffenen eine zufriedenstellend Lösung ; bei den Allermeisten handelt es sich um Ältere und Alte ! Also Menschen die nicht mit "Gepäck" weitere Strecken laufen können.
    Vielen Dank im Voraus und weiter hin alles Gute für Deine Tätigkeit als mein / unser Angeordneter . Und : Danke für Deine regelmäßigen Informationen aus unseren Stadtteilen.
    Eva Houillon

  • #2

    Sandro Kappe (Montag, 15 Juni 2020 05:36)

    Moin moin,

    es soll eine Schranke genau in die Mitte. Wohin genau ist noch nicht bekannt. Aber es so sein, dass man mit dem Auto trotzdem den ganzen Friedhof aufsuchen kann. Es soll ja nur eine Schranke auf dem Hauptweg. Die Nebenwege bleiben frei.

    VG
    Sandro Kappe

  • #3

    M.L. (Montag, 15 Juni 2020 11:17)

    Hallo Herr Kapppe?
    Heißt das Autos, Motorräder und Transporter, sowie Taxis und Moia werden weiterhin der Friedhof zum durchfahren benutzen, nur dann evtl mit Umwegen um die Schranke zu umfahren? Und weiterhin in alle Richtungen von Süd nach Ost, West nach Ost, umgekehrt und wie sie wollen?
    Wenn ja, ist dies ein miserabler Kompromiss, der die Anzahl von 4200 pro Tag evtl etwas reduzieren wird. Aber das soll das Ergebnis sein von Jahrelangen Verhandlungen? Zufrieden darf man erst sein wenn jeglicher Transit Verkehr unterbunden ist. So wie es Gesetzesmäsig geregelt ist. Anlieger ja, Pendler nein.

  • #4

    M.L. (Montag, 15 Juni 2020 11:26)

    Eben auf Bild.de gefunden.
    "Autofahrer können der Schranke über andere Friedhofs-Alleen ausweichen, sparen damit aber keine Zeit mehr."
    Das ist doch Blödsinn. Dann fahren die Straßenverkehrs Anarchisten noch mehr auf dem Friedhofs Gelände herum, anstatt gar nicht?
    Das kann unmöglich das letzte Resultat sein. Bevor der Herbst kommt und die Bauarbeiten auf dem Friedhof beginnen: nachbessern und ein Resultat finden das den Transit Verkehr ein für alle mal stoppt!

  • #5

    Sandro Kappe (Montag, 15 Juni 2020 11:43)

    Moin moin

    @M.L. Eigentlich wollte man den Durchgangsverkehr komplett aussperren. Das wird mit dem Kompromiss nicht erreicht. Hintergrund ist, dass zu viele dagegen waren. Wir sollten die Umsetzung erstmal abwarten und anschließend neu bewerten.
    Leider dauert sowas immer sehr lange!:-( Man erhofft sich, dass durch Gegenverkehr eine Verkürzung der Zeit nicht mehr vorliege...

    VG
    Sandro Kappe