Rot-Grün will 30 km/h Zone in der Bramfelder Chaussee und in der Steilshooper Allee – Was sagen Sie dazu?

In der nächsten Bezirksversammlung beantragt die rot-grüne Koalition die Prüfung einer 30 km/h Zone in der Steilshooper Allee sowie in der Bramfelder Chaussee (21-0742). Bevor man die Hauptschlagadern von Bramfeld und Steilshoop auf 30 km/h senkt, sollte man erstmal mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Ansonsten erfolgt eine Politik von oben - ohne transparente Mitbestimmung. Diesen Stil lehne ich ab. Was meinen Sie dazu?

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Kommentare: 23
  • #1

    Sven Forbes (Samstag, 07 Dezember 2019 11:08)

    Ich rechne ab dem 23.02.2020 nach der Bürgerschaftswahl mit einer rot/rot/grünen "Regierung" in Hamburg. Auch wenn ich komplett gegen jegliche Tempobeschränkung in der sogenannten "Perle" und "Weltmetropole" Hamburg bin, richte ich mich schon einmal auf ein flächendeckendes Tempo 30 km/h für alle Straßen ein. Den Weltrettungsspinnern und Klimarettern ist eh nicht mehr zu helfen. Deutschland hat fertig und das Linksgrün versiffte Hamburg sowieso.

  • #2

    Wolfgang Hinck (Samstag, 07 Dezember 2019 11:10)

    Die rot-grüne Koalition macht einen krank. Nicht nur verkehrspolitisch haben die keine Ahnung. Bauen Radwege zwischen Hauptstraßen und Busseinbuchtungen, neben Abbiegespuren, Radewege die plötzlich enden.
    Dazu wurde am Friedrich-Ebert-Damm ein völlig intakter Rad- und Fussweg abgerissen, um einen neuen zu bauen, der den angeblichen rot-grünen Regeln entspricht. Das ist Irsinn und hochgradige Verschwendung von Steuergeldern.
    Jetzt eine der Hamburger Hauptstrassen stilllegen. Das passt doch zu dieser Politik. Völlig an der Realität und am Bürger vorbei. Hier 30-iger Zonen und anderswoh 2000 Bäume fällen. Wir brauchen auch nicht mehr Wohnungen in Hamburg. Der Zuzug sollte eingeschränkt werden. Dann gibt es auch weniger Verkehrsprobleme.

  • #3

    Günter (Samstag, 07 Dezember 2019 11:18)

    wenn diese glorreiche Regierung so weiter macht, nähern wir uns mittelalterlichen Verhältnissen, was Gesellschaftspolitik und Volkswirtschaft anbelangt. Während höllisch laute Motorroller mit 30km/h durch die Strassen knattern, schleichen auf's Auto angewiesene Bürger (öffentliche Verkehrsmittel, wichtige Transporte, Krankenpfleger, Ärzte usw. usw.) auf freien Strassen umher! Wer an einer der genannten Strassen wohnt oder neu hinzuzieht weiß im Übrigen, welche Verkehrssituation ihn erwartet. Bitte hier dringend Bürgerbegehren initieren, und nicht immer einer lautstarken Minderheit den falschen Gang der Dinge überlassen.

  • #4

    Kaisen (Samstag, 07 Dezember 2019 11:20)

    #1; #2; #3: volle Zustimmung!

  • #5

    Neubert (Samstag, 07 Dezember 2019 11:30)

    Bitte nicht. Das verursacht ja noch mehr Staus.

  • #6

    Helmut Kecskes (Samstag, 07 Dezember 2019 11:39)

    Wenn Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen umgesetzt werden sollte, dann werden die Radfahrer mit ihren frisierten E-Bikes die PKW's überholen. Geblitzt werden können diese u.E. rücksichtslosen Rad-Raser ja nicht. Aber eine zweckgebundene Fahrradsteuer wäre eine sinnvolle Sache und eine Versicherungspflicht auch. So, wie es bei Hundehaltern auch der Fall ist!

  • #7

    Matthias Meyer (Samstag, 07 Dezember 2019 12:35)

    Als direkt Betroffener finde ich es eine gute Idee, wenn das auch stetig kontrolliert wird.

