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Sportfeld neben der Sporthalle Steilshoop: Nutzungskonzept verzögert sich weiter

Was passiert mit dem Sportfeld neben der Sporthalle Steilshoop? Diese Frage beschäftigt den Stadtteil bereits seit Jahren. Eigentlich sollte bis zum Sommer 2026 endlich ein Nutzungskonzept vorliegen. Doch daraus wird zunächst nichts.

Bereits in früheren Schriftlichen Kleinen Anfragen hatte der Senat mitgeteilt, dass die Fläche saniert beziehungsweise umgestaltet werden soll. Schulbau Hamburg und die zuständige Fachbehörde befanden sich dazu in Abstimmungen. Ziel war es, bis zum Sommer 2026 ein Nutzungskonzept zu finalisieren.

Nun steht fest: Dieser Zeitplan wird nicht eingehalten.

Nach Angaben des Senats befinden sich die Planungen weiterhin im Abstimmungsprozess zwischen den zuständigen Behörden. Dabei müssten sowohl schulische und pädagogische Anforderungen als auch die Interessen des Bezirks berücksichtigt werden. Dieser Prozess nehme „deutlich mehr Zeit in Anspruch“.

Damit bleibt weiterhin offen, wie das Sportfeld künftig konkret aussehen soll, welche Sportangebote dort entstehen, wann die Umgestaltung beginnt und wie viel sie kosten wird.

Immerhin sollen in den kommenden Wochen erste Ergebnisse vorliegen. Diese müssen anschließend jedoch noch in das Nutzungskonzept einfließen und mit den beteiligten Stellen abgestimmt werden. Weitere Aussagen insbesondere zu Planung, Umsetzung und Kosten stellt der Senat nun für das vierte Quartal 2026 in Aussicht.

Das ist enttäuschend. Die Fläche bietet die Chance, in Steilshoop ein attraktives zusätzliches Sport- und Bewegungsangebot zu schaffen. Umso bedauerlicher ist es, dass selbst das angekündigte Nutzungskonzept nicht rechtzeitig fertig geworden ist.

Nach jahrelangen Diskussionen braucht es endlich Klarheit darüber, was dort konkret entstehen soll und wann die Umsetzung beginnt. Ich werde deshalb im vierten Quartal erneut nachfragen, ob die angekündigten Ergebnisse dann tatsächlich vorliegen.

Quelle: Schriftliche Kleine Anfrage, Drs. 23/4992

Mein Artikel aus dem Juni 2026 dazu:

Steilshoop: Auch Jahre später ist die Zukunft der Fläche neben der Sporthalle völlig offen