Bürgerschaftswahl: Wie finden Sie es, dass ich auf das Aufstellen von Plakaten verzichte?

Wie Sie den unzähligen Plakaten auf den Straßen entnehmen können, hat der Wahlkampf für die Bürgerschaftswahl 2020 begonnen. Man sieht sie zu hunderten, wenn nicht sogar zu tausenden auf den Straßen, die Wahlplakate der Kandidaten für die Bürgerschaft sowie der Parteien. Sie sollen den Wählern bei der Entscheidung helfen.

 

Aber was bringen Plakate wirklich? Sie behindern die Sicht, verschandeln den öffentlichen Raum und sie sind umweltschädlich. Eine Alternative könnten Papierplakate sein – wie sie von der Partei „Die Grünen“ genutzt werden. Aber auch diese sind durch die Beschichtung nicht 100 % recyclebar. Auch werden teilweise sogar noch Bäume verletzt. Daher habe ich mich bewusst gegen das Aufstellen von Plakaten entschieden. Ich will Sie durch meine politische Arbeit überzeugen und nicht durch Slogans und lächelnde Gesichter. Parteiintern konnte ich mich leider mit meiner Meinung nicht durchsetzen. So werden Sie auch in diesem Wahlkampf viele CDU-Plakate auf den Straßen sehen. Es ist ein hohes Risiko neue Wege zu gehen. Sollte ich mit dem Ansatz im Wahlkampf scheitern, wird man sicherlich sagen: „Sandro, hättest du mal…“. Das ist mir bewusst, doch ich traue mir zu, Sie auch ohne Plakate von meiner politischen Arbeit zu überzeugen. Sollte ich auch ohne Plakate gewählt werden, werden hoffentlich auch andere Kandidaten zukünftig auf Plakate verzichten. Was meinen Sie dazu, dass ich bewusst auf Wahlplakate verzichte?

 

Des Weiteren möchte ich Sie fragen, was ich im Wahlkampf anbieten sollte? Von Anwohnern wurde ich gebeten, einen „Kennenlernabend“ zu machen. Daher habe ich im Brakula den Raum gegenüber vom Vistro am 05.02.2020, um 18:30 Uhr zum Kennenlernen gemietet.

Haben Sie noch Ideen für den Wahlkampf oder wollen Sie gerne unterstützen, melden Sie sich gerne bei mir. Sie würden mir bereits helfen, wenn Sie Nachbarn, Freunde und bekannt ansprechen und bitten mir Ihre Stimmen zu geben.

Kommentar schreiben

Kommentare: 8
  • #1

    Stine (Sonntag, 19 Januar 2020 11:30)

    Sehr geehrter Herr Kappe,
    ich finde es gut, dass Sie auf Plakate verzichten wollen. Durch Ihre laufenden Stadtteil-Informationen bin ich über Ihre Arbeit und Ihre Initiativen sowie über die Probleme von Bramfeld und Steilshoop so gut unterrichtet, wie noch nie zuvor. Das hat noch kein Plakat, egal von welcher Partei, geschafft.

    Gar nicht gut finde ich, dass beim Entfernen der Plakate (aller Parteien) die Kabelbinder an Bäumen, insbesondere an jungen Baumstämmen, nicht beseitigt werden - das ist sicher nicht gut für die Bäume.

  • #2

    Christopher Lindow (Sonntag, 19 Januar 2020 13:25)

    Sehr gute Idee, ich bin durch etliche durchlaufene Wahlkämpfe davon überzeugt, das die Kandidaten Plakate eigentlich nur für die eigene Klientel gut sind. Zur Beruhigung: der tut was. Mit Veranstaltungshinweisen ist das etwas anders. Aber die können ja auf neutralen Plakaten angepriesen werden. �

  • #3

    Uwe Terzenbach (Sonntag, 19 Januar 2020 13:41)

    Dem Verzicht auf Wahlplakate kann ich nur zustimmen. Die sind genauso überflüssig wie diverse digitale Werbetafeln in der Stadt, die nicht nur in zunehmender Weise das Stadtbild verschandeln, sondern auch insbesondere während der Dunkelheit durch Blendung und Sichtbehinderung u.a. an Fußgängerüberwegen verkehrsgefährdend sind. Immerhin verschwenden die Wahlplakate im Gegensatz zu den Werbetafeln abgesehen von ihrere Herstellung keine weitere Energie! Politiker aller Parteien sollten besser während ihrer Amtszeit transparente Politik für ihre Wähler umsetzen anstatt kurz vor einer Wahl plötzlich aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen und Rosen, Luftballons und Kugelschreiber zu verteilen.

  • #4

    Steinborn (Sonntag, 19 Januar 2020 18:18)

    Wohlgemerkt, - ich halte nichts von den Wahlplakaten anderer Kandidaten, die in keinster Weise Ihre, lieber Herr Kappe, nun wirklich unermüdliche Arbeit für uns Wähler ersetzen.
    Mit dem Aufstellen von Wahlplakaten allein ist es ja auch nicht getan. Wie oft wird Aufgestelltes durch reinen Vandalismus oder Wind und Wetter zerstört, unkenntlich gemacht. Ich selbst war in einem Vorort von Hamburg bei Rundgängen und Nachbesserungen mit dabei, weiß also, wovon ich spreche.
    Deswegen Hut ab vor Ihrer Vorgehensweise - vor allem aber viel Erfolg! Und möge Ihr Vorgehen beispielhaft für Wegbegleiter sein bzw. werden.

  • #5

    Detlef Neumann (Sonntag, 19 Januar 2020 19:22)

    Super -
    die Dinger sind so etwas von überholt. Da lobe ich mir die Informationen per Mail oder per Rundbrief.
    Weiter so, Herr Kappe.

  • #6

    Bünger (Sonntag, 19 Januar 2020 19:25)

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Man braucht keine Plakate wenn man jemanden hat, der sich in seinem Stadtteil mehr als bemüht. Du bist immer zur Stelle wenn man dich kontaktiert, das wäre in anderen Stadtteilen auch sehr wünschenswert.
    Also Danke noch einmal für die Infos und die Arbeit die Du leistest.

  • #7

    Jutta Lehmann (Dienstag, 21 Januar 2020 11:54)

    Ich bin der Meinung das Sie Herr Kappe so tolle Arbeit leisten und da die Plakate,die viel Geld Kosten und überall zerrissen rumliegen,über haupt nicht Not tun.Ich bin eine von wir,und werde für Sie die Werbetrommel schlagen.Sie machen sehr sehr gute SArbeit und das haben schon ganz viele Bürgerinnen/Bürger erkannt.Sie und Ihr tolles Team also weiter so und alles ist gut.

    Jutta Lehmann

  • #8

    Arne Gebhardt (Freitag, 24 Januar 2020 14:59)

    Ich brauche kein Plakat. Aber wie wollen Sie bei potentiellen Wählern bekannt werden? Nicht jeder wertet sein Internet aus!
    Daher finde ich es gut, dass Sie einen Kennenlern-Abend veranstalten. Ins Gespräch zu kommen, ist sicher ein richtiger Ansatz. Mal sehen, wie das läuft. Vielleicht komme ich mal vorbei.
    Neben dem Thema Bäume gibt es auch noch andere Schwerpunkte.
    Zum Beispiel die Schmierereien, die mir persönlich auf den Nerv gehen. Was kann man da tun. (Das ist sicher nicht nur ein Bramfelder Thema).
    Weiteres sollten wir mal mündlich besprechen.