  • #8

    R.H (Samstag, 07 Dezember 2019 12:41)

    Ich schließe mich meinen Vorrednern bedingungslos an. Wer morgens 8-10 Uhr und abends ab 16 Uhr die Straßen befährt wird wissen das dort sowieso nur Schneckentempo angesagt ist. Stau ohne Ende. Ampel-Grünphasen gibt es dort schon lange nicht mehr. Selbst die Haldesdorfer ist Nachmittags in beide Richtungen dicht.
    Die Masse der Pedaltreter fahren einem, ohne jeglichen Skrupel um die Ohren. Fahren verkehrte Seite, Fahren,obwohl sie durch Gebotsschilder ( Blau mit weißen Fahrrad oder Weißes Schild )auf dem Bürgersteig fahren müssen,auf der Straße. Überholen links---rechts---fahren über Baustellen und bei Rot nutzen sie dann die grüne Ampelschaltung der Fußgänger. Es wird auf das Autodach gehauen,man wird als Arsch--dumme Sau-- Pisser--Penner ,meist dazu noch mit dem Stinkefinger beschimpft. Selbst als Fußgänger werde ich von vielen Pedaltretern regelrecht gejagt.
    Das kann es doch nicht sein.Mit einander und nicht gegeneinander !
    Ich bin PKW-Motorrad-Fahradfahrer und Fußgänger und weis wovon ich rede.Eine Einschränkung allerdings muss ich machen,bin ich als böser Rocker unterwegs,also mit dem Motorrad,erlebe ich so etwas komischer Weise recht selten.
    Aber vielleicht ist das ja dann in der Tempo 30 Zone vorbei,dann steht die Blechlawine oder quält sich im Schneckentempo durch die Stadt und die Pedalos haben endlich freie Fahrt. Ach ja und der CO2 Gehalt sowie der Feinstaub wird dann ja vermutlich gegen Null gehen.

  • #9

    Uwe (Samstag, 07 Dezember 2019 13:24)

    Gut gebrüllt, sage ich. Alle Jahre wieder ist der Unmut groß über SPD und Grüne, nur bei der Wahl haben das dann alle wieder vergessen! Einach abwählen den Laden und gut ist.

  • #10

    M.L. (Samstag, 07 Dezember 2019 13:53)

    Schon jetzt kann die konsequente Einhaltung des Tempos in 30er Zonen, häufig Nebenstraßen, nicht gewährleistet werden weil Polizei/ Ordnungsdienst überlastet sind die Verkehrssicherheit zu kontrollieren. Militante Autofahrer erkämpfen sich "ihr Recht" zu bestimmen wie sie fahren wohlweislich das sie nur all zu selten und dann auch noch viel zu milde bestraft werden. Dann wird die Strafe als "Abzocke" beschimpft, obwohl jeder Regelkonformes Verhalten selbst in der Hand hat. So schizophren aber sind die Leute und kapieren nicht das genau sie der Grund sind warum immer strengere Regeln eingeführt werden müssen. Fahrzeuge rasen mit doppelter Geschwindigkeit durch diese Straßen ohne Ahndung. Da fragt man sich schon was das zusätzliche einrichten von 30er Zonen gerade auf mehrspurigen Hauptverkehrsadern soll.

  • #11

    Dörte (Samstag, 07 Dezember 2019 17:21)

    Hallo lieber Sandro,
    bei Tempo 30 auf der Brami würde der Verkehr in die Fabriciusstraße abfließen - eine Anwohnerstraße mit Kindergärten und Schulen. Das wäre schrecklich.
    Darf ich Dich bitten eine Petition zu starten, damit auch die Fabriciusstraße durchgehend verkehrsberuhigt wird, herzlichen Dank

  • #12

    Klaus (Samstag, 07 Dezember 2019 19:02)

    Was soll mit Tempo 30 erreicht werden? Lärmreduzierung? Sicherheit erhöhen? Wirtschaft lahmlegen? Auto verbannen, damit mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen? Luftqualität verbessern? Ich finde, dass man diese Forderung nach den Kriterien abprüfen sollte bevor man pauschal Tempo 30 verlangt. Die Stadt wird immer mehr verdichtet, in der Folge wird der Verkehr immer dichter. Die Durchschnittsgeschwindigkeit zu Hauptverkehrszeiten ist eh schon um die 30 km/h. Nachts soll wohl Lärmschutz der Grund sein. Hier könnte man mal damit beginnen, die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten, d.h. besser zu kontrollieren. Es ist alles viel zu pauschal und zu schwammig und ermöglicht zu sehr emotionsgeladene Argumentation. Wo wird bitte in den jetzigen 30er Zonen das Tempolimit eingehalten? Halten wir doch erst einmal die vorhandenen Regeln ein, bevor wir weitere Restriktionen einführen. Folgen wir den Grünen und Ihrer Restriktionspolitik, dann wird unsere Wirtschaft bald in die Knie gezwungen und Papa verliert seinen Arbeitsplatz. Rot/Rot/Grün ist der Alptraum für Hamburg und seine Bürger. Sehr gut, dass Sie das Thema hier zur Diskussion stellen.

