Antrag der CDU: Bauprojekte der SAGA in Steilshoop-Nord ökologisch durchdacht realisieren und damit Steilshoop aufwerten

Ein mehrgeschossiges, ökologisch gebautes Haus in Wilhelmsburg
Ein mehrgeschossiges, ökologisch gebautes Haus in Wilhelmsburg

Mit den Bebauungsplänen Steilshoop 11 und 12 hat die SAGA im Steilshooper Norden vor, neue Wohngebäude zu bauen. Bis zu 500 neue Wohnungen sollen entstehen.

 

Im Borchertring und Fritz-Flinte-Ring sollen nach derzeitigen Planungen SAGA-Systemhäuser entstehen.

 

Doch viele Steilshooper/innen wünschen sich eher eine Aufwertung des Gebiets statt neue Standardbauten.

 

Zugleich müssen wir bei neuen Gebäuden auf die Klimaziele achten und sie möglichst ökologisch bauen. Deshalb haben die CDU-Fraktion und ich einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, die Pläne Steilshoop 11 und 12 ökologischer auszurichten.

Auf den Bildern sehen Sie Neubauten aus Wilhelmsburg. Eine solche Bauweise, möglicherweise verstärkt mit dem ökologischen Baustoff Holz, stelle ich mir auch in Steilshoop vor. Wilhelmsburg wurde mit diesen Bauten aufgewertet. Das ist auch hier nötig.

 

Der Senat strebt an, die Stadt Hamburg bis 2050 klimaneutral zu gestalten. Dafür benötigen wir jetzt eine ökologische und effiziente Bauweise und integrierte regenerative Energien. In Steilshoop stehen genügend Standardbauten. Auch hier sollte optisch ansprechend und hochwertig gebaut werden.

 

So sind natürlich auch hier mehrgeschossige Holzhäuser möglich, mit Wärmepumpe und Solarzellen sowie Fassaden- und Dachbegrünung (Solardach und Dachbegrünung schließen sich nicht aus). Regenwasser kann aufgefangen und als Brauchwasser für Toilettenspülungen genutzt werden. Das ist alles möglich, muss aber politisch durchgesetzt werden.

 

Zu verhindern ist der Wohnungsbau aus meiner Sicht nicht mehr. Der Stadtteil wird an Einwohnern/-innen wachsen. Doch die neuen Bewohner/innen sollen sich hier auch wohlfühlen und dafür ist durchdachtes Bauen notwendig.