Hamburg braucht mehr Wohnungen. Hamburg braucht aber auch bessere Bedingungen für den Eissport. Die CDU will beides erreichen – mit einer Lösung, die Sportförderung und Stadtentwicklung sinnvoll miteinander verbindet.
Eissporthalle Farmsen stößt an ihre Grenzen
Die Eissporthalle Farmsen gehört zu den ältesten Eissportanlagen Deutschlands. Sie wurde bereits 1978 eröffnet und ist technisch, energetisch und funktional längst nicht mehr auf dem Stand der Zeit. Gleichzeitig steigt der Druck auf die Anlage stetig an. Nach dem Wegfall weiterer Eisflächen in Hamburg müssen sich Vereine, Schulen, Nachwuchssportler und Freizeitsportler immer mehr Trainings- und Wettkampfzeiten teilen.
Für viele Eishockeyfans ist die Situation längst spürbar: Zu wenige Eiszeiten, zu wenig Kapazität und kaum Entwicklungsmöglichkeiten für den Nachwuchs.
Hamburg darf beim Eissport nicht weiter zurückfallen
Während andere Großstädte über mehrere moderne Eisflächen verfügen, ist das Angebot in Hamburg inzwischen stark eingeschränkt. Das wird weder dem Breitensport noch dem leistungsorientierten Eishockey gerecht. Wer den Eissport stärken will, muss endlich in moderne Infrastruktur investieren.
Deshalb schlägt die CDU vor, eine neue, moderne Eissporthalle mit mehreren Eisflächen auf dem Neusurenland in Farmsen zu errichten.
Idealer Standort direkt an der U-Bahn
Das Neusurenland bietet dafür hervorragende Voraussetzungen. Die ehemalige Deponiefläche liegt an der U-Bahn-Station Farmsen und ist hervorragend erreichbar. Gleichzeitig sind die Nutzungsmöglichkeiten der Fläche aufgrund ihrer Vorgeschichte stark eingeschränkt. Wohnungsbau ist dort praktisch ausgeschlossen. Sport- und Freizeitanlagen dagegen sind möglich und sinnvoll.
Eine moderne Eissporthalle könnte dort dauerhaft Platz für Eishockey, Eiskunstlauf, Schulsport und den Breitensport schaffen.
Auf dem heutigen Standort könnten neue Wohnungen entstehen
Der eigentliche Clou des Vorschlags: Der heutige Standort der Eissporthalle in Farmsen an EKT Farmsen würde frei werden. Das Gelände ist hervorragend erschlossen und eignet sich ideal für den Wohnungsbau. Dort könnten neue Wohnungen entstehen, ohne zusätzliche Grün- oder Freiflächen zu versiegeln.
So entsteht eine Win-win-Situation für Hamburg:
- Moderne Eissporthalle mit mehr Eisflächen
- Bessere Bedingungen für Eishockey, Vereine und Schulen
- Neue Wohnungen an einem attraktiven Standort
- Sinnvolle Nutzung einer bislang nur eingeschränkt nutzbaren Fläche
- Möglichkeit, einen Teil der Neubaukosten über die Entwicklung des bisherigen Standorts zu finanzieren
Eissport stärken statt verwalten
Für uns als CDU ist klar: Hamburg muss wieder stärker in seine Sportinfrastruktur investieren. Die Förderung des Eissports darf nicht davon abhängen, ob gerade eine Olympiabewerbung läuft oder nicht. Vereine, Nachwuchssportler und Eishockeyfans brauchen dauerhaft gute Bedingungen.