  • #13

    Sandro Kappe (Sonntag, 08 Dezember 2019 06:42)

    @Dörte: Sollten die Straßen Bramfelder Ch. und Steilshooper Allee zu einer 30km/h Zone werden, dann wird ganz Hamburg zu einer 30km/h Zone. Eine Petition ist daher nicht erforderlich.:-)


    VG
    Sandro

  • #14

    Volker (Sonntag, 08 Dezember 2019 08:12)

    Morgen Tempo 30. Übermorgen zu Fuß.
    Wer wählt die bloß?

  • #15

    Claudia (Sonntag, 08 Dezember 2019 09:27)

    Ich bin es echt, daß immer gegen die Autofahrer vorgegangen wird- weniger Parkplätze, Zonen 30 die den Verkehr verlagern und nicht verteilen .... Gleichzeitig wird wie verrückt gebaut und verdichtet. So geht es auch nicht.

  • #16

    Erlenberg (Sonntag, 08 Dezember 2019 10:34)

    #9: GANZ GENAU, NUR DAS HILFT, SONST GEHT ES WEITER BERGAB!!

  • #17

    Kaisen (Sonntag, 08 Dezember 2019)

    bei uns in der Stadt etablieren sich mehr oder weniger klammheimlich menschenverachtende Verhältnisse, im Wesentlichen durch SPD, Grüne und deren Mitregierender ADFC verursacht, und alle gucken zu!!

  • #18

    Böttcher (Sonntag, 08 Dezember 2019 13:40)

    Grundsätzlich finde ich das nicht schlimm. ABER: tagsüber halte ich sowas für absolut schwachsinnig! Es staut sich zeitweise eh schon immens auf genau diesen Straßen und dann noch eine Entschleunigung?! Nein... Das kann nicht deren Ernst sein!!! Nachts ist es durchaus legitim, klappt ja auch in vielen anderen Abschnitten. Aber tagsüber ein absolutes No Go!

  • #19

    Eleonore Heilmann (Sonntag, 08 Dezember 2019 19:41)

    Bei Zone 30 staut sich der Verkehr ja noch mehr auf in Richtung Kriechtempo und das ist unmöglich. Unfälle sind auch bei Zone 30 bekannt. Eine Lösung ist da nicht in Sicht, denn Abgase stauen sich auch noch mehr auf und der Verkehr staut sich bis in die Stadt zurück. Wer nur durch Zeitungen und Medien dem Wunder 5G glaubt, schneidet sich selber ins Fleisch. Schließlich ist das ein Freiland- und Feldversuch mit totaler Digitalisierung der Menschheit...

  • #20

    Anne (Samstag, 21 Dezember 2019 20:03)

    Umweltschutz ist eine wirklich gute Sache, aber ich glaube nicht, dass Tempo 30 im Berufsverkehr bei einer so großen Ausfallstraße dazu beiträgt! Noch mehr Staus verpesten eher die Luft und machen Krach. Ein fließender Verkehr (mit klug geschalteten Ampeln ... wieso können das so viele andere Städte, nur wir nicht??) muss in einer Metropole wie HH gewährleistet sein. Übrigens nicht nur für die PKW's, auch für die Busse. Hier tagsüber Tempo 30 einzuführen, wäre purer und sinnloser Aktionismus.

  • #21

    Keck (Sonntag, 22 Dezember 2019 18:30)

    Bloß kein Aktionismus! Wer hat wann und wo geprüft, dass Tempo 30 leiser wäre als Tempo 50? Sind Messungen über den Schadstoff- bzw. Feinstaubausstoß im Vergleich beider Geschwindigkeitsbegrenzungen bekannt? Fließender Verkehr bringt vermutlich weniger Lärm und weniger Belastung. An einem Umstand wird sich zunächst nichts ändern: es gibt einfach zu viele Autos; wird diesen, in welcher Form auch immer, mehr Raum verschafft, steigt das Verkehrsaufkommen zwangsläufig. Nur ein wirklich preiswerter öffentlicher Verkehr könnte hier Abhilfe schaffen. Ein Nulltarif wäre schädlich, denn was nichts kostet, ist in den Augen zu vieler Menschen nichts wert.

  • #22

    Stanic (Samstag, 08 Februar 2020 19:56)

    Rasen ist asozial.

  • #23

    Stanic (Samstag, 08 Februar 2020 19:59)

    Hat schon mal jemand der gegen 30km/h ist auf seinen Bordsomputer geguckt? In der Stadt schafft sowieso niemand im arithmentischen Mittelwert 30km/h zufahren. Also was soll dieses hormongesteuerte und gesörte Volgass/ Vollbremsen. Daz ukann man auf den Bürburgring. Ich freue mich auf flächendeckendes 30km/h!